Urlaub bedeutet für dich: Gutes Essen? Etwas Neues ausprobieren? Nicht kochen müssen? Dann bist du bei den Restaurants der folgenden grünen Perlen genau richtig. Denn alle vereint die Liebe zu möglichst regionalen und saisonalen Produkten. Was nicht direkt bezogen werden kann, kommt von zertifizierten Anbietern. Doch lest selbst, welche individuellen Schwerpunkte die Küchenchefs der folgenden nachhaltigen Hotels legen. Hinweis: lesen macht hungrig. =)

OCÉANO Health Spa Hotel Tenerife
Im Restaurant des OCÉANO mit dem klangvollen Namen „La Marea“ zaubert Küchenchef Alexander Mario Schell für euch frische Gerichte mit Zutaten aus nachhaltigem und regionalem Anbau. Papayas, Orangen, Zitronen und Bananen finden direkt aus der Region ihren Weg in die Küche des Hotels. Probiert unbedingt einmal die traditionell kanarischen Ziegenmilchprodukte, den köstlichen Palmhonig als vegane Süße und preisgekrönte Weinsorten aus Jahrhunderte alter Tradition. Auch den frischen Fisch aus den noch reichen Fischgründen des Atlantiks und dürft ihr nicht verpassen. „Ernährung sei deine Medizin“ – mit diesem Zitat von Hippokrates wirbt die Küche des OCÉANO eindeutig für die Verbindung von Ernährung und Wohlbefinden. Diese erlebt ihr hier bei jeder Mahlzeit. Bereits am Morgen während des Frühstückbuffets auf der Terrasse begrüßt euch das Meer mit einem unvergleichlichen Blick in die Weite.

Bio-Seehotel Zeulenroda
Auch das Bio-Seehotel im Vogtland verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Um es mit den Worten von Küchenchef Fabian Schlupp zu sagen: „In der Küche haben wir die Verantwortung den Tieren gegenüber, einfach auch das Beste rauszuholen“. Diese Verantwortung sieht und schmeckt man. Fleisch- und Wurstwaren kommen aus der hauseigenen Bio-Fleischerei. Aus der eigenen Bio-Bäckerei werdet ihr täglich frisch mit feinen Backwaren versorg, unter anderem mit Kuchen wie bei Oma.

Boutique Hotel Maslina Resort
Im Restaurant des 5-Sterne Resort in Kroatien gelingt es dem Küchenchef Massimo Cvek aus frischen und zumeist reduzierten Zutaten kreative Gerichte zu zaubern, die aus dem eigenen Bio-Garten stammen. Vielfalt ist das Motto mit dem er in seinem Garten pflanzt und erntet. Hier wachsen zum Beispiel klassische Sorten wie Thymian und Salbei. Aber auch Wildspargel und Sauerklee, wovon er sogar die die essbaren Blüten zur Dekoration seiner Speisen nutzt. Cvek liebt es, euch die Insel mit allen Sinnen erleben zu lassen. Und dafür braucht es seiner Meinung nach nicht viel. Die Kombination aus Altbekanntem und Außergewöhnlichem ist eins seiner Erfolgsrezepte.

Genießerhotel Die Forelle
Berg.See.Küche und der ausschließlich regionale und saisonale Fokus bilden die Basis für die prämierte Küche im Genießerhotel Die Forelle. Hannes Müller, der Chef und Inhaber verfolgt das Prinzip der Importautarkheit, was bedeutet, es werden nur saisonale und lokale Lebensmittel verwendet. Bei diesem Ansatz wundert es nicht, dass das Einfrieren, Fermentieren und Trocknen von Lebensmitteln für das Küchenteam ganz selbstverständlich zum Arbeitsalltag dazugehört. Diese werden zur Ergänzung frisch zubereiteter Speisen verwendet. Hannes Müller ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden, er und sein Team erhielten u.a. vier Gault Millau Hauben und das Restaurant Die Forelle gehört zu den JRE Restaurants.

CERVO Mountain Resort
Davide Cretoni ist in der Küche des CERVO-Restaurants „Madre Nostra“ der Zauberer. Im Kontakt mit seinen Gästen bemerkt er ein ansteigendes Interesse an den von ihm und seinem Team verwendeten Lebensmitteln. Cretoni „lebt“ nachhaltige Küche entlang der drei R’s: Reduce, Recycle und Reuse. Mit erstaunlicher Transparenz beziehen er und sein Team alle in der Küche verwendeten Produkte aus biologischem Anbau in einem Radius von 150 km. Fleisch und Käsespezialitäten erhält er vom Bauern vor Ort. Selbstgemachte Kräuteröle aus Kräutern der eigenen Permakultur dienen der Küche des „Madre Nostra“ als natürliche „Geschmacksverstärker“. Ein wahrer Genuss!

