Im Green Pearls® Netzwerk beobachten wir zwei Entwicklungen: Einerseits bieten immer mehr Hotels bewusst weniger Fleisch an oder verzichten sogar vollständig darauf. Andererseits steht Wildfleisch bei vielen unserer Gastgeber*innen hoch im Kurs. Es gilt als regional, naturbelassen und Alternative zur konventionellen Tierhaltung. Die Jagd selbst wird mit guten Argumenten verteidigt: Sie schütze den Wald, reguliere Wildtierbestände und könne sogar zum Artenschutz beitragen. Doch was davon stimmt wirklich?
Viele Fragen und hitzige Debatten
Brauchen wir Jäger*innen, damit unsere Wälder gesund bleiben? Würden sich Wildtierbestände ohne menschliche Eingriffe nicht selbst regulieren? Und ist ein Wildragout tatsächlich die bessere Wahl? Das Thema kann man durchaus als „aufgeladen“ bezeichnen. Daher haben wir mit Menschen gesprochen, die direkt damit zu tun haben.
Darunter sind Jäger aus unserem Hotelnetzwerk aber auch eine Veterinärpathologin, die jährlich mehrere Hundert Wildtiere untersucht. Außerdem schauen wir in die Schweiz, wo die private Jagd in einem ganzen Kanton seit über 50 Jahren verboten ist.
Warum jagen wir eigentlich?
„Für mich ist Jagd und Nachhaltigkeit kein Widerspruch, aber auch nicht immer als Symbiose zu sehen“, sagt Marco Spiss. Er ist Gastgeber der Summit Lodges Pfunds Ferienhäuser im Tiroler Oberland und bezeichnet sich als leidenschaftlichen Jäger.
Grund #1 Die Regulierung der Wildbestände
Für ihn ist die Regulierung der Wildbestände eine wichtige Aufgabe. Tatsächlich bestätigen auch Naturschutzverbände wie der BUND Naturschutz, oder Forschungsanstalten wie der schweizerische WSL, dass hohe Bestände von Rehen und Hirschen die Waldverjüngung beeinträchtigen können. Die Tiere fressen Knospen und junge Triebe, wodurch bestimmte Laubbäume und Tannen Schwierigkeiten haben, nachzuwachsen. Bei starkem Wildverbiss kann sich langfristig sogar die Artenzusammensetzung des Waldes verändern.
Marco verweist außerdem auf die natürlichen Feinde der Wildtiere. Wolf, Luchs und Bär seien in vielen Regionen nicht mehr oder nur in geringer Zahl vorhanden. Ohne diese Beutegreifer könne sich Schalenwild (Anm. d. Redaktion: Das sind bspw. X, Y und Z) stärker vermehren.
Allerdings sieht er auch die Verantwortung des Menschen:
„Gleichzeitig muss man sich vor Augen führen, dass diese Probleme erst durch den Menschen geschaffen wurden, indem unserem Wild immer mehr Naturlandschaft entrissen wird und es sich [unter anderem] durch den Tourismus auf kleine Gebiete konzentriert, um überhaupt noch Ruhe zu finden.“ – Marco Spiss

Würden sich Wildtierbestände nicht von selbst regulieren?

Um diese Frage zu beantworten, haben wir uns an Dr. Maja Eydner gewandt. Sie ist Tierärztin und Veterinärpathologin in Deutschland und beschäftigt sich unter anderem mit den Erkrankungen von Wildtieren.
Ihre Einschätzung zur Jagd fällt noch einmal deutlich kritischer aus:
„Was dahintersteht [hinter der Jagd], sind natürlich die menschlichen Interessen.“ – Dr. Maja Eydner, Veterinärpathologin
Wenn Jäger*innen argumentierten, dass sie den Wald durch Abschüsse schützen müssen, stecke dahinter in erster Linie die menschliche Idee, dass sich der Wald in einer bestimmten Weise entwickeln soll.
“Ein Wald kann nur “zu voll werden” wenn es Begrenzungen gibt. Wenn es keine Begrenzungen gibt, reguliert sich der Bestand selbst und der Wald wird auch nicht zerstört.” – Dr. Maja Eydner
Doch funktioniert das auch in unseren heutigen zersiedelten Kulturlandschaften?
Große Teile Mitteleuropas sind schließlich keine unberührten Naturräume mehr. Wälder werden immer kleiner und fast immer auch wirtschaftlich genutzt. Wohngebiete und Straßen durchschneiden Lebensräume. Landwirtschaftliche Flächen bieten manchen Wildtierarten aber auch zusätzliche Nahrung. Gleichzeitig fehlen in vielen Gebieten große Beutegreifer.
Die Landschaft ist von Menschen geprägt

