World Wildlife Day: Ein Herz für die Natur und die Tiere – jeden Tag - GREEN TRAVEL BLOG

World Wildlife Day: Ein Herz für die Natur und die Tiere – jeden Tag

World Wildlife Day: Ein Herz für die Natur und die Tiere – jeden Tag
Bienen im Schwarzwald. © SCHWARZWALD PANORAMA

Jedes Jahr am 3. März findet der World Wildlife Day statt, der 2013 von der UN ins Leben gerufen wurde. Heute werden alle wildlebenden Tiere und Pflanzen der Welt gefeiert und das Bewusstsein für sie geschärft. 

Der Weltnaturschutztag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Erhaltung allen Lebens auf der Erde“. Natürlich möchten wir uns nicht nur am World Wildlife Day für die Natur und die Tiere einsetzen, aber der Tag gibt uns die Möglichkeit einen Blick darauf zu werfen, wie engagiert unsere Partnerhotels in dem Bereich sind. Wir zeigen euch, was es für spannende Projekte gibt, vom Schwarzwald bis nach Thailand.

 

Insekten Willkommen!

Bei Tierschutz denken wir vor allem an die großen Tiere, dabei sind es mindestens genauso sehr die kleinen unscheinbaren, die für die Natur und unsere Erde unerlässlich sind. Deshalb wird auch im Erlangener Creativhotel Luise immer wieder neuer Lebensraum für Insekten geschaffen und mehr als die Hälfte des 3000 m2 großen Hotelgeländes besteht aus naturnahen Grünflächen. Es gibt einen großen Garten, eine begrünte Dachterrasse und einen Innenhof sowie einen kleinen Obstgarten. Dort finden sich viele Verstecke für kleine Tiere und Insekten, von Totholz über Insektenhotels bis zu Sandsteinmauern. Für sein Engagement wurde das Creativhotel Luise 2019 auch vom bayrischen Umweltministerium als „Blühender Betrieb“ ausgezeichnet.

 

Creativhotel Luise
Ein Garten, in dem alle willkommen sind, Menschen und Tiere. © Creativhotel Luise

 

Die Agrivilla i pini in der Toskana baut alte Obst- und Gemüsesorten, Kräuter, Safran, Wein und Oliven selbst an. So kann das vegane Hotel nicht nur auf Transportwege für Lebensmittel verzichten, mit der Landwirtschaft in Handarbeit wird auch Lärm vermieden und Tieren können ihren Lebensraum behalten. Nicht nur die Gäste, auch Fledermäuse, Wildbienen und andere Insekten fühlen sich im i pini wohl, denn sie finden hier viele Rückzugsmöglichkeiten und Nistplätze. Gras darf lange wachsen und wird erst spät gemäht, sodass Tiere Unterschlupf finden und sich in Ruhe fortpflanzen können.

 

Weiterlesen: Permakultur im Hotelgarten – Urlaub in der veganen Bio-Agrivilla i pini

 

Meadow in the organic hotel garden © i pini
Hoch wachsende Wiesen – das Paradies für Insekten und kleine Tiere. © Agrivialla i pini

 

Auch im SCHWARZWALD PANORAMA in Bad Herrenalb fühlen sich dank Vogelhäusern, Nistkästen und Blumenwiesen viele Tierarten wohl und der Schwarzwald rund um das Hotel lockt sowieso mit einzigartigen Naturerfahrungen. Ab dem Frühjahr soll es zudem wieder ein eigenes Bienenvolk auf dem Hotelgelände geben.

 

Vogelhaus im SCHWARZWALD PANORAMA und glückliche Bienen im Hotel Rinner. © SCHWARZWALD PANORAMA / Hotel Rinner

 

Um die fleißigen Insekten dreht sich auch in Oberbozen im Hotel Rinner alles: Von der hauseigenen Bio-Imkerei bis zur Api-Wellness könnt ihr hier eine Auszeit vom Alltag im Zeichen der Bienen genießen. Die Familie Rinner legt großen Wert auf einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen, nicht zuletzt wegen ihrer Bienen. Diese dürfen übrigens den Großteil ihres gesammelten Honigs behalten und auch bei der Api-Wellness werden sie nicht gestört.

