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Italien hat als Reiseland unglaublich viel zu bieten: Berge, Meer, Kulturgeschichte und natürlich das weltberühmte Essen! Was dir vielleicht weniger bewusst ist: Italien entwickelt sich zunehmend zu einer Reisedestination mit Fokus auf Regionalität, sanfte Mobilität und umweltbewusstere Tourismuskonzepte. Wie du Südtirol bewusster und ressourcenschonender entdecken…
Eine Einführung in die ayurvedische Ernährung. Wie du deinen Dosha-Typ herausfindest und ayurvedische Prinzipien in deinen Alltag integrieren kannst. Mit einem Frühstücksrezept von einem Ayurveda-Koch.
Wenn du viel reist, kennst du den angenehmen Luxus großer, professionell geführter Hotelanlagen – großzügige Lobbys, Roomservice, anonyme Effizienz. Doch vielleicht sehnst du dich manchmal eher nach einem Ort, an dem man dich mit Namen kennt? Wo du jeden Morgen von der gleichen netten Gastgeberfamilie…
Nebensaison? Von wegen. Reisen im Herbst werden immer beliebter. Denn während Hitze, Extremwetter und volle Urlaubsorte die klassische Sommersaison für viele Reisende weniger attraktiv machen, lockt der Herbst mit ganz anderen Möglichkeiten. (mehr …)
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Die Allgäuer Alpen stehen für unberührte Natur, frische Bergluft und echte Erholung. Wer dieses Naturerlebnis bewusst genießen möchte, sucht nach Unterkünften, die Transparenz leben und mit konkreten Taten überzeugen. Denn ein Urlaub mit gutem Gefühl entsteht nicht durch große Versprechen, sondern durch nachvollziehbare Entscheidungen der…
Das Ernährungskonzept ist ein wesentlicher Bestandteil im Ayurveda. Es baut auf den individuellen Doshas auf. Die Doshas sind drei Bioenergien, welche sich aus den fünf Elementen (Erde, Feuer, Wasser, Luft, Äther/Raum) zusammensetzen. Die Wortbedeutung lässt sich mit „das, was Probleme verursachen kann“ übersetzen. Zu welchem Doshas man gehört, ist angeboren. Jedoch kann man seine eigene Veranlagung nach der ayurvedischen Gesundheitsauffassung durch die Ernährung (und angepasste Lebensweise) beeinflussen.
Welcher Ayurveda-Typ bin ich? Mache den Test
Wenn du wissen möchtest, welcher Ayurveda-Typ du bist, so gibt es einige Online-Tests, wobei der bekannteste wohl das Banyan Botanicals Dosha Quiz ist. Es ist auf Englisch und du musst dich per E-Mail registrieren. Auf Deutsch findest du Tests z. B. auf eurovet oder sonnhof-ayurveda. Die Fragen sind zum Teil nicht so leicht zu beantworten („Ist ihr Puls eher wie ein Frosch oder eine Schlange?“) doch beide kommen zum gleichen Ergebnis.
Wenn du dich mit den verschiedenen Typen beschäftigst, kannst du dich aber auch leicht selbst einer Gruppe zuordnen.
Möchtest du lieber professionelle Unterstützung, so geht dies z. B. bei speziellen Ayurveda-Retreats im Urlaub. Das Hotel Korinjak auf der kroatischen Insel Iž ist z. B. tief im Ayurveda verwurzelt und hat regelmäßig Lehrer*innen (zum Teil direkt aus Indien oder Absolvent*innen vom Wagholi College of Ayurveda/ BSDT’s Ayurved Mahavidyalaya) zu Gast, welche dann gemeinsam mit dir deinen Ayurveda-Typ herausfinden und dir konkrete Tipps zur Ernährung geben.
Im Hotel-Programm kannst du nachsehen, wann es das nächste Ayurveda-Angebot gibt.
Was darf man im Ayurveda essen?
Höre auf deinen Körper. Das ist einer der Grundsätze der ayurvedischen Ernährung. Was tut dir gut? Was nicht? Gerade am Anfang solltest du auf gewohnte Lebensmittel zurückgreifen, um deinen Körper nicht zu überfordern.
Empfehlungen gibt es in Form von stimulierenden oder dämpfenden Geschmacksrichtungen, an denen sich die einzelnen Dosha-Typen orientieren können.
Typ Pitta (Feuer mit einem Anteil Wasser)
Ein Mensch, der vor allem Pitta in sich trägt, kann mit süßer und herber Nahrung das Feuer etwas dämpfen. Außerdem verträgst du als Pitta-Typ Kohlenhydrate deutlich besser als andere.
Typ Kapha (Erde und Wasser)
Im Gegensatz dazu sollten Kapha-Typen eher zu scharfen, salzigen oder sauren Lebensmitteln und Gewürzen greifen und leichte Speisen zu sich nehmen, um die zur Trägheit neigende Ruhe nicht zu verstärken.
Typ Vata (Luft und Äther)
Wenn du zum Vata-Typen tendierst, erdest du die Sprunghaftigkeit deines Charakters mit herbem und scharfem Essen.