Die entscheidende Frage lautet deshalb weniger, ob die Pflanzen- und Tierwelt sich selbst regulieren kann (denn wir wissen: das könnte sie ohne den Störfaktor Mensch) sondern: Welche Entwicklungen wollen, sollten und könnten wir in unserer vom Menschen geprägten Landschaft zulassen?
Und damit sind wir wieder bei Majas Argument: Viele Ziele der heutigen Wildbestandsregulierung sind menschlich definiert. Dazu gehören die Verjüngung bestimmter Baumarten, der Schutz landwirtschaftlicher Erträge und die Vermeidung von Wildunfällen.
Alles gute Gründe – aus menschlicher Sicht!
Weiterführende Quellen
Um tiefer in das Thema einzutauchen, lies gern hier weiter:
- Universität Freiburg: Können Raubtiere zur Lösung des Wald-Wild-Konflikts beitragen?
- Universität Göttingen: Der Wald-Wild-Konflikt.
Grund #2 Die Jagd schützt vor Tierseuchen



Wildschwein, Reh und Fuchs sind in mitteleuropäischen Wäldern zu Hause. | BILDER: Pexels
Ein weiteres Argument, das für die Jagd angeführt wird, ist die Eindämmung von Tierkrankheiten, wie beispielsweise der Afrikanischen Schweinepest. Die Viruskrankheit ist für Haus- und Wildschweine gefährlich, für Menschen hingegen ungefährlich.
Maja sieht darin erneut einen Zusammenhang mit menschlichen Interessen:
„Wenn man zum Beispiel die Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen betrachtet, dann besteht das größte Interesse daran, dass sie sich nicht verbreitet, weil die Wirtschaft nicht möchte, dass die Hausschweinebestände, die zur Fleischproduktion gehalten werden, betroffen sind.“ – Dr. Maja Eydner
Die Bekämpfung der Seuche dient tatsächlich auch (oder sogar in erster Linie) dem Schutz der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Gleichzeitig geht es darum, weitere Infektionen und damit verbundenes Tierleid zu verhindern. Ob die Jagd dabei hilft, hängt von den jeweiligen Umständen ab. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) weist darauf hin, dass die Maßnahmen bei einem Seuchenausbruch sorgfältig auf die örtliche Situation abgestimmt werden müssen. Denn: Werden infizierte Wildschweine aufgeschreckt, können sie abwandern und das Virus weiterverbreiten.
Gesundheitsmonitoring durch Jäger*innen
Maja betont allerdings auch eine wichtige Aufgabe der Jäger*innen: das Gesundheitsmonitoring. Das FLI fordert Jäger*innen ausdrücklich auf, auffällige oder tot aufgefundene Wildschweine zu melden und entsprechende Proben untersuchen zu lassen.
„Es gibt viele Jäger*innen, die machen das sehr gewissenhaft und bringen auffällige Proben ins Veterinäruntersuchungsamt.“ – Dr. Maja Eydner
So liefern sie wichtige Informationen über Krankheiten in Wildtierpopulationen.
Grund #3 Die Jagd gehört zur Tradition

