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Reise-Apps sind längst mehr als nur Tools zur Navigation oder Hotelbuchung. Sie können dir helfen, bewusster und lokaler zu reisen – und dabei echte Begegnungen zu ermöglichen. Ob du Wasser sparen, Müll vermeiden oder lokale Anbieter unterstützen möchtest: Mit der richtigen App kannst du Ressourcen…
Italien hat als Reiseland unglaublich viel zu bieten: Berge, Meer, Kulturgeschichte und natürlich das weltberühmte Essen! Was dir vielleicht weniger bewusst ist: Italien entwickelt sich zunehmend zu einer Reisedestination mit Fokus auf Regionalität, sanfte Mobilität und umweltbewusstere Tourismuskonzepte. Wie du Südtirol bewusster und ressourcenschonender entdecken…
Ein eigenes Shampoo-Stück mit auf Reisen nehmen? Das macht Zero-Waste-Ikone Bea Johnson längst nicht mehr. Wie sie im Gespräch mit dem Green Travel Blog erzählt, sei schon einiges auf dem Weg zur Müllvermeidung besser geworden (z. B. die Shampoospender, die beinahe schon zum Standard gehören).…
Grauwasser in der Toilette, Null-Kilometer-Gemüse auf dem Teller und ein Tiny Forest hinter dem Hotel. Warum klingt Wärmerückgewinnung zwar herrlich unsexy, ist für ein Hotel aber oftmals relevanter als der Bambusstrohhalm? Wir übersetzen für dich das Vokabular des nachhaltigeren Reisens.
In manchen Hotels ist der Wellnessbereich ausschließlich den Hotelgästen vorbehalten. Es gibt aber bei unseren Green PearlsⓇ Partnern auch welche, die ihren Spa-Bereich für Besucher von außerhalb öffnen. Perfekt, wenn ein kompletter Wellnessurlaub zeitlich oder finanziell gerade für dich “nicht drin” ist. Aber passt ein Spa-Tag auch zu deinem bewussten Lebensstil?
Die Vereinten Nationen haben 2015 mit der Agenda 2030 einen weltweiten Fahrplan für nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen klingen erst einmal ziemlich groß und abstrakt. Doch was haben sie eigentlich mit deinem nächsten Hotelaufenthalt zu tun? Mehr, als…
Thailand hat so viel zu bieten, dass es schwierig ist, alle Erlebnisse in einen kurzen Aufenthalt zu packen. Wenn du etwas länger bleibst, kannst du Thailand in einem langsameren Tempo erkunden, in das lokale Leben eintauchen und authentischer und nachhaltiger reisen.
Das Ernährungskonzept ist ein wesentlicher Bestandteil im Ayurveda. Es baut auf den individuellen Doshas auf. Die Doshas sind drei Bioenergien, welche sich aus den fünf Elementen (Erde, Feuer, Wasser, Luft, Äther/Raum) zusammensetzen. Die Wortbedeutung lässt sich mit „das, was Probleme verursachen kann“ übersetzen. Zu welchem Doshas man gehört, ist angeboren. Jedoch kann man seine eigene Veranlagung nach der ayurvedischen Gesundheitsauffassung durch die Ernährung (und angepasste Lebensweise) beeinflussen.
Welcher Ayurveda-Typ bin ich? Mache den Test
Wenn du wissen möchtest, welcher Ayurveda-Typ du bist, so gibt es einige Online-Tests, wobei der bekannteste wohl das Banyan Botanicals Dosha Quiz ist. Es ist auf Englisch und du musst dich per E-Mail registrieren. Auf Deutsch findest du Tests z. B. auf eurovet oder sonnhof-ayurveda. Die Fragen sind zum Teil nicht so leicht zu beantworten („Ist ihr Puls eher wie ein Frosch oder eine Schlange?“) doch beide kommen zum gleichen Ergebnis.
Wenn du dich mit den verschiedenen Typen beschäftigst, kannst du dich aber auch leicht selbst einer Gruppe zuordnen.
Möchtest du lieber professionelle Unterstützung, so geht dies z. B. bei speziellen Ayurveda-Retreats im Urlaub. Das Hotel Korinjak auf der kroatischen Insel Iž ist z. B. tief im Ayurveda verwurzelt und hat regelmäßig Lehrer*innen (zum Teil direkt aus Indien oder Absolvent*innen vom Wagholi College of Ayurveda/ BSDT’s Ayurved Mahavidyalaya) zu Gast, welche dann gemeinsam mit dir deinen Ayurveda-Typ herausfinden und dir konkrete Tipps zur Ernährung geben.
Im Hotel-Programm kannst du nachsehen, wann es das nächste Ayurveda-Angebot gibt.
