Nachhaltigkeit – Das ist ein sehr umfangreiches Wort. Was ist für euch nachhaltig? Ein Leben ohne Müll? Regionale Bio-Lebensmittel? Oder das Leben als Selbstversorger?
All diese Aspekte zählen sicherlich dazu. Aber nicht ausschließlich. Green Pearls® steht für nachhaltigen Tourismus. Unsere Partner haben verschiedene Wege gefunden, wie sie sich für die Umwelt und die Gesellschaft engagieren können. Das ist nicht immer leicht – vor allem im beruflichen Kontext.
Hier erzählen euch einige unserer Green Pearls® Partner, warum sie sich für einen nachhaltigen Betrieb entschieden haben und in welchen Bereichen das teilweise nicht so einfach ist.

Die richtige Einstellung
„Wir haben uns dazu entschieden, da wir diese Werte schon lange verinnerlicht haben“, erklärt Marco Arnold vom LENI MOUNTAIN Appartements & Chalet. Das Hotel in Sölden möchte seine Gäste und die Gesellschaft für das Thema sensibilisieren. „Das heißt, mehr auf Qualität zu achten, allgemein einfach achtsam zu sein, weg vom ‚Schneller, Höher, Weiter‘ hin zu einer nachhaltigen Entwicklung.“
Sein bester Tipp? „Wichtig ist, dass man sein Mindset richtig eingestellt hat und die Thematik ehrlich angeht und nicht einfach aufgrund von aktuellen Strömungen mitläuft.“
Kleine Dinge machen den Unterschied
Im Lifestylehotel SAND am Timmendorfer Strand hat man schon festgestellt, dass nachhaltige Ideen aus wirtschaftlichen Gründen nicht immer 1:1 umgesetzt werden können. „Es bedeutet für uns häufig, eine Gratwanderung zwischen dem eigenen Anspruch eines nachhaltig geführten Lifestylehotels und der betriebswirtschaftlichen Realität.“
Wichtig ist es aber – sowohl im geschäftlichen Umfeld als auch für euch zu Hause – sich bewusst zu machen, dass es die kleinen Dinge sind, die einen Unterschied machen. „Papierloses Arbeiten, Herstellen von hausgemachten Speisen, ein gutes Arbeitsklima und persönliche Wertschätzung gehören zu einem erfolgreichen nachhaltigen Unternehmen.“

Handarbeit und Verzicht
Das CERVO Mountain Resort in Zermatt möchte ein Vorbild sein und die Hotelbranche mit seinen Bemühungen weiterbringen. „Unser Standort macht die Beschaffungswege nicht immer ganz einfach, aber auch da lassen sich Lösungen finden.“
Ein guter Ratschlag, worauf ihr trotzdem achten könnt? Handgefertigte Produkte kaufen. „Wir versuchen mit so vielen Partnern wie möglich zu arbeiten, die noch handgefertigte Produkte herstellen.“ Dazu zählen zum Beispiel die Naturkosmetiklinie, die das CERVO verwendet sowie die handgewobenen Decken für die Hotelzimmer, Terrasse und die Lobby.
Und wenn es mal keine nachhaltige Alternative gibt, dann kann auch Verzicht mal die richtige Option sein – das CERVO hat aus diesem Grund keine Fernseher auf den Hotelzimmern.
Die nachhaltige Küche
Im Genießerhotel Die Forelle bekommt ihr Nachhaltigkeit vor allem in der Küche zu spüren. Die ist zu 99 % import-autark. Das heißt die Lebensmittel, die dort verarbeitet werden, sind alle regional und saisonal. „Wir haben uns auf das ganze Jahr verteilt ein großartiges Umfeld von Bauern und Lebensmittelproduzenten geschaffen, die uns das sehr leicht machen.“
„Schwierig ist es, dieses Level der Nachhaltigkeit bei Rohstoffen für Bau und Einrichtung zu erreichen“, erzählt Hannes Müller. Und kommt so zu einem anderen Punkt, der für das Team der Forelle von großer Bedeutung ist: Ehrlichkeit.
Wir finden, Ehrlichkeit ist einer der wichtigsten Punkte. Ihr mögt vielleicht nicht zu 100% nachhaltig leben. Das solltet ihr aber auch nicht von euch erwarten. Denn selbst unsere Partner haben, wie ihr gelesen habt, in manchen Bereichen noch immer Schwierigkeiten.
Ihr braucht nur mal eine kurze Auszeit? Auch das geht bei unseren Green Pearls® Partnern: KLIMANEUTRALES MÄDELSWOCHENENDE – GRÜNE AUSZEIT IM SCHWARZWALD
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