Die Regulierung von Wildbeständen ist aber nur ein Argument. Eines, das zwar häufig genannt wird, aber (so lässt sich behaupten) bei der Jagd gar nicht wirklich im Mittelpunkt steht. Viel häufiger ist die Jagd eng mit regionaler Kultur verbunden und wird von diesem Standpunkt aus verteidigt.
Ein Beispiel ist das Bio- und Wellnessresort Stanglwirt in Tirol. Das traditionsreiche Hotel ist seit Jahrhunderten in der Region verwurzelt. Lederhosen, Volksmusik und Jagdtrophäen gehören hier ebenso zur Identität des Hauses wie die eigene Landwirtschaft.
Der Stanglwirt betreibt eine zertifizierte Bio-Landwirtschaft, deren Produktion bewusst begrenzt ist. So hält der Betrieb Kühe für die eigene Milch- und Käseproduktion. Dass Rinderhaltung und Milchprodukte mit Treibhausgasemissionen verbunden sind, ist den Gastgeber*innen bewusst. Trotzdem möchten sie diese Form der Landwirtschaft als Teil ihrer regionalen Tradition bewahren.
Jagdrevier als Erlebnis im Stanglwirt
Ähnlich verhält es sich mit der Jagd. Zum Hotel gehört ein rund 600 Hektar großes Jagdrevier am Wilden Kaiser. Die Bewirtschaftung erfolgt nach den geltenden Abschuss- und Hegevorschriften. Als Gast kannst du das Revier in Begleitung kennenlernen und laut Hotelwebsite auch Jagderlebnisse mit der Möglichkeit einer persönlichen Trophäe buchen.
Hier geht es offensichtlich um mehr als Waldschutz. Jagd ist auch kulturelle Praxis, Freizeitbeschäftigung und für manche Menschen Ausdruck ihrer Heimatverbundenheit.
Das ist ein menschliches Interesse, das als solches benannt werden sollte. Denn der Wunsch, eine Tradition zu erhalten oder eine Jagdtrophäe mit nach Hause zu nehmen, ist nicht dasselbe wie eine ökologische Notwendigkeit.
Geht es auch ohne Jagd? Das Beispiel Genf
Dass es auch anders gehen kann, zeigt der Schweizer Kanton Genf. Dort wurde die private Jagd 1974 durch eine Volksabstimmung verboten.
Und was ist seitdem passiert?
Laut der offiziellen Bilanz des Kantons Genf haben sich zahlreiche Wildtierarten gut entwickelt. Die Zahl überwinternder Wasservögel ist gestiegen, Hasen kommen in vergleichsweise hohen Bestandsdichten vor, und auch größere Wildtiere wie Rehe, Hirsche und Wildschweine sind im Kanton vertreten.
Doch: Auch in Genf werden Wildtiere geschossen.

Allerdings nicht von privaten Jäger*innen, sondern von staatlichen Wildhüter*innen. Sie beobachten die Bestände und führen bei Bedarf “gezielte Abschüsse” durch.
Erst im Juni 2026 hat der Genfer Staatsrat erneut beschlossen, Wildschweine und Rothirsche zu regulieren. Hintergrund waren unter anderem Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen und Waldflächen.
Brauchen wir also die Jagd?
Das Beispiel Genf zeigt, dass wir sie zumindest nicht in der Form brauchen, wie wir sie heute vielerorts kennen: als Tradition oder purer Freizeitbeschäftigung. Gleichzeitig bleibt es in unserer dicht besiedelten, wirtschaftlich intensiv genutzten Landschaft nicht aus, das Mensch und Wild kollidieren. Insbesondere wenn große Beutegreifer wie Wolf und Bär nicht in ausreichender Zahl vorhanden sind, bleiben gezielte Eingriffe in die Wildtierbestände nahezu unumgänglich.
„Deutlich gesprochen: Aus menschlicher Sicht müssen Tiere getötet werden – sowohl im Interesse unserer eigenen Ansprüche als auch zum Schutz der verbleibenden Population, damit die überlebenden Tiere in ihren massiv beschnittenen Lebensräumen ausreichend Platz und Nahrung vorfinden. “Aus unserer Sicht ist die eigentlich entscheidenden Frage allerdings: Wie können wir den Wildtieren dieser Erde wieder mehr geeignete und zusammenhängende Lebensräume zur Verfügung stellen? Denn nur so können wir die Eingriffe durch den Menschen verringern.
Ist Wildbret das bessere Fleisch?

