Einige unserer Partnerhotels, oder vielmehr die Gebäude, in denen sie sich befinden, haben eine sehr lange und bewegte Geschichte hinter sich. Der Umbau in ein Hotel bringt ganz andere Herausforderungen mit sich, als ein umweltfreundlicher Neubau. Schließlich soll so viel wie möglich erhalten und dabei der Denkmalschutz berücksichtigt werden. Vor einiger Zeit haben wir euch schon von der Bio-Agrivilla i pini in der Toskana berichtet, bei deren Restauration – passend zur Firmenphilosophie – ausschließlich vegane Materialien verarbeitet wurden. Heute stellen wir euch das Inkaterra La Casona in der ehemaligen Inka-Hauptstadt Cusco in Peru vor, das euch in wirklich geschichtsträchtigen Mauern empfängt.
Übernachten auf historischem Grund
Das Gebiet, auf dem heute das Inkaterra La Casona steht, war früher ein Übungsplatz der Inka-Armee, im 16. Jahrhundert entstand das heutige Herrenhaus: Inmitten der gepflasterten Straßen und dennoch in einer recht ruhigen Ecke der quirligen Stadt Cusco. Seit seiner Erbauung beherbergte dieses Haus schon den spanischen Eroberer Diego de Almagro und den General Simón Bolívar.

Holistisches Design im Inkaterra La Casona
Denise Guislain Koechlin, Frau des Inkaterra-Gründers José Koechlin von Stein, ist eine ganzheitlich denkende Designerin und für die Inneneinrichtung und Gestaltung der Inkaterra-Hotels zuständig. Von dem Herrenhaus war sie direkt begeistert. Denise ist überzeugt, dass jeder Stein im Inkaterra La Casona ein Teil der bewegten Stadtgeschichte ist. Alles gehört zusammen. Deswegen war es ihr umso wichtiger, das ursprüngliche Design zu erhalten: die beeindruckenden Säulen und Bögen aus Stein, die den Innenhof umgeben zum Beispiel und heute für eine ganz besondere Atmosphäre beim Betreten des Boutique-Hotels sorgen.

Detailverliebte Restauration
Mit äußerster Sorgfalt wurde das Fundament repariert, genauso wie Risse und Löcher in den Wänden und im Dach, für das ausschließlich die passenden, alten Ziegel verwendet wurden. Die wundervoll detaillierten Holzschnitzereien an Türen und Fenstern, sowie an den Balkon-Geländern und der Stuck in den Suiten selbst wurde aufwendig restauriert, um ihn zu erhalten. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Wenn man selbst davor steht, ist es kaum vorstellbar, dass die Schnitzereien und einige der Möbel schon über vier Jahrhunderte hinter sich haben!

Luxus trifft Nachhaltigkeit trifft Authentizität
Heute ist das Inkaterra La Casona in Cusco eine beliebte Adresse für Reisende aus aller Welt und mit seinen nur elf luxuriösen Suiten häufig ausgebucht. Außerdem ist es das erste 5* Boutique-Hotel der Stadt und das erste Relais & Chateaux Hotel des Landes. Kein Wunder, wurden hier doch Luxus, Authentizität und Nachhaltigkeit von Denise Guislain Koechlin perfekt aufeinander abgestimmt. In den Suiten gibt es eine Fußbodenheizung, authentische Möbel aus der Präkolumbianischen und Kolonialzeit aus der familieneigenen Stiftung, Kissen, Textilien und Geschirr aus verschiedenen Teilen Perus und einen gemütlichen Kamin. „Das Inkaterra La Casona hat eine 400 Jahre alte Geschichte und erfasst die Kulturen und Traditionen ganzer Jahrhunderte. Das Hotel ist ein Tor zur Vergangenheit der Stadt, ein lebendiges Museum mit der Gemütlichkeit eines edlen peruanischen Zuhauses.“, beschreibt Denise ihre Vision.

Ganzheitliches Design im Einklang mit der Natur
Zwar ist das Inkaterra La Casona bisher das einzige Inkaterra-Hotel, das in einem restaurierten Gebäude entstand, aber die Grundsätze für die zugrunde liegende Architektur und das Design der Hotels sind immer die gleichen: „Nachhaltiges Design ist essenziell, um die unterschiedlichen Umgebungen zu erhalten. Unsere Hotels sind alle im Einklang mit der Landschaft gebaut, wobei wir lokale und häufig handgemachte Materialien verwenden, um den Einfluss auf die Natur so klein wie möglich zu halten.“, erläutert Denise den besonderen Design-Ansatz der Inkaterra-Gruppe, und: „Traditionelles Design gibt nicht nur den Reisenden ein Gefühl der Authentizität. Es hält auch Kulturen am Leben. Nachhaltigkeit und Traditionen sind gemeinsam so etwas wie die Champions in der Hotelindustrie.“
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