Bestimmt habt ihr schon mal von der Inka-Stadt Machu Picchu in Peru gehört. Das berühmte Weltwunder wird jährlich von über 1,7 Millionen Besuchern besucht. Und diese Menschen hinterlassen ihre Spuren in der Natur. Wie sieht die Zukunft des Besuchermagneten aus?
Welterbe Machu Picchu
Das Inkaterra Machu Picchu Pueblo Hotel in den peruanischen Anden ist der ideale Ort für eine Auszeit in der Natur. Außerdem ist das Hotel ideal gelegen, um Machu Picchu zu besuchen. Die Ruinenstadt wurde 1911 von einer Expeditionsgruppe der Universität Yale unter Leitung des Archäologen Hiram Bingham entdeckt. 1983 wurde die Inka-Stadt in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen und ist seit 2007 eines der sieben Weltwunder der Neuzeit. Bis zu 6.000 Menschen besuchten bis 2016 täglich die Ruinen. Die UNESCO drohte aufgrund der hohen Besucherzahl den Status des Welterbes zu entziehen. Die Folge waren begrenzte Tickets mit Zeitfenstern für Besichtigungen.

Ein empfindliches Ökosystem
Während der Corona-Pandemie war die Kultstätte insgesamt acht Monate geschlossen und öffnete erst im November 2020 unter strengen Auflagen wieder. Diese Zeit markierte eine Erholungspause für das empfindliche Ökosystem. Die Vereinten Nationen warnten im September 2019 vor dem fortschreitenden Klimawandel, der auch Machu Picchu betrifft. Zu hohe CO2-Emissionen und andere Treibhausgase in der Atmosphäre haben das Klima unseres Planeten für alle Zeiten verändert.
Machu Picchu Peru: CO2 neutrales Weltwunder
Eine Allianz aus den Partnern Inkaterra, der Gemeindeverwaltung des Machu Picchu, der AJE-Gruppe und den Nationalparks (SERNANP) möchte für eine Veränderung sorgen. Machu Picchu soll zum ersten CO2 neutralen Weltwunder werden – ein ambitioniertes Ziel. Bis 2030 sollen die CO2 Emissionen um 45 % und bis 2030 auf null reduziert werden.

Die Projekte der Inkaterra Associación
Die Inkaterra Associación setzt sich bereits seit mehreren Jahren für Umweltschutz in Peru ein. Zuerst wurde eine Kunststoffverdichtungsmaschine angeschafft, um die sieben Tonnen Kunststoffabfälle pro Tag zu verarbeiten. Danach kam eine Anlage zur Herstellung von Biodiesel und umweltfreundlichem Glyzerin dazu. Diese Vorrichtung steht im Inkaterra Machu Picchu Pueblo Hotel, um die Verschmutzung durch die Entsorgung von Öl im Vilcanota-Fluss zu verhindern. Die Anlage könnt ihr euch vor Ort zeigen lassen.
Außerdem gibt es dort eine innovative Technologie, mit der acht Tonnen organische Abfälle durch Pyrolyse (chemische Zersetzung bei hohen Temperaturen unter Ausschluss von Sauerstoff und ohne CO2-Emissionen) verarbeitet werden können.
Dabei entsteht Biokohle, ein natürlicher Dünger, der zusammen mit einer Million Chininbäumen zur Wiederaufforstung der Nebelwälder sorgt.

Das könnte dich auch interessieren:
NACHHALTIGER KAFFEE: DIE WACHMACHER DER GREEN PEARLS® HOTELS
Gefällt dir der Atrikel? Teile ihn!



