Manche Yoga-Urlaube fühlen sich an wie ein mehr oder weniger gut organisierter Stundenplan. Andere wie ein echtes Ankommen. Vielleicht kennst du das: Du reist an, rollst deine Matte aus – und fragst dich, wer dieses Mal wohl die Yogastunden leitet. Nette Begegnung, gute Praxis, ein paar…
Seit dem 1. Dezember stellen wir auf der Green Pearls® Seite Brands vor, deren Produkte unseren nachhaltigen Gedanken ergänzen. Ein neuer Schritt, aber keiner, der sich nach einem anfühlt.
Willkommen im neuen Jahr 2026! Ein neues Jahr bedeutet neue Chancen – auch für ein bewussteres, nachhaltigeres Leben. Während Themen wie Kreislaufwirtschaft, pflanzenbasierte Ernährung, Energieeffizienz, Zero Waste und Slow Travel immer mehr an Bedeutung gewinnen, geht es bei echter Nachhaltigkeit längst nicht mehr um Verzicht, sondern um Lebensfreude, Qualität und Achtsamkeit. (mehr …)
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Würdest du Fleisch essen, das im Labor gezüchtet wurde? Für diesen Artikel hätte ich es (fast) getan, habe mich dann aber doch dagegen entschieden. Die Gastronom*innen aus nachhaltig orientierten Hotels und Restaurants sehen da nämlich bessere Alternativen zu Fleischkonsum. Erfahre mehr über das angebliche “Zukunftsfleisch”…
Aggeliki Charami, Executive Chef vom Paradiso Pure.Living Vegan Hotel,LA VIMEA und OMNIA Plant Based Restaurant, hat ein Faible für asiatische und japanische Techniken sowie den Umami-Geschmack. Das vegane Rezept, das sie uns verraten hat, ist bisher das aufwendigste auf unserem Blog und etwas für wirklich besondere Anlässe. Am einfachsten ist der Nudelteig, welcher mit etwas Turmerik/Kurkuma (Gelbwurz) eingefärbt wird.
Die Zwiebel-Umami-Füllung erfordert dagegen zunächst einen Gang ins japanische Fachgeschäft. Kombu (Algen), Shiro Miso (japanische Würzpaste), Umeboshi (fermentierte japanische Frucht) sowie Reiswein untermalen hier den Geschmack der karamellisierten Hauptzutat: der Zwiebel.
Nachhaltigkeitsfakt: Algen gelten als Gemüse der Zukunft. Sie wachsen ohne Süßwasser oder Dünger und binden riesige Mengen CO₂. Doch: Der Import aus Japan zerstört die Ökobilanz durch lange Transportwege. Die klimafreundliche Alternative sind Algen (Kelp) aus Europa, zum Beispiel aus Frankreich oder von der Ostsee!
Doch damit ist das Gericht noch lang nicht fertig. Wir werden im Verlauf des Rezepts eigenes Rosmarinöl herstellen (nicht so schwierig wie es klingt!) und dann drei verschiedene Zwiebel-Toppings (für die Fortgeschrittenen) sowie eine Algen-Bisque (Suppe) und eine Zitronen-Kartoffelcreme zubereiten, mit welcher das Gericht vor seiner Vollendung “betupft” wird.
Aggeliki sagt über dieses Rezept übrigens:
„Dieses Rezept ist noch simpel. Ich habe es extra so kreiirt, dass man es auch zu Hause nachkochen kann – ganz ohne spezielles Restaurant-Equipment oder schwierige Techniken.“
Na dann! Trau dich ran und überrasche deine Gäste (oder einfach deinen Lieblingsmenschen) mit diesem besonderen Gericht. Wir wünschen dir gutes Gelingen und guten Appetit!
PS: Wenn du beim Servieren des Gerichts deinen Gästen noch etwas über die Schöpferin dieser Kreation erzählen willst, dann sieh dir hier das Interview mit Aggeliki Charmi an.
Veganes Tortellini Rezept "ONION & SEA" von Aggeliki Charami
Fine-Dining-Rezept: Selbstgemachte Kurkuma-Tortellini mit Algen, Rosmarinöl, eingelegten Zwiebeln und Crumble aus karamellisierten Zwiebeln.
Bei 170 °C Umluft bäckst du den Crumble für 15-20 Minuten im Backofen. Wende dabei öfter, bis das Crumble knusprig ist.
Für die eingelegten Zwiebeln
Koche alle Zutaten außer den Zwiebeln (also Essig, Wasser, Zucker, Salz, Mirin, Kombu, Pfeffer) in einem Topf auf.
Gieße die heiße Flüssigkeit über die Zwiebeln und lass das ganze 1 Stunde ziehen.
Wasser abgießen; die Zwiebeln sollten nicht komplett trocken sein.
Für die Seetang Bisque (Suppe)
Brate die Zwiebeln und das Gemüse an (Sellerie, Lauch, Pilze).
Füge das Tomatenmark hinzu und lösche mit Wein und Mirin ab.
Füge Seetang und Wasser hinzu und lasse das ganze für rund 45 Minuten köcheln.
Anschließend pürierst du die Suppe und rundest den Geschmack mit Misopaste und Ahornsirup ab.
Für den Tortellini-Teig
Mische Mehl, Kurkuma und Salz.
Gib das Wasser hinzu und knete den Teig 8 bis 10 Minuten lang.
Fülle ihn in einen Zipbeutel oder wickle ihn in Frischhaltefolie oder Wachstücher (wichtig ist, dass die obere Schicht nicht austrocknen kann!) und lass den Teig 30-45 Minuten ruhen.
Rolle den Teig in dünne Teigblätter (Nudelmaschine Stufe 6 oder 7) und schneide ihn anschließend in ca. 6 x 6 cm große Quadrate.
Fülle jedes Nudelquadrat mit ca. 6–8 g Füllung und falte es zu Tortellini zusammen. Das erfordert ein bisschen Übung, aber du wirst den Dreh schon rausbekommen.
Für die gerösteten und karamellisierten Zwiebeln
Backe die ganzen Zwiebeln mit Schale bei 180 °C Umluft für 30 Minuten.
Entferne die Schale und unterteile die Zwiebeln in ihre Schichten.
Anschließend karamellisierst du sie leicht in einer Pfanne.
Für die Zitronen-Kartoffel-Creme
Alle Zutaten (Zitronensaft, Olivenöl, Kartoffeln, Zucker, Salz) in einer Küchenmaschine zu einer glatten, säuerlichen Creme pürieren.
Anrichten
Koche die Tortellini für ca. 2-4 Minuten in einem großen (!) Topf.
Gib die Algenbisque in eine Schüssel.
Füge die gekochten Tortellini dazu und garniere mit der Zitronen-Kartoffel-Creme.
Füge karamellisierte Zwiebelstreifen hinzu.
Danach folgen die eingelegten Zwiebeln.
Bestreue das Gericht nun mit den gerösteten Zwiebel Crumble.
Zum Schluss mit Rosmarinöl und Nori-Pulver verfeinern.
Suchbegriff Home-made Pasta, Vegan
Green Travel Blog Team
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