Ausgangssperren aufgrund der Corona-Pandemie haben in vielen Ländern dazu geführt, dass belebte Städte und Regionen plötzlich nahezu menschenleer wurden. Wo sich der Mensch zurückgezogen hat, breitet sich die Tier- und Pflanzenwelt aus. Auch unsere Green Pearls® Hotels haben Veränderungen in der Natur beobachtet und für uns gesammelt. Einige Hotels setzen sich sowieso schon lange aktiv für Tierschutz ein. Einige dieser spannenden Projekte möchten wir Euch gerne vorstellen.

Thailand erholt sich
Die idyllische Lage des The Tongsai Bay gefällt nicht nur uns, sondern auch vielen frei lebenden Wildtieren. Um die Tiere auf dem Gelände zu schützen, werden die Mitarbeiter im Umgang mit Tieren sensibilisiert. Schlangen, die dem Gästebereich zu nahekommen, werden beispielsweise gefangen und an anderen Stellen wieder freigelassen. Das Green Pearls® Hotel setzt sich außerdem in verschiedenen Tierschutzprojekten vor Ort ein, zum Beispiel für die örtlichen Elefantenschutzgebiete. Einige ehemalige streunende Hunde und Katzen wurden vom The Tongsai Bay aufgenommen, ärztlich versorgt und leben nun frei auf dem Gelände.
Die Bucht hat sich in der Corona-Zeit von den Besuchern erholt und das Meer lockt mit klarem Wasser. Sogar die sonst so scheuen Loris, haben sich bei Tageslicht gezeigt. In ganz Thailand wurden durch das Ausbleiben der Touristen wieder mehr Wildtiere gesichtet. Auf Koh Samui legten Meeresschildkröten nach Jahren erstmals wieder ihre Eier an einem Strand ab.
Gewohnheiten hinterfragen
Auch wenn es kein eigenes Tierschutz-Projekt gibt, kann man bewusste Entscheidungen treffen, um seiner Umwelt weniger zu schaden. So bezieht das Genießerhotel Die Forelle ganze Tiere zur kompletten Verwertung von Kleinbauern. Dadurch landet kein Tier aus Masthaltung auf eurem Teller.
Im SCHWARZWALD PANORAMA wird in vielen Bereichen an das Tierwohl gedacht. Im Spa werdet ihr nur mit tierversuchsfreier Naturkosmetik behandelt. Aktuell ist das Green Pearls® Hotel auf der Suche nach einem hygienisch einwandfreien, mikroplastik- sowie tierversuchsfreien Reinigungsmittel. Entdeckt auch den neu eröffneten Arten-Garten und erfreut euch am fleißigen Bienenvolk des Hotels.

Lebensraum Meer
Im Gili Lankanfushi dreht sich alles um den Lebensraum Meer. Ein Projekt zur Erhaltung der Korallen-Riffe wird von eigenen Meeresbiologen betreut. Ein weiteres Anliegen im Bereich Tierschutz ist der Erhalt des Seegrases. Das Gras reduziert Kohlenstoff und produziert Sauerstoff und ist damit ein echter Klimaschützer. Durch Corona sind bedeutend weniger Menschen im und am Meer. Die Korallenriffe sind frei von schnorchelnden Menschen und auch das Ausbleiben von Motorbooten hat der Natur gutgetan.
Mit Fotofallen werden außerdem Manta-Rochen und Meeresschildkröten observiert. Das Gili Lankanfushi veranstaltet regelmäßig Beach clean ups am Strand und in den Korallenriffen, an denen ihr euch beteiligen könnt.
Hotel OCÉANO
Das Green Pearls® Hotel OCÉANO liegt am Biosphärenreservat Anaga und ist dadurch sowieso schon nah an der Natur. Im vergangenen Jahr wurde der schöne Garten neu angelegt. Dieser konnte sich nun so richtig ausbreiten und gedeihen. Das hat auch den Vögeln gefallen, die die grüne Fläche für sich erobert haben. Im OCÉANO könnt ihr neben dem Meeresrauschen ganz wunderbar den Vogelgesängen lauschen.

Artenvielfalt in Peru
Ökotourismus und Naturschutz werden in den Gebieten der Inkaterra Hotels angeboten und gefördert. Die Inkaterra Asociacion – ITA – verwaltet und betreibt in diesen Gegenden Naturschutz-Konzessionen.
Die Natur ist durch das Wegbleiben der Besucher entlastet. Besonders beliebt bei den Tieren sind die schönen botanischen Gärten, die wir euch für euren Besuch dort empfehlen. Aber auch einige Nager, Eichhörnchen, Faultiere und viele Vogelarten haben sich ausgebreitet und Plätze für sich neu entdeckt. Es ist einfacher, die Tiere zu sehen und zu beobachten, da sie nicht durch so viele Menschen wie sonst gestört sind und sich dadurch weniger verstecken. Je nach Lage der Hotels konnten die dort ansässigen Populationen wieder stärker beobachtet werden. Im Amazonasgebiet wurden rund um die Hotelanlage viele Primaten gesichtet. Im Green Pearls® Hotel Inkaterra Hacienda Urubamba tauchten beispielsweise Hirsche und Andenfüchse auf. Die Vegetation rund um alle Inkaterra Hotels hat sich ebenfalls erholt und Bäume und Pflanzen sind wunderschön anzusehen. Was natürlich besonders die Insekten freut. Welche Arbeit insbesondere Bienen durch Bestäubung geleistet haben und wie sich die Flora ausbreitet, wird in der kommenden Saison zu sehen sein. Für die Zeit nach der Pandemie wird ein Bewirtschaftungsplan erstellt, um die entsprechenden Gebiete in der Natur im Einklang mit den Hygiene-Maßnahmen weiterhin zu schützen und den Gästen dabei ein gewohnt einmaliges Reiseerlebnis zu ermöglichen.
Inkaterrea warnt, dass illegale Aktivitäten wie das Abholzen des Waldes im Amazonas-Gebiet, durch die Pandemie nicht gestoppt wurden. Die grüne Lunge der Erde zu erhalten, ist daher gerade jetzt ein wichtiges Anliegen.
In voller Blüte
Auf dem Hotelgelände des Creativhotel Luise summt und brummt es. Mehrere Insektenhotels, Bienenstöcke und Grünflächen bieten einen Lebensraum für die Tiere mitten in Erlangen. 2019 hat das Green Pearls® Hotel vom bayrischen Umweltministerium die Auszeichnung „blühender Betrieb“ erhalten.

Habt ihr eine Veränderung in der Natur durch Corona bemerkt? Wenn ihr die Möglichkeit habt, stellt bei euch zu Hause ein bisschen Wasser hin und versorgt so die kleinen und größeren Tiere in eurem Umfeld. Die meisten unserer Green Pearls® Hotels stellen den Tieren Wasser zur Verfügung.
Weiterlesen: Die Gemeinwohl-Ökonomie: Mensch und Umwelt vor Profit
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Super geschriebener und informativer Artikel :-). Eine sehr gute Aufstellung. In diesen Blog werde ich mich noch richtig einlesen ????
Danke für das nette Feedback! Viele Grüße vom Green Pearls® Team