 

Regenwald-Abenteuer in Peru und Kambodscha

Die 4 Rivers Floating Lodge ist eine ganz besondere grüne Perle: Hier wohnt ihr in luxuriösen schwimmende Villas inmitten der unberührten Natur Kambodschas. Und genau diese Natur zu schützen ist für das Resort wichtig. Das 4 Rivers hat sich dem nachhaltigen Tourismus verschrieben und durch die Partnerschaft mit der Wildlife Allinance trägt euer Aufenthalt direkt zum Schutz des Regenwaldes in den Cardamom-Bergen bei. Natürlich könnt ihr die Wildlife Alliance auch tatkräftig unterstützen, zum Beispiel bei einem Cleanup des Flusses oder bei der „Wildlife Release Tour“, bei der ihr die Mitarbeiter bei der Wildtierfütterung unterstützt oder bei einer Wanderung die faszinierende Natur aus nächster Nähe entdeckt.

 

Den Regenwald in Kambodscha hautnah erleben. © 4 Rivers Floating Lodge

 

Die NGO Inkaterra Ascociación gehört zur peruanischen Hotelgruppe Inkaterra und zusammen führen sie viele spannende Projekten und Initiativen durch. Im Regenwald, in der Nähe der beiden Eco-Luxus-Lodges Inkaterra Reserva Amazónica und Inkaterra Hacienda Concepción, liegt die Inkaterra Guides Field Station: Ein Zentrum, in dem die vielfältige Flora und Fauna des peruanischen Regenwalds erforscht wird – und auch hier könnt hier aktiv werden!

 

Andean bear in Peru, protected by the Inkaterra Asociación. © Inkaterra Machu Picchu Pueblo Hotel
Der Andenbär in Peru. © Inkaterra Machu Picchu Pueblo Hotel

 

Als Freiwillige/r könnt ihr an den Projekten und Initiativen der Inkaterra Ascociación teilnehmen und sie bei wissenschaftlichen Forschungen unterstützen. Aber auch wenn ihr einfach als Urlauber in Peru seid könnt ihr die Guides Field Station besuchen und einen Ausflug von einer der Lodges dorthin unternehmen. Nicht nur im Regenwald setzt sich die Inkaterragruppe für den Erhalt der Artenvielfalt ein: Spannende Projekte gibt es in allen Inkaterra-Hotels. Eines davon ist das Andenbär-Projekt im Inkaterra Machu Pichu Pueblo Hotel. Der Andenbär, auch Brillenbär genannt, ist Perus einzige Bärenart und durch seinen immer kleiner werdenden Lebensraum gefährdet. Inkaterra unterstützt den Bären durch das „Andean Spectacled Bear Programme“ und im Rehabilitationszentrum könnt ihr Bären, die hier aufgepäppelt werden, ganz nah kommen und den Pflegern sogar beim Füttern helfen.

 

Angebot & Nachfrage

Ihr wollt in eurem nächsten Urlaub auch aktiver für den Umwelt- und Tierschutz eintreten? Der erste wichtige Schritt ist die Ausbeutung der Tiere zu boykottieren, denn die Nachfrage bestimmt das Angebot. Deshalb weisen die beiden thailändischen Resorts Tongsai Bay und Keemala alle Gäste darauf hin, bestimmte Aktivitäten nicht zu unterstützen und verkaufen keine Tickets für Tiershows, Elefantanreiten oder andere Attraktionen, die Tiere für die Unterhaltung der Touristen missbrauchen. Dafür werden ethische Tierbegegnungen ermöglicht – und an diese erinnert ihr euch bestimmt sowieso viel länger. 🙂

 

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