Was darf man im Ayurveda essen?
Höre auf deinen Körper. Das ist einer der Grundsätze der ayurvedischen Ernährung. Was tut dir gut? Was nicht? Gerade am Anfang solltest du auf gewohnte Lebensmittel zurückgreifen, um deinen Körper nicht zu überfordern.
Empfehlungen gibt es in Form von stimulierenden oder dämpfenden Geschmacksrichtungen, an denen sich die einzelnen Dosha-Typen orientieren können.
Typ Pitta (Feuer mit einem Anteil Wasser)
Ein Mensch, der vor allem Pitta in sich trägt, kann mit süßer und herber Nahrung das Feuer etwas dämpfen. Außerdem verträgst du als Pitta-Typ Kohlenhydrate deutlich besser als andere.
Typ Kapha (Erde und Wasser)
Im Gegensatz dazu sollten Kapha-Typen eher zu scharfen, salzigen oder sauren Lebensmitteln und Gewürzen greifen und leichte Speisen zu sich nehmen, um die zur Trägheit neigende Ruhe nicht zu verstärken.
Typ Vata (Luft und Äther)
Wenn du zum Vata-Typen tendierst, erdest du die Sprunghaftigkeit deines Charakters mit herbem und scharfem Essen.
Hubertus Mountain Refugio, Allgäu
Ein ayurvedischer Tagesablauf
Statt sich zu sehr auf die Bestandteile der Nahrung zu konzentrieren, kannst du auch erst einmal damit anfangen, eine bewusste Routine zu integrieren. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist es schwer, die Mahlzeiten bewusst zu genießen, statt sie nur als notwendiges Übel zu betrachten. Zur ayurvedischen Lebensweise gehört nämlich auch, regelmäßig zu essen:
Das Mittagessen ist die Hauptmahlzeit, morgens und abends gibt es nur leichte Kost wie Getreidebrei oder Suppen.
Vor dem Schlafen solltest du ein bis zwei Stunden auf Nahrung verzichten.
Anstelle von eisgekühlten Getränken empfiehlt die ayurvedische Ernährung warmes Wasser oder Tee.
Tipp: Etwas, was du sofort aus der ayurvedischen Lebensweise implementieren kannst: Trink nach dem Aufwachen zunächst ein Glas warmes (Ingwer-)Wasser. Damit füllst du deinen Flüssigkeitsspeicher auf und startest frisch in den Tag.
Und: Lege beim Essen das Handy zur Seite, konzentriere dich auf die Speise vor dir und genieße den Geschmack. Zum Beispiel von den ayurvedischen, süßen oder pikanten Frühstückswaffeln des HUBERTUS Mountain Refugio.
Das HUBERTUS Mountain Refugio hat sich auf Ayurveda Reisen und Anwendungen spezialisiert. Hier kannst nicht nur in ayurvedischen Köstlichkeiten schwelgen, sondern in einem Workshop auch lernen, wie du diese selbst zubereiten kannst.
Ayurvedische Frühstückswaffeln (süß oder pikant) vom HUBERTUS Mountain Refugio
Mit den Frühstückswaffeln von Gabriel, dem Ayurveda-Koch aus dem HUBERTUS Mountain Refugio startet ihr gesund und lecker in den Tag. Übrigens eignen sie sich auch super als leckeres Highlight beim Brunchen oder bei einem ausgedehnten Familienfrühstück. Abgerundet werden die Waffeln dann mit dem Cashew-Chutney und dem leckeren Tomatenaufstrich.
600 - 700MilliliterKaltes(!) Wasseroptional: mit Orangensaft und Orangenschale
50GrammKokosflocken, Mandeln, Nüsse, ... optional
Pikanter Waffelteig
500GrammHaferflocken
600 - 700MilliliterKaltes(!) Wasser
nach BeliebenPfeffer, Cayenne-Pfeffer, Paprika, Kräuter, Majoran oder Koriander
nach BeliebenSalz
1PriseZucker
1 - 2Zitronen (Saft)
Cashew-Kern-Chutney
½EsslöffelLanger Pfeffer auch Stangenpfeffer genannt
1EsslöffelSalz
4frische, grüne Chilis
1Knoblauchzehe
2Limetten (Saft)
150MilliliterOlivenöl
150MilliliterWasser
400GrammCashew-Kerne
optional Basilikumblätter
Gabriels Tomatenaufstrich
200Grammgetrocknete Tomaten
½Teelöffelschwarzer Pfeffer
½Teelöffelgetrockneter Thymian
½TeelöffelKoriandersamen
½TeelöffelFenchelsamen
½Teelöffelgemahlener Kurkuma
2Nelken
1Limette (Saft)
40MilliliterOlivenöl
1PriseSalz
Anleitungen
Süße Frühstückswaffeln
Verrühre die Haferflocken, den Zucker und den Zimt oder den Kakao (je nachdem, was dir besser schmeckt) gut mit dem kalten Wasser.
