Die richtigen Vorkehrungen für einen Urlaub in ein fernes Land zu treffen ist oftmals nicht ganz leicht – insbesondere, wenn man die dortige Sprache nicht beherrscht. Ungleich schwieriger wird es für Menschen mit Sehbehinderungen, da für sie auch die Kommunikation mit Händen und Füßen sehr viel schwieriger ist.
Seit kurzem bietet der thailändische Reiseorganisator nutty’s adventures glücklicherweise genau darauf abgestimmte Touren an: Auf einer 11-tägigen Reise lernen Menschen ohne oder mit nur wenig Sehvermögen Thailand mit allen anderen Sinnen kennen. Dabei wird speziell auf die Anforderungen und Bedürfnisse von Sehbehinderten geachtet. Die Reise wurde übrigens bereits mit der Organisation Seable Accessible Active Holidays aus Großbritannien und einer Reisegruppe erfolgreich getestet.
Wie sieht eine solche Reise aus?
Von Bangkok geht es über das UNESCO Weltkulturerbe Ayutthaya in den Norden Thailands, nach Chiang Mai in das dortige Elefantenschutzzentrum. In der Region Phayao, wartet die Erfahrung eines Homestays sowie ein Besuch des autarken Dorfs Baan Dok Bua auf die Teilnehmer. Besonders beeindruckt hier nicht nur die thailändische Küche, sondern auch ein Workshop zum Korbweben. Mit weiteren Zwischenstops fährt man dann Richtung Süden und setzt zum Schluss mit der Fähre auf die Insel Koh Sukorn über. Mit dem Tuk Tuk geht es vom Pier stilecht ins Hotel – hier steht nur noch Entspannung am Strand auf dem Programm. Die Tour kombiniert wirklich von allem etwas: Natur und Kultur, Handwerkliches und kulinarischer Genuss, Berge und Strand – und sorgt für jede Menge Eindrücke!

Das ist jedoch nicht das einzige Angebot, das man bei nutty’s adventures findet: Bei all seinen Angeboten legt der Anbieter Wert auf verantwortungsbewusstes Reisen. Daher beinhalten die Touren immer gemeindebasierte Aktivitäten genauso wie einen nachhaltigen und rücksichtsvollen Umgang mit der Natur. Für diesen Ansatz erhielt nutty’s adventures übrigens im August 2018 ein Travelife Zertifikat.

Mit Gummistiefeln aufs Feld
Weitere angebotene Touren umfassen zum Beispiel Ausflüge mit Homestays im Karen Hill Stamm im Norden inklusive eines Besuchs der beeindruckenden Kalksteinfelsen in Mae Hong Son, oder geführte Wander- und Radtouren mit Übernachtungen im Baumhaus in Chiang Mai. Darüber hinaus werden ganz neue Touren angeboten, wie etwa der selbst erfundene und selbst getaufte „Reis-Kultur-Tourismus“. Die Idee dahinter ist recht einfach: Sowohl der Reisanbau als auch der Tourismus spielen für die thailändischen Bewohner und die Wirtschaft eine herausragende Rolle – warum also nicht einfach beides kombinieren? Bei diesen Touren lernen die Teilnehmer für einen oder auch mehrere Tage den Reisanbau kennen. Sie stehen selbst mit den Gummistiefeln auf den Feld und übernachten bei den Reisbauern zuhause. Alle Touren von nutty’s adventures haben eines gemeinsam: sie sind außergewöhnliche und tiefgreifende Erfahrungen der thailändischen Kultur sowie Natur und führen zu besonderen Erinnerungen.
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