Unbekanntes Kampanien
Neuigkeiten bei den grünen Perlen: wir freuen uns sehr, euch mit unseren neuen grünen Perlen gleich vier neue Reiseziele zu präsentieren. Wir starten in dem heutigen Blog mit einem Highlight in Italien.
Wart ihr schon mal in Kampanien oder anders gefragt, konntet ihr das sofort zuordnen? Liebt ihr Geschichte, dann sollte das euer nächstes Ziel werden.
Kleiner Exkurs in die Geschichte
Kampanien im Südwesten Italiens ist bekannt für seine spektakuläre Küste und die vielen Sehenswürdigkeiten wie die Amalfi Küste, Capri, Ischia, Positano, den Vesuv und natürlich Pompeji und den griechischen Tempel in Paestum. Wohl kaum eine andere Region in Bella Italia ist geschichtlich so faszinierend. Sie ist geprägt vom Einfluss der alten Griechen („Neapolis“ ist griechisch und heißt die neue Stadt) und der Römer, die sich prunkvolle Villen an der Küste und in Pompeji bauten. Nach ihrem Untergang wechselten die Herrscher. Ab dem 16. Jahrhundert bis 1861 wurde Kampanien Vizekönigreich Spaniens, und in der Folge wurde es dann unter der Herrschaft der Bourbonen zu einem unabhängigen Staat. Heute zieht diese wunderschöne Landschaft und Natur Menschen aus aller Welt an.
Insidertipp Nationalpark Cilento
Massentourismus im Cilento? Fehlanzeige! Die Region mit ihrer Naturnähe gilt auch als Geheimtipp in Italien, weil viele Menschen sie gar nicht zuordnen können, respektive sie nicht kennen. Das Land ist wenig besiedelt und das Hinterland besticht durch seine Ursprünglichkeit mit Olivenhainen, den alten Pilgerwegen und die Küsten sind wenig bebaut.
Der Cilento liegt im Südwesten Italiens und gehört geografisch zur Provinz Salerno und das wiederum zu Kampanien. Der Ort Vallo della Luciana gilt als Hauptstadt der Region. Das Gebiet umfasst Paestum im Norden, Sapri im Süden und im Osten das Dianol-Tal. Der Westen ist geprägt von der etwa 100 km langen Küste am Tyrrhenischen Meer mit seinen großen und kleinen Buchten und feinen Sandstränden.1991 wurden weite Teile des Cilento zum Nationalpark erklärt und er ist damit der zweitgrößte Nationalpark Italiens mit einer Größe von 181.048 Hektar. 1998 erfolgte Aufnahme in die World Heritage List der UNESCO und somit die Ernennung zum Weltkulturerbe.
Wie könnt ihr anreisen?
Dem Klima zuliebe bietet sich die Anreise mit der Bahn an, aber ihr könnt auch fliegen oder das Auto nehmen. Mit dem Zug fahrt ihr nach Salerno und von dort geht es weiter mit Bus oder auch Taxi oder dem Mietwagen. Mit dem Auto führt eure Strecke über Rom nach Salerno. Nächster Flughafen ist Neapel.

Wo ihr wohnt:neue grüne Perle: A’ Cràpa Mangia
A’ Cràpa Mangia ist ein alter cilentanischer Gruß, der wortwörtlich „die Ziege frisst“ bedeutet. Und wenn die Ziege fraß, ging es auch den Menschen gut. Bestimmt werdet ihr das bestätigen, wenn ihr dort Urlaub macht.
Inmitten des Nationalparks Cilento findet ihr das liebevoll restaurierte historische Landgut A’ Cràpa Mangia. Von hier aus genießt ihr einen freien Blick auf den Golf von Salerno. Das am Hang gelegene Gut blickt auf eine lange Geschichte, die bis ins 17. Jahrhundert reicht, zurück. Es besteht aus mehreren Gebäuden: der Casa Grande und vier weiteren Natursteingebäuden wie ehemaligen Stallungen, Geräteschuppen, Backhaus und Lagerräumen, die neun Ferienwohnungen für zwei bis acht Personen beherbergen. Alle Unterkünfte verfügen über eine eigene Terrasse mit Meerblick, auf der ihr bei einem Glas Wein den Sonnenuntergang über dem Golf von Salerno genießen werdet.
Das riesige Anwesen ist umgeben von Obst- und Olivenbäumen und lädt zum Spazierengehen und einfach Seele baumeln lassen ein.
Wie alles begann

Bei einem Urlaub in Italien verliebten sich die heutigen Eigentümer in das alte Herrenhaus mit der auf den Golf von Salerno. Es war Liebe auf den ersten Blick.
Im 17. Jahrhundert von der Adelsfamile Perotti erbaut, wechselte es im Laufe der Jahrhunderte oft die Pächter. Seit 1968 stand es leer, bis ein Bauunternehmer es 1990 erwarb und 1998 an die heutigen Besitzer veräußerte. Mit Hilfe des befreundeten italienischen Architekten Gianfranco di Mauro wurde es nachhaltig und unter Wahrung des traditionellen und regionalen Bauerbes restauriert und wiederaufgebaut. Die Räume erhielten ihren ganz besonderen Charme durch Naturstein, Holz, Eisen und Stuck.
Haben wir euch Lust auf einen Urlaub im unbekannteren Teils Italiens gemacht? Habt ihr Tipps für uns, die wir hier gerne aufnehmen!
Folgt uns, in den nächsten Wochen gibt es noch mehr neue Reiseziele
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