Ob Zirbenholz, Strohwände oder restaurierte Möbel – Umweltverträglichkeit spielt bei der Bauweise und dem Interieur unserer Green Pearls® Hotels eine große Rolle.
Wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht, ist nicht nur die Ernährung oder die Frage wie wir zu den Hotels reisen ein wichtiger Faktor, sondern auch die Architektur und die Einrichtung. Wir lieben es, von natürlichen Materialien umgeben zu sein, die eine besondere Wohlfühlatmosphäre schaffen und dank denen wir uns mit gutem Gewissen entspannen können. Wir geben euch heute Einblicke in ein paar besondere Hotelzimmer.
Kreativ im Creativhotel
Das Creativhotel Luise gehört zu den umweltfreundlichsten Stadthotels in ganz Deutschland. Das Klimahotel im Herzen Erlangens richtet sich nach dem „Cradle-to-Cradle® – Prinzip“ und achtet natürlich auch bei der Einrichtung auf Nachhaltigkeit. Und noch ein Punkt spielt für das Hotel dabei eine wichtige Rolle: Kreativität! „Wir versuchen immer bereits Vorhandenes zu recyceln und upzucyceln“, erzählt Gastgeber Ben Förtsch. So kommt es, dass im Eingangsbereich des Hotels ein alter Apothekerschrank von ca. 1930 steht, der vom Hotelteam liebevoll selbst aufbereitet wurde. Und auch sonst wird man im Creativhotel seinem Namen gerecht: Hier entstehen Möbel aus alten Holzbalken oder Pflanzen-Arrangements in ehemaligen Marmeladengläsern oder ausrangierten Heizkesseln.

Ein nachwachsendes Hotelzimmer®
Kreativität war nicht zuletzt beim nachwachsenden Hotelzimmer® gefragt, auf das Ben Förtsch besonders stolz ist: „Hier ist vom Boden bis zur Decke alles nachhaltig. Das Konzept wurde von uns selbst entwickelt und ist einmalig.“ Die komplette Bauweise und Einrichtung ist jeweils entweder zu 100% biologisch abbaubar oder zu 100% recycelbar. Zudem sind alle Materialien gesundheitsverträglich und sorgen für ein gutes Raumklima. „Ob Teppiche aus alten Fischernetzen oder eine Wand aus Stroh – bei der Konzeption mussten wir wirklich kreativ sein, um nachhaltige Alternativen für das ganze Zimmer zu finden“, erzählt der Hotelier. Und dabei wurden Design und Komfort selbstverständlich nicht außer Acht gelassen! Schlafen legt man sich in dieser nachhaltigen Kulisse übrigens auf bequeme Matratzen von Coco-Mat, die aus Naturmaterialien wie Naturkautschuk, Kokosnussfasern und Algen bestehen.

Nachhaltig ist, was lange gut ist
Das SCHWARZWALD PANORAMA setzt bei der Einrichtung auf Holz: So wurden vor Kurzem alle synthetischen Spa-Liegen im Innen- und Außenbereich komplett mit Massivholzliegen erneuert. Dabei wurde darauf geachtet, Firmen aus Deutschland und Österreich zu beauftragen, die ihr Holz nachweislich lokal beziehen. Die hohe Qualität der Liegen und damit einhergehende lange Nutzbarkeit ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium hinsichtlich Nachhaltigkeit.

Der Luxus der Einfachheit
Die toskanische Bio-Agrivilla i pini ist in einer Villa aus dem 16. Jahrhundert zu finden und um eine gesunde Wohnatmosphäre zu schaffen, sind beim Umbau nur natürliche Rohstoffe verwendet worden. Den Boden der Hotelzimmer zieren handgefertigte Cotto-Fliesen und antike, restaurierte Möbel sorgen für eine wohnliche Atmosphäre. Hier gibt es kein Telefon, keinen Fernseher und auch kein WLAN – aber dafür liebevoll restaurierte Holzmöbel, die von früheren Zeiten erzählen. Die Wände im veganen Hotel bestehen aus Kalk, Lehm und Hanf und auf den Betten findet ihr handgewebtes Leinen und Fairtrade-Biobaumwolle. Das Interieur im i pini ist bewusst reduziert – und bietet den Luxus der Einfachheit, sodass ihr euch ganz bewusst entspannen und die kreative Küche genießen könnt.

Mehr zur nachhaltigen Renovierung des ipini findet ihr in unserem Blogpost.
Interieur mit peruanischer Geschichte
Auch das Inkaterra La Casona in Peru, genauer in der quirligen Stadt Cusco, kann auf eine lange Geschichte zurückblicken und empfängt seine Gäste in historischen Mauern. Das Haus entstand im 16. Jahrhundert und schon beim Betreten sorgen die beeindruckenden Säulen und Bögen aus Stein für eine ganz besondere Atmosphäre.

In den Zimmern wurden die detaillierten Holzschnitzereien an den Türen und Fenstern, sowie an den Balkon-Geländern und der Stuck in den Suiten aufwendig restauriert. Zudem gibt Zimmer es authentische Möbel aus der Präkolumbianischen und Kolonialzeit aus der familieneigenen Stiftung, sowie Kissen, Textilien und Geschirr aus verschiedenen Teilen Perus. „Das Inkaterra La Casona hat eine 400 Jahre alte Geschichte und erfasst die Kulturen und Traditionen ganzer Jahrhunderte,“ beschreibt Designerin Denise Guislain Koechlin, Frau des Inkaterra-Gründers José Koechlin von Stein, die Einrichtung. Mehr zur Renovierung lest ihr in unserem Blogpost.
Aus Liebe zur Natur
Das Motto im Naturhotel Outside lautet „Mitten im Draußen“ – und das beschreibt auch die Zimmer sehr gut: Die großen, lichtdurchfluteten Räume haben einen fußwarmen Holzboden und bieten einen wunderbaren Ausblick auf die Matreier Bergwelt. Hier verschwimmen die Grenzen zwischen drinnen und draußen. Für die Einrichtung wurde heimisches Lärchenholz, Zirbenholz und Naturstein aus dem örtlichen Steinbruch verwendet, die Wände wurden mit Biolehm verputzt. Und auch im Outside wird auf Upcycling gesetzt – so wurden zum Beispiel 25 Jahre alte Türen neu renoviert und alte Lampen von Handwerkern aus der Region aufgearbeitet. Unbedingt ausprobieren: Schlafen auf Zirbenkissen aus Osttirol!

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1 thought on “Vom Boden bis zum Bett – natürlich nachhaltige Hotelzimmer”