Der Kopf ist voll mit To-dos für die nächste Woche, das Abendessen muss noch gekocht werden, den Kindern ist mal wieder langweilig und Zweisamkeit mit dem Partner ist sowieso Mangelware – höchste Zeit, ein paar Tage im Bio-Familienhotel Gut Nisdorf zu verbringen!
Wer im Gut Nisdorf Urlaub macht, erlebt puren Luxus. Aber nicht in Form von präzise angerichtetem Essen auf Porzellantellern, sondern den Luxus, an nichts denken und nichts vorbereiten zu müssen. Ein Babyphone zum Ausleihen, damit Mama und Papa abends gemeinsam die Sauna genießen können? Das ist hier genauso selbstverständlich wie Babygläschen am Buffet und Spielecken auf jeder Etage. Auch ein Hochstuhl und Lätzchen am festen Essensplatz ebenso wie in der eigenen Wohnung oder dass ihr nach dem Frühstück ein Lunchpaket für mittags zusammenstellen dürft, gehören mit dazu. Und die Dosen für das Lunchpaket findet ihr natürlich in eurem Küchenschrank im geräumigen Appartement.

Urlaub mit, nicht von den Kindern
Kinder sind im Gut Nisdorf nicht nur geduldet, sondern ausdrücklich erwünscht. Hier erholen sich alle gemeinsam und genießen die freie Zeit. Das macht den Urlaub so besonders und in vielen durchdachten Details merkt man immer wieder, dass die Hotelbesitzer selbst Eltern sind. Als Sabine Stange und Jürg Gloor das alte Gutshaus Ende der 90er Jahre kauften, war ihre Tochter im Grundschulalter. Bis zur Eröffnung stand die Familie vor einigen Herausforderungen: „Wir wohnten noch in Berlin und hatten keine Ahnung vom Bauen,“ erzählt mir Jürg. „Aber einen großen Traum: Ein Familienhotel an der Ostsee.“

Vieles hat sich im Laufe der Zeit entwickelt und während die beiden am Anfang noch selbst kochten, haben sie heute ein Team, das sie unterstützt. Ob glutenfrei oder vegan, hier wird auf alle Rücksicht genommen und noch nie konnte ich als Veganerin in einem Hotel so zugreifen. Hier musste ich nicht um Sojadrink betteln, vielmehr hatte ich von allem eine große Auswahl.

Nachhaltig und Bio überall – ganz selbstverständlich und ohne Kompromisse
Überhaupt: das Essen! „Du musst den Kuchen probieren, er schmeckt wie ein Stück vom Himmel“, begrüßte mich der neue Freund meines Sohnes am Nachmittag im Speisesaal. Und ich musste dem neunjährigen Jungen rechtgeben, der vegane Kirsch-Kuchen war wirklich unglaublich lecker. Für mich das Beste dabei: Die Kinder spielen glücklich im großen Spielzimmer neben dem Essensraum oder im Garten, während die Eltern ihren Kaffee in Ruhe trinken, sich unterhalten oder lesen können. Wenn ihr von der vielen freien Zeit so überrascht seid, dass euch der Lesestoff ausgeht, ist das auch kein Problem: Im Familienhotel sind jede Menge offene Bücherschränke für Groß und Klein verteilt.

Übrigens sind alle Lebensmittel in bester Bio-Qualität, hier machen Jürg und Sabine keine Kompromisse. Wie wichtig ihnen Nachhaltigkeit ist, spürt man überall im Familienhotel: Die Einrichtung besteht aus Vollholzmöbeln, mit dem Recycling-Klopapier werden sanitäre Projekte unterstützt und dank des kreativen Küchenteams gibt es wenig, was weggeschmissen wird. Auch das ist für uns Luxus, denn unseren eigenen nachhaltigen Lebensstil wollen wir auch im Urlaub weiterführen.
Ein Garten für große und kleine Abenteurer
Zwar könnte ich noch lange weiter vom Essen schwärmen, die Natur rund um das Gutshaus hat es uns genauso angetan: Der große Garten lädt große und kleine Kinder zum Spielen ein und es gibt zu jeder Jahreszeit viel zu entdecken. Neben dem Spielplatz mit Röhrenrutsche und Sandspielzeug gibt es ein großes Trampolin (hier können auch Erwachsene hüpfen, habe ich gerne getestet 😉 ), Schaukeln und – was uns sehr begeistert hat – Roller und große Kettcars. Mit diesen sind wir jeden Tag zur Boddenküste gefahren. Wir mussten nur um zwei Ecken fahren, schon waren wir da und konnten den Herbstwind genießen – und Drachen steigen lassen.
Mein Tipp: Im Herbst am späten Nachmittag (gestärkt dank Kaffee und Kuchen) den Erwachsenen-Roller ausleihen und an der Küste die Kraniche im Sonnenuntergang beobachten. Wunderschön!

Im großen Garten ist auch ein Naturbadeteich, der die Gäste im Sommer mit einem Froschkonzert begrüßt. An dem kleinen Sandstrand können die Kinder wunderbar buddeln, während die Eltern die Sonne genießen. Aber auch im Herbst hat uns der Schwimmteich gut gefallen und die Hängematte haben wir ausgiebig genutzt, um das bunte Blättertreiben um uns herum zu beobachten. Zum Garten gehören natürlich auch die Schafe und Ponys, auf denen die Kinder in Begleitung einer Reitlehrerin reiten dürfen – wer möchte sogar bis zur Boddenküste.

Ein zweites Zuhause – Urlaub von der ersten Sekunde an
Mein Mann und ich haben nicht nur die Familienzeit, sondern auch die Zeit zu zweit genossen. Unserem Sohn wurde nie langweilig und gemeinsam mit seinem neuen Freund hat er das Gelände und die Spielräume unsicher gemacht. Toll fanden die beiden Jungs die Kinderbetreuung, in der sie Halloween-Deko gebastelt haben. Währenddessen haben wir in Ruhe unser Frühstück beendet und sind dann spazieren gegangen.
Nach einem Tag im Gut Nisdorf sind wir übrigens ganz gemütlich in Socken und Hausschuhen durchs Hotel gelaufen, haben uns beim Kuchenessen mit den Mitarbeitern unterhalten und uns einfach nur wohl gefühlt. „Mama, können wir für immer hierbleiben?“, fragte mich mein Sohn dann am letzten Tag im Gut Nisdorf und tatsächlich ist nicht die Frage, ob wir wiederkommen, sondern wann.

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