Hubertus Mountain Refugio, Allgäu
Ein ayurvedischer Tagesablauf
Statt sich zu sehr auf die Bestandteile der Nahrung zu konzentrieren, kannst du auch erst einmal damit anfangen, eine bewusste Routine zu integrieren. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist es schwer, die Mahlzeiten bewusst zu genießen, statt sie nur als notwendiges Übel zu betrachten. Zur ayurvedischen Lebensweise gehört nämlich auch, regelmäßig zu essen:
Das Mittagessen ist die Hauptmahlzeit, morgens und abends gibt es nur leichte Kost wie Getreidebrei oder Suppen.
Vor dem Schlafen solltest du ein bis zwei Stunden auf Nahrung verzichten.
Anstelle von eisgekühlten Getränken empfiehlt die ayurvedische Ernährung warmes Wasser oder Tee.
Tipp: Etwas, was du sofort aus der ayurvedischen Lebensweise implementieren kannst: Trink nach dem Aufwachen zunächst ein Glas warmes (Ingwer-)Wasser. Damit füllst du deinen Flüssigkeitsspeicher auf und startest frisch in den Tag.
Und: Lege beim Essen das Handy zur Seite, konzentriere dich auf die Speise vor dir und genieße den Geschmack. Zum Beispiel von den ayurvedischen, süßen oder pikanten Frühstückswaffeln des HUBERTUS Mountain Refugio.
Das HUBERTUS Mountain Refugio hat sich auf Ayurveda Reisen und Anwendungen spezialisiert. Hier kannst nicht nur in ayurvedischen Köstlichkeiten schwelgen, sondern in einem Workshop auch lernen, wie du diese selbst zubereiten kannst.
Ayurvedische Frühstückswaffeln (süß oder pikant) vom HUBERTUS Mountain Refugio
Mit den Frühstückswaffeln von Gabriel, dem Ayurveda-Koch aus dem HUBERTUS Mountain Refugio startet ihr gesund und lecker in den Tag. Übrigens eignen sie sich auch super als leckeres Highlight beim Brunchen oder bei einem ausgedehnten Familienfrühstück. Abgerundet werden die Waffeln dann mit dem Cashew-Chutney und dem leckeren Tomatenaufstrich.
600 - 700MilliliterKaltes(!) Wasseroptional: mit Orangensaft und Orangenschale
50GrammKokosflocken, Mandeln, Nüsse, ... optional
Pikanter Waffelteig
500GrammHaferflocken
600 - 700MilliliterKaltes(!) Wasser
nach BeliebenPfeffer, Cayenne-Pfeffer, Paprika, Kräuter, Majoran oder Koriander
nach BeliebenSalz
1PriseZucker
1 - 2Zitronen (Saft)
Cashew-Kern-Chutney
½EsslöffelLanger Pfeffer auch Stangenpfeffer genannt
1EsslöffelSalz
4frische, grüne Chilis
1Knoblauchzehe
2Limetten (Saft)
150MilliliterOlivenöl
150MilliliterWasser
400GrammCashew-Kerne
optional Basilikumblätter
Gabriels Tomatenaufstrich
200Grammgetrocknete Tomaten
½Teelöffelschwarzer Pfeffer
½Teelöffelgetrockneter Thymian
½TeelöffelKoriandersamen
½TeelöffelFenchelsamen
½Teelöffelgemahlener Kurkuma
2Nelken
1Limette (Saft)
40MilliliterOlivenöl
1PriseSalz
Anleitungen
Süße Frühstückswaffeln
Verrühre die Haferflocken, den Zucker und den Zimt oder den Kakao (je nachdem, was dir besser schmeckt) gut mit dem kalten Wasser.
Lasse die Haferflocken mindestens eine Viertelstunde lang quellen, damit sie die Flüssigkeit gut aufnehmen. Bei zarten Haferflocken geht das etwas schneller als bei kernigen.
Anschließend kannst du die Waffeln ganz normal in deinem Waffeleisen backen und servieren.
Pikante Frühstückswaffeln
Auch hier verrührst du alle Zutaten gut miteinender.
Schmecke die Wffeln ganz nach deinem Geschmack mit Pfeffer, Kräutern und Gewürzen ab. Gabriel hat ja ein paar gut passende Vorschläge geliefert, die mit der ayurvedischen Lebensweise einher gehen.
Lasse den Teig mindestens zwei Stunden quellen, damit die Haferflocken Flüssigkeit, Öl und Gewürze gut annehmen.
Dann kannst du die Waffeln wie gewohnt in deinem Waffeleisen backen.
So bereitest du das Cashew-Kerne-Chutney zu
Schneide die grünen Chilis klein.
Gebe den Langen Pfeffer, das Salz und die klein geschnittenen Chilis in einen Mörser und zermahle alles kräftig. Wichtig: Die Chili-Samen müssen gründlich zerstoßen werden, sonst brennen sie nach.
Schneide anschließend die Knoblauchzehe klein und gebe sie zusammen mit den restlichen Zutaten zu er Chili-Salz-Pfeffer-Mischung.
Vermische alles gründlich und zerstoße die Cashew-Kerne so klein, wie du sie haben möchtest.
