In unseren letzten Blog Artikeln zum Thema Achtsamkeit und ganzheitliche Gesundheit haben wir euch bereits einige unserer grünen Perlen und deren nachhaltige Gesundheitskonzepte vorgestellt. Von Teneriffa über Kroatien bis hin zu Thailand. Heute bleiben wir in Deutschland und nehmen euch mit in den Schwarzwald und…
Die Green Pearls® Hotels legen viel Wert auf nachhaltige und hochwertige Produkte. Viele Hotels stellen sogar einige davon selbst her. Und die gute Nachricht für euch ist, dass ihr viele Sachen kaufen und zu Hause genießen könnt.
Fast ein Jahr schon bestimmt Corona unser Leben und reisen ist, wenn überhaupt nur ein geschränkt möglich. Seit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 mussten Hotels für touristische Übernachtungen schließen und nach einer kurzen Erholung im Sommer sind sie nun seit November wieder geschlossen. Das stellt Hoteliers weltweit vor große Herausforderungen. Einige der Green Pearls® Hoteliers trotzen der Situation und nutzen die Zeit für Renovierungen und die Umsetzung neuer Ideen.
Wenn ihr an Allergien leidet, kann die Urlaubsplanung schon mal komplizierter werden. Aber ganz egal ob Hausstaub- oder Nahrungsmittelallergie, Heuschnupfen oder empfindliche Haut – die Green Pearls® Hotels sind auf alle Allergiker vorbereitet und bereiten euch gerne einen angenehmen Urlaub.
Hat euch seit der Pandemie auch das Spaziergeh-Fieber gepackt? Raus in die Natur zu gehen, ist auf gesund und erholsam. In dieser zweiteiligen Blog-Serie nehmen wir euch heute mit in die Wälder und Berge rund um die Green Pearls® Hotels.
Aggeliki Charami, Executive Chef vom Paradiso Pure.Living Vegan Hotel,LA VIMEA und OMNIA Plant Based Restaurant, hat ein Faible für asiatische und japanische Techniken sowie den Umami-Geschmack. Das vegane Rezept, das sie uns verraten hat, ist bisher das aufwendigste auf unserem Blog und etwas für wirklich besondere Anlässe. Am einfachsten ist der Nudelteig, welcher mit etwas Turmerik/Kurkuma (Gelbwurz) eingefärbt wird.
Die Zwiebel-Umami-Füllung erfordert dagegen zunächst einen Gang ins japanische Fachgeschäft. Kombu (Algen), Shiro Miso (japanische Würzpaste), Umeboshi (fermentierte japanische Frucht) sowie Reiswein untermalen hier den Geschmack der karamellisierten Hauptzutat: der Zwiebel.
Nachhaltigkeitsfakt: Algen gelten als Gemüse der Zukunft. Sie wachsen ohne Süßwasser oder Dünger und binden riesige Mengen CO₂. Doch: Der Import aus Japan zerstört die Ökobilanz durch lange Transportwege. Die klimafreundliche Alternative sind Algen (Kelp) aus Europa, zum Beispiel aus Frankreich oder von der Ostsee!
Doch damit ist das Gericht noch lang nicht fertig. Wir werden im Verlauf des Rezepts eigenes Rosmarinöl herstellen (nicht so schwierig wie es klingt!) und dann drei verschiedene Zwiebel-Toppings (für die Fortgeschrittenen) sowie eine Algen-Bisque (Suppe) und eine Zitronen-Kartoffelcreme zubereiten, mit welcher das Gericht vor seiner Vollendung “betupft” wird.
Aggeliki sagt über dieses Rezept übrigens:
„Dieses Rezept ist noch simpel. Ich habe es extra so kreiirt, dass man es auch zu Hause nachkochen kann – ganz ohne spezielles Restaurant-Equipment oder schwierige Techniken.“
Na dann! Trau dich ran und überrasche deine Gäste (oder einfach deinen Lieblingsmenschen) mit diesem besonderen Gericht. Wir wünschen dir gutes Gelingen und guten Appetit!
PS: Wenn du beim Servieren des Gerichts deinen Gästen noch etwas über die Schöpferin dieser Kreation erzählen willst, dann sieh dir hier das Interview mit Aggeliki Charmi an.
Veganes Tortellini Rezept "ONION & SEA" von Aggeliki Charami
Fine-Dining-Rezept: Selbstgemachte Kurkuma-Tortellini mit Algen, Rosmarinöl, eingelegten Zwiebeln und Crumble aus karamellisierten Zwiebeln.
Bei 170 °C Umluft bäckst du den Crumble für 15-20 Minuten im Backofen. Wende dabei öfter, bis das Crumble knusprig ist.
Für die eingelegten Zwiebeln
Koche alle Zutaten außer den Zwiebeln (also Essig, Wasser, Zucker, Salz, Mirin, Kombu, Pfeffer) in einem Topf auf.
Gieße die heiße Flüssigkeit über die Zwiebeln und lass das ganze 1 Stunde ziehen.
Wasser abgießen; die Zwiebeln sollten nicht komplett trocken sein.
Für die Seetang Bisque (Suppe)
Brate die Zwiebeln und das Gemüse an (Sellerie, Lauch, Pilze).
Füge das Tomatenmark hinzu und lösche mit Wein und Mirin ab.
Füge Seetang und Wasser hinzu und lasse das ganze für rund 45 Minuten köcheln.
Anschließend pürierst du die Suppe und rundest den Geschmack mit Misopaste und Ahornsirup ab.
Für den Tortellini-Teig
Mische Mehl, Kurkuma und Salz.
Gib das Wasser hinzu und knete den Teig 8 bis 10 Minuten lang.
Fülle ihn in einen Zipbeutel oder wickle ihn in Frischhaltefolie oder Wachstücher (wichtig ist, dass die obere Schicht nicht austrocknen kann!) und lass den Teig 30-45 Minuten ruhen.
Rolle den Teig in dünne Teigblätter (Nudelmaschine Stufe 6 oder 7) und schneide ihn anschließend in ca. 6 x 6 cm große Quadrate.
Fülle jedes Nudelquadrat mit ca. 6–8 g Füllung und falte es zu Tortellini zusammen. Das erfordert ein bisschen Übung, aber du wirst den Dreh schon rausbekommen.
Für die gerösteten und karamellisierten Zwiebeln
Backe die ganzen Zwiebeln mit Schale bei 180 °C Umluft für 30 Minuten.
Entferne die Schale und unterteile die Zwiebeln in ihre Schichten.
Anschließend karamellisierst du sie leicht in einer Pfanne.
Für die Zitronen-Kartoffel-Creme
Alle Zutaten (Zitronensaft, Olivenöl, Kartoffeln, Zucker, Salz) in einer Küchenmaschine zu einer glatten, säuerlichen Creme pürieren.
Anrichten
Koche die Tortellini für ca. 2-4 Minuten in einem großen (!) Topf.
Gib die Algenbisque in eine Schüssel.
Füge die gekochten Tortellini dazu und garniere mit der Zitronen-Kartoffel-Creme.
Füge karamellisierte Zwiebelstreifen hinzu.
Danach folgen die eingelegten Zwiebeln.
Bestreue das Gericht nun mit den gerösteten Zwiebel Crumble.
Zum Schluss mit Rosmarinöl und Nori-Pulver verfeinern.
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