Die nächste entspannte Auszeit ist gar nicht weit. Wer Nordrhein-Westfalen, kurz NRW, als Reiseziel wählt, spart Zeit bei An- und Abreise, profitiert von kurzen Wegen innerhalb des Landes und gewinnt mehr Zeit für schöne Erlebnisse vor Ort. Davon erzählen Menschen, die dich auf ihre unterschiedlichen Reisen mitnehmen.
Es geht ums Rauskommen, Wiedersehen und Durchatmen. Um Orte, die überraschen, und Augenblicke, die eine Reise unvergesslich machen. Die Beispiele zeigen, wie nah in NRW Stadt, Natur, Geschichte, Genuss und echte Begegnungen beieinanderliegen und wie die Entscheidung, länger zu bleiben, aus einem Geschäftstermin einen entspannten Reisetag oder aus einem Tagesausflug eine kleine Reise macht. Klingt verlockend, oder? Wir sagen: Bis gleich, DeinNRW.
Bergische Panoramatour mit E-Camper
Fenster runter, das Gesicht in den Fahrtwind und schon stellt sich ein Gefühl von Freiheit ein. Finn, Charly und Hund Kalle brauchen für ihre Auszeit kein Programm. Zwei freie Tage, ein E-Camper und die Panoramaroute durchs Bergische Land bilden den Rahmen für ein Wochenende voller überraschender Begegnungen. Vor ihnen liegt eine Straße, die vielversprechend aussieht – nur noch nicht verrät, was genau hinter der nächsten Kurve wartet.
Für ein Wochenende wird das Gefährt zum Zuhause auf Rädern: abends dort bleiben, wo es schön ist, und morgens weiterziehen. Keine Reservierung, kein Zeitplan. Auf einem Hof wird aus einem kurzen Halt ein Gespräch mit Menschen, die ihre Heimat lieben und ihr Wissen gerne weitergeben. Solche Tipps finden sich in keinem Navi. Frische Eier, Obst und Leckereien im Weckglas kommen gleich mit.
Erfrischung in der Talsperre
An anderen Stopps wartet eine herrliche Abkühlung. An der Badestelle der Bevertalsperre zum Beispiel gehen alle drei hinein ins kalte, klare Wasser, mal mehr, mal weniger weit. Die Sonne trocknet die Haare, der Hund schüttelt sich neben dem E-Camper. Der Abend zwischen den Tagen: Stellplatz mit Ausblick, einfaches Essen, Sundowner vor der offenen Tür. Nicht viel geplant, nichts vermisst. Nur zwei Menschen, ein Hund, viele kleine Entdeckungen und das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein.
Cool and Calm Cologne

Köln kann im Sommer laut, lebendig und herrlich unübersichtlich sein. Aber egal, wie heiß es hergeht: Stille Ecken und kühle Plätze bieten eine Pause vom Trubel. Miri und Pina starten mit einem Summer-in-the-City-Gefühl auf ihre Suche nach coolen Orten mit angenehmem Klima, die zugleich kulturelle Kleinode sind. Lange suchen müssen die beiden Freundinnen dafür nicht: Eine eigens entwickelte Karte gibt einen Überblick über ruhige, entspannende und kühle Kulturorte in der Kölner Innenstadt.
In St. Maria im Kapitol spüren Miri und Pina, wie wohltuend Ruhe für Körper und Geist sein kann. Schattige Bänke, blühende Beete und entspannte Stille machen den Kirchenort mitten in der Stadt zu einem besonderen Pausenplatz. Als sie später, nur ein paar Straßen weiter, die Basilika St. Peter ansteuern, zieht Orgelmusik die beiden Freundinnen in ihren Bann. Sie folgen den Klängen und treffen auf den Küster, der für sie noch ein zusätzliches Stück spielt. Auch für die Augen gibt es viel zu entdecken: Alte Kunstschätze treffen auf zeitgenössische Werke. Gerhard Richter ist hier ebenso vertreten wie Peter Paul Rubens.
Stopps an schattigen Plätzchen
Miri und Pina lassen sich treiben und stoppen mal für Kunst, mal für eine Pause an einem schattigen Plätzchen, mal für ein Eis mit Blick auf den Dom. Sie entdecken neue Seiten der Stadt und ihrer Freundschaft und merken, dass Vertrautheit und Überraschung keine Widersprüche sind. Cool and Calm Cologne heißt hier: mitten in der Stadt sein und trotzdem ganz bei sich.

