Wenn ihr in den Urlaub fahrt, könnt ihr nicht nur die Sehenswürdigkeiten der Region bestaunen. Auch die lokale Flora und Fauna gibt es zu entdecken! Und sind Begegnungen mit Tieren, die man normalerweise nicht sieht, nicht super spannend? Unsere Green Pearls Partner sind dabei immer engagiert, ethische Tierbegegnungen zu unterstützen.
Aber was macht eine Tierbegegnung ethisch oder unethisch? Als Faustregel gilt: Wenn das Tier dazu gezwungen wird, ist es vermutlich nicht ethisch. Wenn das Tier dabei verletzt wird oder unter Drogen gesetzt, dann ist es auf jeden Fall nicht ethisch. In Deutschland gibt es zum Glück Tierschutzgesetze, die die Ausbeutung von Tieren verhindern. Aber in einigen anderen Ländern solltet ihr aufpassen, dass ihr nicht versehentlich eine Einrichtung unterstützt, die nicht so liebevoll mit ihren Schützlingen umgeht. Denn: Es gibt tolle Möglichkeiten, wie ihr im Urlaub Tiere beobachten könnt, ohne ihnen zu schaden.
In Zermatt grüßt das Murmeltier

In der Zermatter Bergwelt rund um das Hotel Bella Vista Zermatt und das CERVO Mountain Resort gibt es zwar keine gezielten Führungen, aber die ein oder andere tierische Besonderheit lässt sich hier trotzdem häufig antreffen. Auf den Skiliften zwischen Gant-Blauherd oder Furi-Schwarzsee sieht man sowohl im Winter als auch im Sommer oft Gämse. Im Frühling und Sommer könnt ihr hier sogar Murmeltiere antreffen. Im Winter schlafen die Nagetiere allerdings.
Fun Fact: Die Schweizer nennen sie auch Munggen, und in Oberbayern und im benachbarten Salzburg sind sie als Mankei bekannt. Gemeint sind aber immer die Tiere, die mit „Und täglich grüßt das Murmeltier“ weltweite Berühmtheit erlangt haben.

Rehe und Hirsche im Warper Wald
Bambi kennt ihr nur aus Film und Fernsehen? Dann ist es Zeit für einen Besuch bei Okelmann‘s in Warpe! In den weitläufigen Wäldern und der Warper Heide habt ihr die beste Chance, Rehen und Hirschen zu begegnen.
Falls ihr einen eigenen Vierbeiner habt, ist er im Okelmann’s auch herzlich willkommen. Egal ob beim Wandern oder beim Radfahren, hier habt ihr alleine oder mit eurem (vierbeinigen) Partner viel Spaß beim Erforschen der norddeutschen Flora und Fauna.

Elefanten hautnah erleben
Auch exotischere Tiere könnt ihr mancherorts mit gutem Gewissen bestaunen. Im Keemala zum Beispiel. Das thailändische Resort ist die Heimat vieler geretteter und adoptierter Tiere, darunter Wasserbüffel, Ziegen, Enten und Fische. Im Oktober 2021 gab es sogar Nachwuchs! Der ansässige Wasserbüffel brachte das neueste Mitglied der Keemala-Tierfamilie zur Welt.
Das Keemala ist nicht nur ein Zuhause für diese Tiere, sondern unterstützt auch ethische Tierbegegnungen. So können die Gäste zum Beispiel die asiatischen Elefanten in den örtlichen „Sanctuaries“ kennen lernen. Hier sind Reiten und Shows nicht erlaubt. Stattdessen können Gäste die Tiere füttern und bei der Futtersuche beobachten.

Tierische Landschaftspfleger
Wildtiere sind aber nicht nur schön anzusehen, sondern auch nützlich! In der Nähe des Creativhotels Luise befindet sich das Naturschutzgebiet Tennenloher Forst. Sandmagerrasen, Heiden und lichte Kiefernwälder wechseln sich hier mit Moorbereichen und Kleingewässern ab. Damit die Landschaft so wie sie ist, erhalten bleibt, gibt es im Tennenloher Forst seit 2003 vierbeinige Landschaftspfleger: Wildpferde und Pfauenziegen.
Diese befinden sich in einem 100 Hektar großen Gehege und sind dementsprechend gar nicht so einfach zu finden. Wenn ihr Lust habt, die Pferde und Ziegen zu beobachten, plant am besten eine Wanderung rund um das Gehege. In der wunderschönen Natur des Tennenloher Forsts lassen sich über 1.800 verschiedene Tier- und Pflanzenarten finden.
Sind solche ungezwungenen Tierbegegnungen nicht viel schöner – für euch und die Tiere, die ihr beobachten wollt?
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