Lasse die Haferflocken mindestens eine Viertelstunde lang quellen, damit sie die Flüssigkeit gut aufnehmen. Bei zarten Haferflocken geht das etwas schneller als bei kernigen.
Anschließend kannst du die Waffeln ganz normal in deinem Waffeleisen backen und servieren.
Pikante Frühstückswaffeln
Auch hier verrührst du alle Zutaten gut miteinender.
Schmecke die Wffeln ganz nach deinem Geschmack mit Pfeffer, Kräutern und Gewürzen ab. Gabriel hat ja ein paar gut passende Vorschläge geliefert, die mit der ayurvedischen Lebensweise einher gehen.
Lasse den Teig mindestens zwei Stunden quellen, damit die Haferflocken Flüssigkeit, Öl und Gewürze gut annehmen.
Dann kannst du die Waffeln wie gewohnt in deinem Waffeleisen backen.
So bereitest du das Cashew-Kerne-Chutney zu
Schneide die grünen Chilis klein.
Gebe den Langen Pfeffer, das Salz und die klein geschnittenen Chilis in einen Mörser und zermahle alles kräftig. Wichtig: Die Chili-Samen müssen gründlich zerstoßen werden, sonst brennen sie nach.
Schneide anschließend die Knoblauchzehe klein und gebe sie zusammen mit den restlichen Zutaten zu er Chili-Salz-Pfeffer-Mischung.
Vermische alles gründlich und zerstoße die Cashew-Kerne so klein, wie du sie haben möchtest.
Anschließend kannst du das Chutney mit frischen Basilikumblättern abschmecken.
Gabriels Tomatenaufstrich
Gebe alle Zutaten in einen Topf und lasse sie kurz aufkochen.
Anschließend kannst du die Masse nach Belieben grob oder fein pürieren.
Warum? Haferflocken sind von Natur aus schwer, nährend, wärmend und ölig. Zusammen mit Zucker und Zimt wirken sie extrem erdend und beruhigend. Das ist die perfekte Medizin für das nervöse, leichte Vata-Dosha. Auch Pitta profitiert von der substanziellen, süßen Energie des Hafers und Zuckers (solange nicht zu viel erhitzender Kakao genutzt wird).
Für Kapha sind Hafer, Zucker und Kokos eher ungeeignet, da sie das träge Kapha-Dosha noch weiter herunterziehen.
Die pikanten Waffeln mit Cashew-Chutney passen zu: Vata und Kapha
Warum? Die Gewürze (Cayenne, Pfeffer, Chili, Knoblauch) bringen das nötige Feuer, um die schweren Haferflocken verdaulicher zu machen. Das kurbelt das langsame Verdauungsfeuer (Agni) von Kapha Der bittere/herbe Charakter von getrockneten Tomaten und Thymian tut Kapha ebenfalls gut.
Achtung bei Pitta: Grüne Chilis, Knoblauch, saure Limetten und Langer Pfeffer sind extrem erhitzend und eigenen sich daher nicht dafür, das Pitta-Feuer auszugleichen.
Einbettung in die ayurvedische Lebensweise
Im Ayurveda spielt die biologische Uhr (die Dosha-Tageszeiten) und das Verdauungsfeuer (Agni) eine wichtige Rolle.
Das Frühstück liegt in der Zeit von 6:00 bis 10:00 Uhr und sollte warm, leicht und bekömmlich sein. Die Frühstückswaffeln sollten daher auch unbedingt warm gegessen werden.
Wie bereits erwähnt ist das spätere Mittagessen die Hauptmalzeit im Ayurveda.
Und wie viele Frühstückswaffeln sollst du essen? Auch hier gibt es ein interessantes Ayurveda-Prinzip: So viel, wie in deine zwei Hände passen!
