Herbstzeit ist Kürbiszeit – und es gibt eigentlich nichts, was mit Kürbis nicht lecker schmeckt: Pasta mit Kürbissoße, Ofen-Kürbis, die klassische Suppe und natürlich Kuchen. Wir haben uns in den letzten Jahren durch so einige Rezepte getestet und dieses hier schmeckt allen!
Vom Kleinkind bis zu den Großeltern, versprochen. Inspiriert ist das Rezept von den Pumpkin Pie Rezepten der Foodbloggerin Sam von „It doesn’t taste like chicken“, wobei ich auf die Idee mit dem Spekulatius-Boden kam, für einen besonderen Geschmack Kokosmilch verwende und bei mir ein Kürbis-Frosting den Kuchen abrundet.
Je nachdem wo ihr wohnt, könnt ihr das Kürbismus für den Kuchen im Supermarkt kaufen oder ihr macht es selbst. Das spart übrigens auch Müll. Für Kürbispüree einen Hokkaido vierteln und in eine Auflaufform setzen. Damit er nicht anbackt, den Boden der Form mit Wasser bedecken. Bei ca. 180°C für eine 20-30 Minuten in den Ofen, abkühlen lassen und pürieren. Falls ihr dafür Flüssigkeit braucht, könnt ihr Wasser oder Kokosmilch nehmen.
Für den Boden des Kuchens habe ich Spekulatius zerkleinert und mit Margarine als Boden in einer runden Springform festgedrückt. Gebt die Margarine langsam dazu, je nach Keksmenge braucht ihr vielleicht etwas mehr oder weniger. Der Boden wird dann im vorgeheizten Ofen ca. 10 Minuten gebacken, bis er schon etwas braun und nicht mehr ganz weich ist.
Jetzt kommt die Kürbismasse – und hier kommen einfach alle Zutaten in einen Mixer und so macht sich der Teig quasi von selbst. Je nach Stärke eures Mixers könnt ihr die Cashewnüsse ein paar Stunden in Wasser einweichen oder direkt pürieren. Wichtig ist die Masse wirklich lange und ordentlich zu pürieren, nur so wird sie wunderbar cremig. Füllt alles auf den Boden und backt den Kuchen für ca. 40 Minuten, bis er leicht braun ist. Keine Sorge, wenn sich der Teig noch weich anfühlt, der Kuchen soll saftig sein und setzt sich beim Auskühlen.
Für das Frosting die Margarine schaumig aufschlagen und nach und nach den Puderzucker dazu sieben. Wenn es zu trocken wird, Kokosmilch und Kürbismus dazu geben und alles aufschlagen. Auf dem abgekühlten Kuchen verteilen und Spekulatius darüber krümeln.
Veganer Kürbis-Kokos-Kuchen

Zutaten
- 250 g Spekulatius
- ½ halbe Tasse geschmolzene Margarine (75 g)
- 1 Tasse Cashews (150 g)
- 1 Tasse Kürbispüree
- ½ Tasse Kokosmilch
- ½ Tasse Vollrohrzucker (alternative passen Ahorn- oder Kokosblütensirup auch sehr gut)
- 1 Teelöffel Speisestärke
- 1 TL Zimt
- 1/2 TL frisch geriebene Muskatnuss
- 1 Prise Salz
- 3 EL Margarine (80 g)
- 130 g Puderzucker
- 2 TL Kürbismus
- 2 TL Kokosmilch
- Spekulatius zum Dekorieren
Schritte
- Step 1 Um Kürbispüree selbst herzustellen einen Hokkaido vierteln und in eine Auflaufform setzen. Damit er nicht anbackt, den Boden der Form mit Wasser bedecken. Bei ca. 180°C für eine 20-30 Minuten in den Ofen, abkühlen lassen und pürieren. Falls ihr dafür Flüssigkeit braucht, könnt ihr Wasser, Pflanzendrink oder Kokosmilch nehmen.
- Step 2 Kekse im Mixer zerkleinern, Margarine schmelzen und unter die Kekskrümel rühren.
- Step 3 In einer Springform den Boden mit der Keksmasse bedecken, leicht am Rand hochziehen.
- Step 4 Ofen auf 180°C Umluft vorheizen und auf der mittleren Backschiene ca. 10 Minuten backen.
- Step 5 Alle Zutaten für die Füllung in den Mixer geben und pürieren bis eine cremige Masse entstanden ist.
- Step 6 Auf den Keksboden geben und nochmals ca. 30 Minuten backen, bis der Kuchen leicht braun ist. Tipp: Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er gut abgekühlt ist und eine Zeitlang stehen durfte – wir essen ihn am nächsten Tag.
- Step 7 Für das Frosting die weiche Margarine in einer Rührschüssel schaumig aufschlagen und nach und nach den Puderzucker dazu sieben. Kürbismus und Kokosmilch dazu geben. Das Frosting soll weich, aber nicht flüssig sein.
- Step 8 Frosting auf dem abgekühlten Kuchen verteilen und Spekulatius darüber krümeln.


