Die Microplastik-freie Sonnencreme und die nachfüllbare Trinkflasche sind an Bord, ihr habt euch überlegt, wie ihr euer Reiseziel mit möglichst wenig Emissionen erreicht, und freut euch auf die erste Nacht in eurem nachhaltigen Hotel oder Ferienhaus – der Urlaub kann beginnen!
In puncto Nachhaltigkeit war das ein guter Start. Aber habt ihr schon daran gedacht, dass es auch vor Ort viele Möglichkeiten gibt, den Urlaub nachhaltig zu gestalten? Dieser Gedanke gerät mit der Ankunft am Urlaubsziel oft in Vergessenheit.
Die 5 folgenden Tipps für einen nachhaltigen Aufenthalt am Reiseziel möchten wir euch mit in den Koffer packen.
Lokal gebucht
Es gibt so viel zu entdecken. Und es ist verlockend, in der Vorfreude schon von zu Hause aus Touren über einen Reiseveranstalter zu buchen. Das ist aber in den meisten Fällen gar nicht nötig. Schaut doch einfach vor Ort, was ihr gerne unternehmen wollt und bucht eure Ausflüge über lokale Guides oder kleinere heimische Agenturen, dann bleiben die Einnahmen auch in eurem Urlaubsland.


Nachhaltig aktiv
Überlegt euch auch ganz bewusst, WAS ihr vor Ort unternehmen wollt. Umweltverträglich und sanft ist die schönste Art, eine Region zu erkunden. Wander- oder Radtouren oder Entdeckungsreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind viel aufregender, als in den großen Bus eines Tour-Operators zu steigen. Und den Kontakt zu Einheimischen bekommt ihr gleich mit dazu. Mit dem Kart durch die unberührte Natur zu heizen, in einer großen Reisegruppe ein kleines heimisches Dorf ‚zu überfallen‘ oder gehört eher nicht dazu. Angebote, die Tierleid fördern, wie Elefantenreiten, Delfin-Shows oder Hochseeangeln sollten sowieso tabu sein.
Sparsam verbraucht
Ob am Wasserhahn oder am Lichtschalter – ihr habt es selbst in der Hand. Und auch wenn eigentlich klar ist, dass Wasser, Lichter und Klimaanlage möglichst kurz laufen sollten und die Handtücher nur alle paar Tage in den Reinigungsservice kommen – es ist wichtig, sich das immer wieder bewusst zu machen. Übrigens abschalten könnt ihr im Urlaub nicht nur vom Alltag. Auch ein Handy, das öfter mal ganz ausgeschaltet ist, verbraucht weniger Strom. Digital Detox als Ressourcen-Sparer!

Regional gekocht
Ok, wir wissen es ja. Manchmal ist die Lust auf Fast Food auch im Urlaub groß. Aber leider ist das so gar nicht nachhaltig, denn die Double-Cheese-Burger-Menüs & Co. werden fast ausschließlich mit importieren Zutaten hergestellt – vom Verpackungsmüllberg einmal ganz abgesehen. Frische, regionale Lebensmittel, egal, ob selbst in der Ferienwohnung zubereitet oder im Restaurant, sind immer noch die nachhaltigste Art, sich im Urlaub zu verpflegen. Und es ist auch wahnsinnig spannend, in einem der vielen kleinen Restaurant etwas abseits des Touristen-Mainstreams die regionale Kochkunst zu entdecken.

Den Horizont erweitert
Daran werdet ihr euch nach eurem Urlaub bestimmt erinnern: An das Gespräch mit der Almwirtin in Südtirol, den Versuch, euch von einem Marktverkäufer auf Koh Samui den Weg erklären zu lassen oder den netten Abend kroatischen Dorfrestaurant, der mit der einen oder anderen Runde Sliwowitz für alle kein Ende nahm. Lasst euch auf die einheimischen Menschen ein, hört ihnen zu, respektiert sie und erzählt auch selbst von euch, euren Vorstellungen und Bedürfnissen. So entsteht wirklich nachhaltiger Austausch!
Bei Green Pearls® findet ihr noch ganz viel spannende Tipps zum Thema nachhaltig Reisen und natürlich auch hier auf unserem Blog.
Weiterlesen: WORKSHOPS IM URLAUB: MEHR ALS RUHE UND ENTSPANNUNG IN GREEN PEARLS® HOTELS
GEFÄLLT DIR DER ARTIKEL? TEILE IHN!