Kommen wir nun zu unserem Wildragout. Denn unabhängig davon, warum ein Tier geschossen wurde, geht es auch darum, was anschließend mit dem Fleisch passiert.
Im STURM in der Rhön ist Wild aus der Region ein geschätzter Bestandteil der Küche. Junior-Gastgeber Xaver Schulze Diekhoff geht selbst in den heimischen Revieren auf Jagd. Die Küche verarbeitet das Fleisch, ergänzt durch Wild von vertrauten regionalen Jäger*innen.
In unserem Interview mit der nächsten STURM-Generation hat Xaver erzählt, wie die Jagd seinen Blick auf Lebensmittel verändert hat:
„Ich bin überzeugter Jäger und gerade dadurch habe ich eine besondere Wertschätzung für das Produkt Fleisch entwickelt. Wer den Ursprung kennt und Verantwortung übernimmt, geht automatisch achtsamer damit um.“ – Xaver Schulze Diekhoff
Wildtiere leben nicht in Ställen. Sie sehen die Sonne und ernähren sich von dem, was ihr Lebensraum bietet. Marco Spiss von den Summit Lodges sieht darin einen wesentlichen Vorteil. Für ihn sprechen genau diese Gründe, die regionale Herkunft, kurze Wege zwischen Jagd und Verarbeitung und die Möglichkeit, Fleisch aus intensiver Nutztierhaltung zu ersetzen, für Wildbret.
Wichtig ist ihm zudem die “Nose to Tail”-Verarbeitung. Bei Murmeltieren isst er nicht nur das Fleisch, sondern verwendet auch das Fett. “Das Fett wird ausgekocht und getrunken oder eingerieben. Das ist ein sehr gutes Hausmittel gegen Magengeschwüre (natürliches Kortison) oder zum Eintreiben bei Gelenksschmerzen”, sagt er.
Wildtiere haben ein besseres Leben als Masttiere
Dr. Maja Eydner kann die Überlegungen zum Leben der Tiere nachvollziehen. Gerade im Vergleich zu Tieren aus intensiver Mast hält sie Fleisch von freilebenden Wildtieren für eine vertretbare Alternative (in Maßen).
Denn ein Wildtier konnte vor seinem Tod seinem natürlichen Verhalten nachgehen. Es konnte sich bewegen, Nahrung suchen und soziale Kontakte innerhalb seiner Art pflegen. Das bedeutet nicht, dass sein Leben frei von Hunger, Krankheiten oder Stress war. Es hatte aber Möglichkeiten, die Tieren in stark eingeschränkten Haltungssystemen fehlen.
Schon gewusst: Ein konventionelles Mastschwein fristet ein extrem verkürztes Leben: Statt seiner natürlichen Lebenserwartung von bis zu 15 Jahren bleiben ihm gerade einmal sechs Monate. Diese verbringt es laut einem Steckbrief des Thünen-Instituts dicht gedrängt auf weniger als einem Quadratmeter nacktem Betonboden, während es durch rund um die Uhr bereitgestelltes, hochenergetisches Kraftfutter in Rekordzeit auf ein Schlachtgewicht von 120 Kilogramm getrimmt wird.
Warum Wildragout trotzdem kein Alltagsgericht sein sollte

