Vogtländische Weihnachtsbräuche - GREEN TRAVEL BLOG

Vogtländische Weihnachtsbräuche

Vogtländische Weihnachtsbräuche
©Adobe Stock: A.N.Foto

Mitten im Herzen Deutschlands im schönen Vogtland findet ihr die neuen MANOAH Ferienhäuser direkt am Zeulenrodaer Meer. Sehn  ihr euch nach Ruhe und Abgeschiedenheit, dann seid ihr hier genau richtig. In den insgesamt 21 Ferienhäusern finden bis zu acht Personen Platz. Die Massivholz-Häuser sind mit nachhaltigen Materialien gebaut und mit allem ausgestattet, was ihr für eure Auszeit braucht.

Im Rahmen unserer kleinen Serie über Weihnachtsbräuche haben wir Silvia Rusmich vom Bio Seehotel Zeulenroda und den MANOAH Häusern nach typischen regionalen Bräuchen befragt.

 

Weihnachtsbräuche: Vogtländisches „Neinerlaa“

Ein Weihnachtsbrauch im Vogtland, der sich rund ums Essen dreht, ist das „Neunerlei“ oder mundartlich „Neinerlaa“. Es ist das typische Weihnachtsessen an Heiligabend und besteht aus neun Gerichten oder deren Bestandteilen, wobei diese regional unterschiedlich variieren können. Die verschiedenen Zutaten für das vogtländische Neunerlei werden am Heiligabend auf neun Teller verteilt und als einzelne Gänge gereicht, wobei jede Familie seine eigene Zubereitungsart und Tradition hat.

  1. Brot – als wichtigstes Nahrungsmittel soll es das ganze Jahr nicht ausgehen.
  2. Salz – seine Schärfe vertreibt böse Geister.
  3. Kompott – versüßt das Leben. 
  4. Hirsebrei – steht für viel kleines Geld, manchmal findet sich auch ein Geldstück im Brei. Wer es löffelt, soll reich werden. 
  5. Nüsse – stehen für eine gutes Leben.
  6. Hering – bedeutet Reichtum (insbesondere Hering mit Rogen). Anstatt Hering wird auch Karpfen oder Schweinefleisch serviert. Dies bedeutet Glück im kommenden Jahr.
  7. Klöße – stehen sinnbildlich für das große Geld. 
  8. Sauerkraut – das Leben wird nicht sauer. 
  9. Stollen – soll das Wickelkind (Christkind) veranschaulichen. 

 

Biohotel Zeulenroda, Weihnachten
©Bio Seehotel Zeulenroda

 

Im nahe gelegenen Bio Seehotel Zeulenroda gibt es übrigens zur Weihnachtszeit einen Naschbaum mit süßen und deftigen Leckereien aus der hauseigenen Bio-Backstube und Bio-Fleischerei. Der Naschbaum, eine geschmückte kleine Tanne, steht jedes Jahr zu Weihnachten im Empfangsbereich des Hotels und jeder Gast darf naschen soviel er möchte. Außerdem gibt es ein Lebkuchenhaus – das ist allerdings nur zum Anschauen.

Weiterlesen: DAS ZEULENRODAER MEER UND ANDERE AUSFLUGSTIPPS IN THÜRINGEN

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