La Subida Country Resort
Sowohl die bekannte Trattoria al Cacciatore mit Michelin-Stern als auch die dem Hotel zugehörige Osteria la Preda sind eine Reise wert. An der Grenze zu Slowenien gelegen erlebt ihr als Gäste hier eine einzigartige Mischung aus der traditionell italienischen, fiulianischen und slowenischen Küche. Alessandros ganze Liebe fließt in die Zubereitung der Gerichte. Die Finesse und Herzlichkeit mit der ihr als Gäste bei der Wahl der Gerichte und Getränke beraten werdet tragen dazu bei, dass euch dieser Ort in Erinnerung bleibt. Unsere Empfehlung: bringt euren Lieben ein ganz besonderes Highlight aus der hauseigenen Essigmanufaktur mit, für den besonderen La Subida-Flair.

Biohotel Sturm
Als 100% Bio-zertifiziertes Hotel und Mitglied von Slow Food Deutschland seid ihr im Restaurant Otto’s des Biohotel Sturm in der Rhön wunderbar aufgehoben. Wenn die Zutaten nicht direkt aus der Rhön bezogen werden können, dann aus dem Umland, wie z. B. dem Thüringer Wald. In der Herstellungs- und Lieferkette von allen Erzeugern bis hin zur Küche des Otto’s herrscht Nachvollziehbarkeit und Transparenz. Wenn ihr euch vegan ernährt, bietet das Biohotel ein vielfältiges Angebot. Während des weltweiten Projekts Veganuary könnt ihr hier beim Showcooking im direkten Kontakt mit der Küche vegane Kochkunst erleben. Dabei soll es nicht darum gehen, Überzeugungsarbeit zu leisten. Die Küche bietet euch auf kreative Weise leckere Alternativen zum Kennenlernen.

Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa
In Alleinlage auf einem sonnigen Plateau inmitten der Berchtesgadener Alpen erwarten euch hier gleich zwei ganz besondere Restaurants: das GenussArt und das BarBarossa. Die Saison gibt die Speisekarte vor. Küchenchef Sascha Förster und sein Team bezieht seine Lebensmittel wann immer möglich regional. Alle Milchprodukte kommen aus dem Berchtesgadener Land, Freilandeier vom Mühlhauser Biohof und Fisch aus der Karlsteiner Fischzucht Bad Reichenhall. Als gesunde Mittagsmahlzeit bietet euch der Klosterhof „healthy Lunch Bowls“ an und als Nachtisch bekommt ihr „Nice-cream“ serviert – selbst gemachtes, anstatt industriell hergestelltes Eis.

Das Rübezahl
Im Allgäu, in berühmter Nachbarschaft des Schloss Neuschwanstein, könnt ihr in gleich drei Lokalitäten des Hotel Das Rübezahl besondere regionale und internationale Küche genießen. Das Restaurant Louis II. kocht vielfältig modern und bietet euch ein weltoffenes und regionales Genusskonzept. Die Küche des Restaurant Gams & Gloria – Alpine Fusionsküche kocht heimatverliebt und weltgewandt zugleich. Humorvoll lassen Gerichte mit Namen „Almkräuter meets Felchen-Sashimi“ und „Latschenkiefern-Dashi küsst Algäuer Gamsschinken“ anmuten. Bei allem Genuss soll im Übrigen die Freude und ein entspannter Service nicht fehlen. Diese Attribute gehören explizit zu einer neuen Art von Gourmetrestaurants im Allgäu dazu. So auch hier.

Fletschhorn Waldhotel
Dass nur das Beste aus der Natur seinen Weg in die Küche des Fletschhorn Waldhotel findet, gehört hier zum ganzheitlichen Ansatz selbstverständlich dazu. Mit dem Erhalt von unzähligen Auszeichnungen hat sich das Restaurant des Fletschhorn über die Region hinaus einen Namen gemacht. Durch das Vertrauen zu den Produzenten und den so verwendeten nachhaltigen Lebensmitteln entstehen hier mit viel Liebe zum Detail ganz besondere Gerichte. Täglich bietet das Küchenteam ein wechselndes Lunchmenu. Am Abend genießt ihr kreative und immer frische zubereitete Gerichte, die euch die Zeit in Saas Fee noch lange in Erinnerung bleiben lassen.
Wie gefallen euch unsere Tipps? Speichert euch den Beitrag für eure nächste Urlaubsplanung.




