Laut UN-Water ist der Klimawandel “in erster Linie eine Wasserkrise”. Durch extreme Wetterereignisse wird unser Wasser knapper, verschmutzter und unvorhersehbarer. Dies bedroht weltweit die Artenvielfalt und den Zugang zu sauberem Trinkwasser und hygienischen Sanitäreinrichtungen. Du selbst kannst die Wasserkrise vielleicht noch nicht direkt spüren, weil…
Sei es zulande, an Seen, am Meer oder in der Luft – Wasser ist in seinen verschiedenen Formen überall zu finden. Wohnt man wie ich in Deutschland ist Wasser selbstverständlich jederzeit in Trinkwasserqualität verfügbar. Dabei ist das alles andere als selbstverständlich, denn auf der Erde…
Hand aufs Herz: Strohhalme sind in den meisten Fällen eher eine dekorative Gewohnheit als Notwendigkeit, oder? Und wer schon mal eine Doku darüber gesehen hat, was so ein unscheinbares Kunststoffröhrchen in der Nase einer Meeresschildkröte anrichten kann, möchte dieses Produkt umgehend abschaffen. In vielen Ländern sind sie inzwischen bereits verboten und auch die Europäische Union plant, Plastikstrohhalme zu verbieten. Wer gerne mal einen Cocktail mixt und nicht verzichten mag: nachhaltige (und schildkrötenfreundliche) Alternativen gibt es aus Glas, Bambus und Edelstahl.
Was oft vergessen wird: Auch mehrfach verwendetes Plastik wird irgendwann zu Plastikmüll. Zum Beispiel Kochlöffel, Pfannenwender, Salatbesteck, Trinkflaschen, Aufbewahrungsboxen und Schneidebretter. Holz zum Beispiel ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch hygienischer. Denn es wirkt zum einen antibakteriell, zum anderen lauft ihr nicht Gefahr, Plastikpartikel mit zu verspeisen. Natürlich sollt ihr jetzt nicht alles wegwerfen. Lieber nach und nach eure Küchenhelfer durch eine nachhaltige Alternative ersetzen.
In Deutschland beispielsweise hat das Wasser aus der Leitung eine bessere Qualität als abgefülltes. Indem ihr Leitungswasser trinkt, spart ihr eine Menge Schlepperei, Geld und Plastikmüll. Wer’s spritzig mag, kann sich einfach einen Wassersprudler zulegen. Für unterwegs: Flasche aus Glas oder Edelstahl auffüllen.
Müll trennen und Mülltüten vermeiden
Klar, dass trotz aller Achtsamkeit Müll anfällt. Umso wichtiger: ihn sinnvoll trennen, damit er recycelt werden kann. Und daran denken: Müllsäcke sind auch Müll – und sollten darum möglichst vermieden werden. „Trockener“ Müll lässt sich einfach in einem Abfalleimer sammeln. Und für den „feuchten“ Müll gibt es spezielle Edelstahl- oder Keramik-Behälter, die nach der Entleerung ganz einfach ausgewaschen werden können. Alternative: aus Altpapier einen Müllsack basteln, prima Faltanleitungen gibt es hier. Und wenn’s doch mal eine Mülltüte sein muss: auf abbaubare Kompostbeutel aus Maisstärke zurückgreifen.
Kaffee kochen – ohne Plastik
Für den Morgenkaffee muss kein (Plastik-)Müll anfallen. Statt mit Plastikkapseln kommt ihr beispielsweise auch mit einer French Press, einem Espressokännchen oder einem wiederverwendbaren Filter an eure Koffeindosis. Solltet ihr aber schon eine Kapselmaschine haben, muss sie nicht entsorgt werden. Inzwischen gibt es biologisch abbaubare Kapseln und für viele Modelle passende wiederverwendbare Kapseln.
Ganze Regalreihen voller Reinigungsmittel in Supermärkten und Drogerien vermitteln den Eindruck, man bräuchte für wirklich jeden Bereich ein eigenes (oft teures) Spezialprodukt – natürlich in einer eigenen Plastikpackung. Die erfreuliche Wahrheit: Eigentlich könnt ihr euch alles, was ihr braucht, aus nur fünf Zutaten ganz einfach selbst mixen, nämlich Essig, Zitronensäure, Soda, Natron und Kernseife. Das spart eine ganze Menge Geld, unendlich viel Verpackungsmüll und macht auch noch großen Spaß. Zahlreiche Tipps und Rezepte findet ihr beispielsweise bei Smarticular.