Dies ist ein Update vom 22. Juli 2022
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Green Travel Blog Team
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Zwölf Vorspeisen, 18 Hauptgerichte und dann noch eine eigene Seite für den Kinderteller? Was früher nach großzügiger Auswahl aussah, wirkt heute aus der Zeit gefallen. Erfahre mehr zu den Hintergründen, warum Speisekarten kleiner werden. BILD: links und rechts Speisen aus dem 5-Gänge-Menü vom LA VIMEA; mitte: die kleine Speisekarte vom Hotel Weihrerhof
Warum weniger Gerichte sinnvoll sein können
Je größer eine Speisekarte ist, desto mehr unterschiedliche Zutaten müssen eingekauft, gelagert und vorbereitet werden – ohne zu wissen, was die Gäste tatsächlich bestellen. Eine kompaktere Karte kann die Mengenplanung erleichtern, Küchenabläufe vereinfachen und dabei helfen, Lebensmittelabfälle zu reduzieren. Gerade bei steigenden Warenkosten und fehlendem Küchenpersonal sind das handfeste Argumente (selbst außerhalb der explizit auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Gastronomie).
Studien zeigen: Bei mehr als 10 Hauptgerichten zur Auswahl wird das Gehirn “Entscheidungsmüde”
Auch Gäste empfinden mehr Auswahl nicht als besser. Das sogenannte „Paradox of Choice“ beschreibt, dass zu viele Optionen Entscheidungen erschweren. Eine Studie zur Menüauswahlin Restaurants kam zum Ergebnis: Im Fast-Food-Bereich reichen den Gästen 6 Optionen pro Kategorie und im Fine-Dining-Bereich maximal 10 Hauptgerichte und 7 bis 8 Optionen für Vorspeisen und Desserts.
Kleine Speisekarten für mehr Nachhaltigkeit
Wir haben bei Hotels aus dem Green PearlsⓇ Netzwerk nachgefragt, ob sich deren Speisekarten verkleinert haben und gleich mehrere Hotel-Gastronom*innen bestätigen uns dies:
Hotel Weihrerhof, Südtirol, Italien
Gastgeber Klaus Pichler vom Hotel Weihrerhof sieht in einer kleineren Speisekarte vor allem die Chance, Einkauf und Küche besser zu planen:
„Ja, unsere Speisekarte ist kleiner geworden – ganz bewusst. Für uns bedeutet weniger Auswahl nicht weniger Qualität, eher das Gegenteil. Eine kleinere Karte hilft uns, frischer zu kochen, regionaler einzukaufen, Mengen besser zu planen und Lebensmittelabfälle zu reduzieren.“
Schloss Lerchenhof, Kärnten, Österreich
Johann Steinwender, Gastgeber und Koch im Schloss Lerchenhof sieht in kleinen Speisekarten eine Erfüllung des Slow Food Konzepts:
„Unsere Speisekarte ist insbesondere seit der Gründung der weltweit ersten Slow Food Travel Region bewusst kleiner geworden. Jetzt orientiert sich unsere Auswahl noch stärker daran, was Natur, Jahreszeit, unser eigener Hof und unsere regionalen Produzenten tatsächlich zur Verfügung stellen.”
LA VIMEA & Paradiso Pure.Living Vegan Hotel, Südtirol, Italien
In LA VIMEA und dem Paradiso Pure.Living Vegan Hotel geht die Reduktion noch weiter: Statt einer klassischen großen Abendkarte gibt es ein täglich wechselndes Fünf-Gänge-Menü. Entwickelt wurden die Küchenkonzepte beider Hotels von Chefköchin Aggeliki Charami. Die Hotels erklären ihre Entscheidung so:
„Da übliche 4- und 5-Sterne-Hotels ihren Gästen normalerweise eine große Auswahl an Speisen anbieten, entsteht dabei immer eine riesige Menge an Lebesmittelabfällen.
Unsere Küchen bereiten jeden Abend ein festes 5-Gänge-Gourmetmenü zu, das täglich wechselt. So können wir ziemlich genau kalkulieren und die Verschwendung von sehr hochwertigen Bio-Produkten vermeiden, während wir gleichzeitig die Gäste dazu ermutigen, der Küche und ihrer hohen Qualität zu vertrauen.“
Hotel Bella Vista, Zermatt
Im Hotel Bella Vista Zermatt steht wiederum ein ganz anderes Modell hinter der kleinen Karte. Familie Anthamatten betreibt das Hotel und kocht selbst für ihre Gäste – darunter auch Familienrezepte:
„Da wir keine Küche, sprich kein Küchenteam haben, sondern alles selbst zu- und vorbereiten, ist unser Menü klein, aber fein. Wir haben dieses für die Sommersaison bereits um ein Gericht erweitert und werden auf den Winter noch eine zusätzliche Option anbieten. Dies, da die Nachfrage für Abendessen in unserem Hotel steigt und gerade Wochengäste es schätzen, wenn sie nicht immer auswärts essen müssen. Unser Credo gilt jedoch auch hier: regionale, saisonale Küche.“
Sind kleine Speisekarten ein Qualitätsmerkmal?
Sagen wir so – sie haben zumindest das Potenzial dazu 🙂
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