Rad-Genuss im Münsterland
Sandra und Ginger steigen aufs Rad und lassen das Münsterland nicht einfach an sich vorbeiziehen. Sie kosten es aus und tun sich zusätzlich mit jedem Kilometer selbst etwas Gutes. Der Tritt in die Pedale bringt sie zu kleinen Läden mit regionalen Produkten, von Schloss zu Schloss und in gemütliche Unterkünfte entlang der Strecke. Garniert wird die Genussreise mit herrschaftlichen Kulissen, grünen Gärten und dem guten Gefühl, ganz selbstverständlich willkommen zu sein.
Vom Schloss zur Burg
Vor Schloss Nordkirchen breiten sie ihre Picknickdecke aus. Darauf landen Brot, Käse, Obst und Gemüse aus der Region. Auf Burg Vischering begegnen sie einem Brotsommelier und kommen mit ihm ins Gespräch. Hier ist Brot Nahrungsmittel, Kulturgut, Handwerkskunst und Gesprächsanlass in einem. Sandra und Ginger hören zu, probieren, stellen Fragen und nehmen etwas mit, das über Geschmack hinausgeht: eine neue Wertschätzung für das Einfache, wenn es besonders gut gemacht ist.
Feierabend in Bielefeld
Hier liegen Stadt und Natur, Arbeit und Entspannung ganz nah beieinander: Wenn in Bielefeld der Geschäftstermin zu Ende ist, kannst du direkt danach eine entspannte Auszeit beginnen, die viele Möglichkeiten bietet. Einen Spaziergang durch den Botanischen Garten erweiterst du zu einer Wanderung durch den Teutoburger Wald. Ein Abstecher auf die Sparrenburg gibt den Blick frei auf weitere Wege und Ausflugsziele.
Urban und ganz schön grün
Wer beruflich in Bielefeld unterwegs ist, kann ganz einfach mehr aus der Geschäftsreise machen. Die Entdecker-Karte macht den Einstieg leicht: Sie gilt als Ticket für Bus und Bahn, öffnet zugleich aber auch die Türen zu verschiedenen Museen. Ein Besuch im idyllischen Bauernhaus-Museum, dann weiter Richtung Grün. Oder erst ein Ründchen durch den Wald drehen und anschließend die Kunsthalle besuchen? Bei regionalen Speisen und Getränken an einem schönen Tisch in einem netten Restaurant klingt der Tag schließlich langsam aus.
Ausleihen und aufsteigen: Radfahren am Niederrhein

Ein grünes NiederrheinRad, ein gut ausgeschildertes Wegesystem und Lust auf Spontanität: Mehr braucht es nicht für eine Freizeit, die diesen Namen richtig verdient. Du entscheidest nicht schon morgens am Frühstückstisch, wie weit die Tour geht, sondern unterwegs – je nach Wetter, Laune und der nächsten Abzweigung. Vielleicht fährst du durch die Auenlandschaft der Bislicher Insel oder durch hübsche Städtchen wie Kalkar und Xanten. Die weite Landschaft steckt voller Möglichkeiten. Und wenn am Abend die Sonne tiefer sinkt, mach es dir in einem familiengeführten Landhotel bequem – Fahrradgarage und veganes Restaurant inklusive. Am nächsten Morgen geht es weiter, wieder ohne Eile und mit viel Raum für neue Wege.
Fünf Reisebeispiele, unendlich viele Möglichkeiten
Ob mit einem Roadtrip, auf einer Radtour oder mit einem gemütlichen Bummel zu Fuß: Viele Wege führen in NRW mitten hinein in dein nächstes Erlebnis. Verbunden sind diese Reisen durch die einfache Entscheidung, sich Zeit zu nehmen. Zeit für die Landschaft, für regionale Küche, für Bewegung und für Menschen. So wird aus einem kurzen Stopp eine Begegnung, aus einem Tagesausflug eine Mehrtagestour und aus einem nahen Ziel eine Reise, die lange in Erinnerung bleibt.
Unter der Überschrift „Bis gleich, DeinNRW“ zeigen die verschiedenen Geschichten, wie nah Deine nächste Auszeit sein kann. Wer mit offenen Augen und etwas mehr Zeit unterwegs ist, macht neue Erfahrungen. Zwischen Talsperren und Hofläden, kühlen Kulturorten, Schlössern und Stadtwäldern entstehen Erlebnisse, die sich nicht planen lassen – und gerade deshalb in Erinnerung bleiben.
Weitere Geschichten findest du auf www.dein-nrw.de/bis-gleich
Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von DeinNRW.