Im Zweifelsfall auch mal was boykottieren
Dreifach verpackte Kekse, einzeln eingeschweißtes Gemüse, winzig kleine Joghurtbecher, To-go-Salat in der Plastikschale? Fragt euch einfach jedes Mal ganz bewusst, ob das jetzt unbedingt sein muss. Denn wo keine Nachfrage ist, ist auch kein Angebot. Und irgendwer muss ja den Anfang machen, mit dem Plastik aufzuhören. Auch gut: einfach mal die Hersteller anschreiben und nachfragen, ob’s nicht auch ohne Plastik geht.
Letzte Woche haben wir euch in unserem Blog ein paar Tipps gegeben, wie ihr auf Reisen Wasser sparen könnt und worauf es je nach Region zu achten gilt. Dabei ging es auch darum, dass ihr euch für eine Unterkunft entscheiden könnt, die Wert auf ein…
Ein Soda Jerk 1920 in Texas. BILD: Wikimedia Commons
Die Wurzeln des Getränks liegen in den USA. In den 1920er Jahren, als sogenannte Soda Bars Trend waren, mixten Soda Jerks die Getränke frisch mit Sodawasser und teilweise auch Milch, Eiscreme oder Ei.
Heute handelt es sich meist um eine süße Limonade mit Vanillearoma und Kohlensäure (allerdings ohne Milch oder Sahne). In den USA ist sie häufig goldbraun, in Japan gibt es auch pinke oder grüne Varianten mit Zuckerwatte- oder Melonengeschmack.
Im deutschsprachigen Raum, findest du Cream Soda nicht als Standard-Getränk im Supermarkt, sondern oft nur in speziellen USA/GB- oder Asia-Ecken als Importware. (Achtung: Massenprodukte wie A&W (USA) oder Barr (Großbritannien) enthalten in der Regel künstliche Aromen, Farbstoffe oder Maissirup.
Den geringsten ökologischen Fußabdruck erhältst du mit Cream-Soda-Sirups die du selbst aufsprudelst oder mit Sprudelwasser anmischst.)
Summer Smash Limonade mit Cream Soda und Beeren
Das SCHWARZWALD PANORAMA in Bad Herrenalb hat uns ihr Rezept für dieses coole Sommergetränk verraten. Raffinierter Geschmack mit Beeren, Cream Soda und am Ende noch eine Priese Salz und Chili!!
100mlHolunderblütensirup oder Agavendicksaft für natürliche Süße
150mlMineralwasserfrisch und sprudelnd
200mlCream Soda
Eiswürfel
2ELMinzblätterfrisch
Limettenscheiben zum Garnieren
SpritzerChili- oder Ingwersirup für einen Kick(optional)
Meersalz
Anleitungen
Die Beeren in eine kleine Schüssel geben und zu Beerenbrei zerdrücken. Ein paar ganze Beeren für die Garnitur zur Seite legen.
Den frisch gepressten Limettensaft in ein Glas oder Shaker geben und mit Holunderblütensirup (oder Agavendicksaft) gut vermischen.
Minzblätter von Hand zerpflücken und zusammen mit Eiswürfeln auf den Limettensaft geben. Kräftig Schütteln oder Rühren.
Jetzt in die 3 Serviergläser zuerst Beerenbrei geben und dann mit der Limetten-Minz-Mischung auffüllen.
Nun vorsichtig sprudelndes Mineralwasser und Cream Soda hinzugreben.
Optionaler Tipp vom Barkeeper des Hotels: " Wer es ein wenig schärfer mag, kann einen Spritzer Chili- oder Ingwersirup hinzufügen. Das verleiht der Limonade einen coolen Kick, der die fruchtige Süße perfekt ausbalanciert."
Garnitur & Servieren: Mit ein paar frischen Beeren, Limettenscheiben und Minzblättern garnieren. Eine kleine Priese Meersalz obenauf streuen – dieser Kick rundet das Aroma perfekt ab und bringt die Fruchtigkeit noch mehr zur Geltung.
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