Angenommen, du entscheidest dich bewusst für Fleisch von freilebenden Wildtieren. Du möchtest keine intensive Tierhaltung unterstützen und legst Wert auf eine nachvollziehbare Herkunft. Dann musst du auch akzeptieren, dass Wildfleisch nur begrenzt verfügbar ist.
„Wenn ein Hotel sagt: „Wir wollen ganzjährig Rehrücken anbieten”, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass es aus der lokalen Jagd genug gibt, um viele Menschen damit in großen Mengen zu versorgen.“ – Dr. Maja Eydner
Natürlich kann ein Hotel über spezialisierte Lieferbetriebe auch außerhalb der regionalen Jagdsaison Wildfleisch beziehen. Doch wer ausdrücklich Fleisch aus lokaler Jagd anbieten möchte, ist von den örtlichen Beständen, Jagdzeiten und verfügbaren Mengen abhängig.
Eine erhöhte Nachfrage sollte nicht dazu führen, dass mehr Wildtiere erlegt werden, nur damit ein bestimmtes Gericht dauerhaft auf der Speisekarte stehen kann.
Maja hält es deshalb für sinnvoll, Wildfleisch als etwas Besonderes zu betrachten: ein Gericht, das nur angeboten wird, wenn entsprechendes Fleisch tatsächlich verfügbar ist.
Vom Wald auf den Teller: Wie Hotels Wildfleisch nutzen

Wie nachvollziehbare Fleischherkunft aussehen kann, zeigt das Hotel Das Rübezahl im Allgäu. Gastgeber Alexander Thurm arbeitet mit Jäger*innen aus Schwangau und der Umgebung zusammen. Das Wild wird in der Hotelküche möglichst vollständig verarbeitet.
„Wichtig sind uns kurze Wege, persönliche Partnerschaften und Transparenz statt anonymer Ware.“ – Hotel Das Rübezahl
Im Naturresort Gerbehof am Bodensee ist die Jagd sogar Familiensache. Sowohl Vater Bruno Wagner als auch Sohn Ralph sind Jäger. Mutter Ursula beschäftigt sich intensiv mit der Zubereitung von Wild und teilt ihr Wissen unter anderem in Rezeptvideos und auf dem Green Travel Blog.
Das bio-zertifizierte Hotel legt Wert auf regionale Lebensmittel und nachvollziehbare Herkunft. Industriell hergestellten Fleischalternativen steht man hier skeptisch gegenüber. Ein Stück selbst geschossenes Wild sei tausendmal natürlicher als ‚vegane Wurst‘ aus dem Supermarkt. (Ein Argument, das im direkten Vergleich absolut sticht – aber man kann genauso gut sagen, dass es auch tausendmal natürlicher ist als herkömmliche Wurst.)
Menschen müssen weniger Fleisch essen
Die konventionelle Fleischproduktion beansprucht wertvolle landwirtschaftliche Flächen, verschlingt Unmengen an Futtermitteln und treibt die Erderwärmung voran – insbesondere durch das klimaschädliche Methan, das Wiederkäuer wie Rinder bei der Verdauung ausstoßen. Deshalb empfiehlt das Umweltbundesamt, den Konsum tierischer Lebensmittel drastisch zu reduzieren. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät zu höchstens 300 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche.
Wildfleisch allein ist jedoch keine Lösung, um unseren heutigen Konsum (selbst wenn er begrenzt wäre) aufrechtzuerhalten. Ein zukunftsfähiger Mix aus Wildbret, zertifiziertem Bio-Fleisch und neuen Alternativen wie Laborfleisch könnte es hingegen schon sein.
Am Ende steht ohnehin eine biologische Gewissheit: Rein zum Überleben ist Fleisch heute längst keine Notwendigkeit mehr.
Fazit: Ganz ohne Töten geht es nicht
Klar ist: Wir brauchen in unserer Welt Menschen, die sich um Wildtierbestände kümmern, Lebensräume beobachten und in bestimmten Situationen auch Tiere erlegen. Brauchen wir dafür die Jagd als Freizeitbeschäftigung, Tradition, touristisches Erlebnis oder Trophäen? Das ist eine andere Frage.
Marco Spiss von den Summit Lodges wünscht sich, dass Kritiker*innen einmal einen Jäger begleiten, um die Arbeit und die damit verbundene Verantwortung kennenzulernen.
Und das ist ein ganz konkretes Angebot an dich: Du möchtest dir selbst ein Bild vor Ort machen? Kontaktiere uns einfach direkt hier über den Blog!


