Ob Zirbenholz, Strohwände oder restaurierte Möbel – Umweltverträglichkeit spielt bei der Bauweise und dem Interieur unserer Green Pearls® Hotels eine große Rolle.
Einige unserer Partnerhotels, oder vielmehr die Gebäude, in denen sie sich befinden, haben eine sehr lange und bewegte Geschichte hinter sich. Der Umbau in ein Hotel bringt ganz andere Herausforderungen mit sich, als ein umweltfreundlicher Neubau. Schließlich soll so viel wie möglich erhalten und dabei…
Morgen wird der „Sustainable Gastronomy Day“ gefeiert, der von der UN ins Leben gerufen wurde. Für uns ist Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen ein wichtiges Thema – ebenso wie für unsere Partnerhotels. Unsere Hoteliers wissen, wie wichtig die Landwirtschaft, die Auswahl der Lebensmittel und die Menschen, die sie anbauen, für eine nachhaltige Entwicklung dieser Welt sind. In dieser Woche werden wir uns deshalb hier auf dem Blog, im Newsletter (ihr bekommt unseren Newsletter noch nicht? Hier könnt ihr euch in der rechten Spalte anmelden!) sowie auf Facebook und Instagram mit allerhand Themen rund ums Gastronomie und Essen beschäftigt. Schaut vorbei und erzählt uns von euren Erfahrungen. Wir sind gespannt! (mehr …)
1911 wurden die Inka-Ruinen von Machu Picchu durch den Archäologen Hiram Bingham entdeckt und 1983 dann in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Die Ruinenstadt ist ohne Frage sehr beeindruckend und für viele Peru-Reisende ein absolutes Muss. Inzwischen besuchen fast 6.000 Menschen die Stätte täglich – viel zu…
Im Herzen Perus liegt die historische Stadt Cusco auf über 3.400 Metern, umringt von den beeindruckenden Anden. Berühmte Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale von Cusco und der historische Stadtkern locken Reisende aufs Neue ins einstige Inkareich. Cuscos Stadtbild ist vom Kolonialstil geprägt, doch Spuren der ehemaligen…
Aggeliki Charami, Executive Chef vom Paradiso Pure.Living Vegan Hotel,LA VIMEA und OMNIA Plant Based Restaurant, hat ein Faible für asiatische und japanische Techniken sowie den Umami-Geschmack. Das vegane Rezept, das sie uns verraten hat, ist bisher das aufwendigste auf unserem Blog und etwas für wirklich besondere Anlässe. Am einfachsten ist der Nudelteig, welcher mit etwas Turmerik/Kurkuma (Gelbwurz) eingefärbt wird.
Die Zwiebel-Umami-Füllung erfordert dagegen zunächst einen Gang ins japanische Fachgeschäft. Kombu (Algen), Shiro Miso (japanische Würzpaste), Umeboshi (fermentierte japanische Frucht) sowie Reiswein untermalen hier den Geschmack der karamellisierten Hauptzutat: der Zwiebel.
Nachhaltigkeitsfakt: Algen gelten als Gemüse der Zukunft. Sie wachsen ohne Süßwasser oder Dünger und binden riesige Mengen CO₂. Doch: Der Import aus Japan zerstört die Ökobilanz durch lange Transportwege. Die klimafreundliche Alternative sind Algen (Kelp) aus Europa, zum Beispiel aus Frankreich oder von der Ostsee!
Doch damit ist das Gericht noch lang nicht fertig. Wir werden im Verlauf des Rezepts eigenes Rosmarinöl herstellen (nicht so schwierig wie es klingt!) und dann drei verschiedene Zwiebel-Toppings (für die Fortgeschrittenen) sowie eine Algen-Bisque (Suppe) und eine Zitronen-Kartoffelcreme zubereiten, mit welcher das Gericht vor seiner Vollendung “betupft” wird.
Aggeliki sagt über dieses Rezept übrigens:
„Dieses Rezept ist noch simpel. Ich habe es extra so kreiirt, dass man es auch zu Hause nachkochen kann – ganz ohne spezielles Restaurant-Equipment oder schwierige Techniken.“
Na dann! Trau dich ran und überrasche deine Gäste (oder einfach deinen Lieblingsmenschen) mit diesem besonderen Gericht. Wir wünschen dir gutes Gelingen und guten Appetit!
PS: Wenn du beim Servieren des Gerichts deinen Gästen noch etwas über die Schöpferin dieser Kreation erzählen willst, dann sieh dir hier das Interview mit Aggeliki Charmi an.
Veganes Tortellini Rezept "ONION & SEA" von Aggeliki Charami
Fine-Dining-Rezept: Selbstgemachte Kurkuma-Tortellini mit Algen, Rosmarinöl, eingelegten Zwiebeln und Crumble aus karamellisierten Zwiebeln.
Bei 170 °C Umluft bäckst du den Crumble für 15-20 Minuten im Backofen. Wende dabei öfter, bis das Crumble knusprig ist.
Für die eingelegten Zwiebeln
Koche alle Zutaten außer den Zwiebeln (also Essig, Wasser, Zucker, Salz, Mirin, Kombu, Pfeffer) in einem Topf auf.
Gieße die heiße Flüssigkeit über die Zwiebeln und lass das ganze 1 Stunde ziehen.
Wasser abgießen; die Zwiebeln sollten nicht komplett trocken sein.
Für die Seetang Bisque (Suppe)
Brate die Zwiebeln und das Gemüse an (Sellerie, Lauch, Pilze).
Füge das Tomatenmark hinzu und lösche mit Wein und Mirin ab.
Füge Seetang und Wasser hinzu und lasse das ganze für rund 45 Minuten köcheln.
Anschließend pürierst du die Suppe und rundest den Geschmack mit Misopaste und Ahornsirup ab.
Für den Tortellini-Teig
Mische Mehl, Kurkuma und Salz.
Gib das Wasser hinzu und knete den Teig 8 bis 10 Minuten lang.
Fülle ihn in einen Zipbeutel oder wickle ihn in Frischhaltefolie oder Wachstücher (wichtig ist, dass die obere Schicht nicht austrocknen kann!) und lass den Teig 30-45 Minuten ruhen.
Rolle den Teig in dünne Teigblätter (Nudelmaschine Stufe 6 oder 7) und schneide ihn anschließend in ca. 6 x 6 cm große Quadrate.
Fülle jedes Nudelquadrat mit ca. 6–8 g Füllung und falte es zu Tortellini zusammen. Das erfordert ein bisschen Übung, aber du wirst den Dreh schon rausbekommen.
Für die gerösteten und karamellisierten Zwiebeln
Backe die ganzen Zwiebeln mit Schale bei 180 °C Umluft für 30 Minuten.
Entferne die Schale und unterteile die Zwiebeln in ihre Schichten.
Anschließend karamellisierst du sie leicht in einer Pfanne.
Für die Zitronen-Kartoffel-Creme
Alle Zutaten (Zitronensaft, Olivenöl, Kartoffeln, Zucker, Salz) in einer Küchenmaschine zu einer glatten, säuerlichen Creme pürieren.
Anrichten
Koche die Tortellini für ca. 2-4 Minuten in einem großen (!) Topf.
Gib die Algenbisque in eine Schüssel.
Füge die gekochten Tortellini dazu und garniere mit der Zitronen-Kartoffel-Creme.
Füge karamellisierte Zwiebelstreifen hinzu.
Danach folgen die eingelegten Zwiebeln.
Bestreue das Gericht nun mit den gerösteten Zwiebel Crumble.
Zum Schluss mit Rosmarinöl und Nori-Pulver verfeinern.
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