Anschließend kannst du das Chutney mit frischen Basilikumblättern abschmecken.
Gabriels Tomatenaufstrich
Gebe alle Zutaten in einen Topf und lasse sie kurz aufkochen.
Anschließend kannst du die Masse nach Belieben grob oder fein pürieren.
Warum? Haferflocken sind von Natur aus schwer, nährend, wärmend und ölig. Zusammen mit Zucker und Zimt wirken sie extrem erdend und beruhigend. Das ist die perfekte Medizin für das nervöse, leichte Vata-Dosha. Auch Pitta profitiert von der substanziellen, süßen Energie des Hafers und Zuckers (solange nicht zu viel erhitzender Kakao genutzt wird).
Für Kapha sind Hafer, Zucker und Kokos eher ungeeignet, da sie das träge Kapha-Dosha noch weiter herunterziehen.
Die pikanten Waffeln mit Cashew-Chutney passen zu: Vata und Kapha
Warum? Die Gewürze (Cayenne, Pfeffer, Chili, Knoblauch) bringen das nötige Feuer, um die schweren Haferflocken verdaulicher zu machen. Das kurbelt das langsame Verdauungsfeuer (Agni) von Kapha Der bittere/herbe Charakter von getrockneten Tomaten und Thymian tut Kapha ebenfalls gut.
Achtung bei Pitta: Grüne Chilis, Knoblauch, saure Limetten und Langer Pfeffer sind extrem erhitzend und eigenen sich daher nicht dafür, das Pitta-Feuer auszugleichen.
Einbettung in die ayurvedische Lebensweise
Im Ayurveda spielt die biologische Uhr (die Dosha-Tageszeiten) und das Verdauungsfeuer (Agni) eine wichtige Rolle.
Das Frühstück liegt in der Zeit von 6:00 bis 10:00 Uhr und sollte warm, leicht und bekömmlich sein. Die Frühstückswaffeln sollten daher auch unbedingt warm gegessen werden.
Wie bereits erwähnt ist das spätere Mittagessen die Hauptmalzeit im Ayurveda.
Und wie viele Frühstückswaffeln sollst du essen? Auch hier gibt es ein interessantes Ayurveda-Prinzip: So viel, wie in deine zwei Hände passen!
Dies ist ein Update vom 22. Juli 2022
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Green Travel Blog Team
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Achtsamkeit, bewusster Konsum und ein respektvoller Umgang mit der eigenen Umwelt gehören für viele Yogis zum Lebensstil dazu. Dazu gehören viele Stellschrauben und einige davon betrachten wir hier. BILD: Pexels
#1 Wirf deine PVC-Yogamatte nicht weg!
Als ersten Tipp bekommst du immer genannt, dass du eine Yogamatte aus Kork, Jute oder anderen Naturmaterialien benötigst. Das ist natürlich deutlich besser als eine PVC-Kunststoffmatte. Doch was, wenn du eine solche Matte schon hast? So lange wie möglich weiter nutzen. Das ist die nachhaltigste Option!
Für den Fall, dass die alte Kunststoffmatte jetzt nicht mehr zu deinem (neuen) natürlichen Vibe passt, könntest du ein rutschfestes Yogahandtuch aus Naturmaterialien über die Matte legen. (z. B. beim Avocadostore erhältlich – unbezahlte Empfehlung)
Wenn du doch eine neue Matte kaufen möchtest, dann solltest du für Green Yoga eine Matte aus einem ökologischen Material kaufen, wie z. B. diese Kork-Matte von BERK*.
Die alte Matte brauchst du trotzdem nicht wegwerfen, sondern kannst sie gut als rutschfeste Unterlage z. B. im Geräteschuppen verwenden.
#2 Schadstofffreie Yoga-Kleidung
Bei der Kleidung verhält es sich fast genauso. Deine gebrauchte Synthetikkleidung weiter zu tragen ist ökologisch besser als jeder Neukauf. Ansonsten kannst du statt “Neuware” auch Second Hand Yoga-Kleidung kaufen.
2 Tipps:
Achte darauf, dass sie schadstofffrei ist (z.B. OekoTex Siegel oder GOTS)
Naturmaterialien wie 100% Baumwolle sind biologisch abbaubar und geben bei der Wäsche kein Mikroplastik ans Wasser ab
#3 Trink Gurkenwasser
oder Ingwerwasser, Kräutertee… die ganze breite Palette an Getränken, die du leicht aus Leitungswasser und regionalen Zutaten herstellen kannst.
#4 Natürliche Raumdüfte
Wenn du deine Yoga-Rituale gern mit einem Duft begleitest, so sollte dieser 100% natürlich sein und von einer Marke, die auf regionale Zutaten und Handarbeit setzt. Wie das südtiroler Unternehmen Primavera hat z. B. den Duft Yoga Flow* kreiert.
#5 Yoga-Retreats in Unterkünften mit nachhaltigem Gesamtkonzept
Wenn du deine Yoga-Praxis bei einem Retreat vertiefen willst oder auch am Urlaubsort beibehalten willst, so empfehlen wir dir Hotels zu wählen, die ebenfalls auf Materialien, Ernährung und den Planeten achten.
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