Denkt ihr bei Thailand auch sofort an all das leckere Essen? Wir könnten stundenlang über Streetfood-Märkte schlendern und ein Gericht nach dem nächsten probieren. Aber natürlich gibt es noch so viel mehr zu erleben und deshalb erzählen wir euch heute, wo ihr nicht nur Garküchen, sondern auch Sternerestaurants findet – und das wird lecker!
Essen ist der Schlüssel zur thailändischen Kultur. Thailand kann man kaum besser kennenlernen, als durch seine Küche und gerade abseits der großen Metropolen haben wir so schon tolle Einblicke in Land und Leute bekommen. Je nach Region unterscheidet sich die Küche allerdings stark und genau darauf geht auch der neue MICHELIN Guide 2020 ein. Hier ist zum ersten Mail auch die Region Chiang Mai dabei, die als Mekka für Foodies gilt.
Unterwegs im Auftrag des guten Geschmacks
Die „Rose des Nordens“ ist durch das ehemalige Lanna-Reich geprägt und auch hier wird nicht an Gewürzen gespart, die Gerichte sind alle sehr geschmacksintensiv. Das Gemüse ist dank der 27 Royal Projects, die vom verstorbenen König Bhumibol Adulyadej für die nachhaltige Entwicklung der Gegend eingerichtet wurden, übrigens meist aus biologischem Anbau und oft landen regionale Sorten auf dem Teller – wie zum Beispiel die Jackfrucht.
Wir sind ein großer Fan der Frucht, die sich wunderbar als Fleischersatz benutzen lässt und dazu auch noch mit vielen Nährstoffen und Vitaminen punktet. Nicht zuletzt werden dem Namen Khanun, wie die Jackfrucht auf Thai heißt, glücksbringende Eigenschaften zugeschrieben und so tauchen Gerichte mit ihr auch bei festlichen Anlässen wie Hochzeiten auf. Ganz besonders lecker finden wir Tam Khanun, ein Salat der mit junger, unreifer Jackfrucht und vielen frischen Gewürzen zubereitet wird. Die Frucht wird dabei gargekocht und harmoniert perfekt mit Ingwer, Knoblauch, Zitronengras und Chilis. Wenn ihr das Gericht nachkochen möchtet und keine junge Jackfrucht bekommt, könnt ihr einfach welche in der Dose nehmen.
Kulinarische Entdeckungsreise durch Thailand – Unterwegs mit Take Me Tour
Der MICHELIN Guide empfiehlt außerdem das traditionelle Saa makua – und wir können uns nur anschließen. 🙂 Hier werden Auberginen in dünne Scheiben geschnitten und mit Chilipaste und Knoblauch gewürzt, dazu gibt es Schweinefleisch. Lecker! Übrigens gibt es noch 50 weitere Restaurants in Chiang Mai, die vom MICHELIN Guide empfohlen werden – hier habt ihr die Qual der Wahl!

Thailändische Küche für Veganer? Kein Problem!
Ihr bleibt lieber bei Jackfrucht statt bei Schweinefleisch? Dann ist Chiang Mai als kleines Paradies für Veganer und Vegetarier perfekt für euch! Unbedingt besuchen solltet ihr das Pun Pun, das seine Zutaten größtenteils von seiner eigenen Farm bezieht. Hier könnt ihr leckere Curries, Suppen und Salate sowie Bio-Kaffee und bunte Smoothies genießen. Außerdem gibt es einen Shop mit selbst gemachtem Joghurt, Bio-Gemüse und sogar Körperpflegeprodukten der Pun Pun Farm – vielleicht habt ihr sogar Lust, der Farm einen Besuch abzustatten oder bei einem Volunteering-Aufenthalt mitzuarbeiten?
Das Free Bird Cafe sieht so einladend und bunt aus, dass wir wie magisch davon angezogen wurden. Zum Glück, denn sonst wären wir nicht in den Genuss des birmanischen Salates aus fermentierten Teeblättern gekommen und hätten nicht den leckeren Bananen-Erdnuss-Schokoladen-Smoothie getrunken. Außerdem gehen alle Erlöse an das Thai Freedom House, das Flüchtlinge aus Burma unterstützt und diesen unter anderem Sprachkurse, Kunsttherapien und Gesundheitsaufklärung anbietet. Leckeres, rein pflanzliches Essen für einen guten Zweck – da sind wir natürlich immer dabei!

Wart ihr schon einmal in Chiang Mai? Habt ihr noch Gerichte oder Restauranttipps, die wir unbedingt aufnehmen müssen? Erzählt sie uns! 🙂
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2 thoughts on “Zu Besuch in Thailands Food-Mekka Chiang Mai”