Die Sonne scheint, die Tage werden länger und die Natur blüht auf. Zwischen Februar und März ist die beste Zeit, um mit der Vorbereitung für den Frühling in eurem Garten zu beginnen. Die Beete müssen wieder aufbereitet und die Setzlinge vorgezogen werden. Aber worauf solltet ihr bei der Auswahl der Pflanzen achten?

Ein nachhaltiger Garten dient euch und der Natur.
Leicht gesagt, aber was bedeutet das für euren eigenen Garten? Wählt Pflanzen aus, die euch nutzen: Gemüse, Obststräucher, Kräuter. Wenn ihr dafür heimische Gewächse aussucht, ist die Chance hoch, dass auch Tiere einen Nutzen daraus ziehen können.
Eine Brombeerhecke liefert nicht nur euch leckere und gesunde Früchte im Sommer, auch viele Vögel naschen gerne von den dunklen Beeren. Und die Dornensträucher haben noch einen weiteren Zweck: Sie sind ein idealer Rückzugsort für Eidechsen – und schrecken vielleicht den ein oder anderen Einbrecher ab 😉
Ein nachhaltiger Garten ist tierfreundlich
Neben der Auswahl der Pflanzen gibt es noch ein paar andere Tipps, wie ihr euren Garten nachhaltiger gestalten könnt: Blühflächen erleichtern zum Beispiel nicht nur euer Leben, weil ihr dort nicht mehr mähen müsst, sie sind auch ein leckeres Festmahl für Insekten. Häuschen für Vögel, Fledermäuse und Insekten sind ein toller Rückzugsort für Tiere, die sich in den Steinwüsten unserer Städte nicht mehr schützen können – und sie werten euren Garten optisch auf.
Auch unsere Green Pearls® Partner sind natürlich stets bemüht, ihre Gärten so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Und sie haben einige Tipps für euch, wie das am besten gelingt.

Naschgarten für Mensch und Tier
Im Biohotel Sturm in der Rhön wartet ein besonders großer Hotelgarten auf euch. Und hier sind nicht nur die Früchte und Kräuter essbar – ein Großteil der Blumen ist es auch. Besonders beliebt ist zum Beispiel Schmuckkörbchen, auch Cosmea genannt. Die bunten Blumen sind bei Bienen, Hummeln und Schmetterlingen sehr umschwärmt, aber auch auf eurem Teller ein echtes Highlight.
Französischer Estragon und Kerbel sind zwei besondere Empfehlungen des nachhaltigen Hotels in Mellrichstadt Diese aromatischen Pflanzen passen zu zahlreichen Gerichten und sind zugleich auch noch gesund. Estragon wirkt als Tee verdauungsfördernd, während die Wurzel traditionell gegen Zahnschmerzen eingesetzt wird. Kerbel hingegen hat Inhaltsstoffe, die sich positiv auf die Funktion der Nieren und Blase auswirken sowie den Blutdruck und die Verdauung regulieren.
Und wenn ihr Lust und Hunger habt, lädt euch das Biohotel Sturm ein, euch im Naschgarten einmal durch das Sortiment des hoteleigenen Gartens zu probieren. Von dem Geschmack der Leckerbissen könnt ihr euch natürlich auch beim Abendessen im zugehörigen Restaurant Otto’s überzeugen. Hier stehen ausschließlich biologische sowie regionale und saisonale Gerichte, natürlich auch aus dem eignen Garten, auf der sorgfältig zusammengestellten Speisekarte.

Wie in der Rhön, so auch hoch oben in den Bergen: Denn auch im Schweizer Zermatt gibt es hoteleigene Kräutergärten. Und hier ist die besondere Empfehlung des CERVO Mountain Resort Salbei, Rosmarin und Thymian.
Kräuter sind nicht nur zum Kochen gut
Rosmarin und Thymian sind frisch besonders lecker zum Kochen. Aber nicht alle Kräuter mögen sich gegenseitig. Der Tipp von CERVO lautet daher: Setzt euch (zumindest ein bisschen) mit dem Thema Permakultur auseinander. Dann seht ihr, dass einige Kräuter sich gegenseitig im Wachstum unterstützen können – oder behindern. Schaut also auf jeden Fall, ob eure favorisierten Kräuter sich denn überhaupt leiden können.
Das CERVO nutzt seine nachhaltig angebauten Kräuter übrigens nicht nur in den leckeren Gerichten, die es in den fünf Restaurants und Bars, die zum Resort gehören, gibt.
Salbei eignet sich nämlich nicht nur zum Kochen, ihr könnt damit auch euer Zuhause ausräuchern. Das soll nicht nur böse Energien vertreiben, wie es einige Kulturen glauben. Einige Forscher haben herausgefunden, dass ihr so auch Bakterien vertreiben könnt

Eine etwas langfristiger Option euren Garten nachhaltig zu bepflanzen sind natürlich Bäume. Im Okelmann’s gibt es neben vielen Kräutern und Gewürzpflanzen auch noch verschiedene Apfel-, Kirsch- und Zwetschgensorten.
Viele Tiere freuen sich auch über die robusten Rückzugsorte und das Futter, das Obstbäume mit sich bringen. Mit so einer Auswahl könnt ihr außerdem auch leckere Marmeladen und Sirupsorten herstellen.
Eigene Marmeladen aus dem nachhaltigen Garten
Im Café und im Restaurant des Okelmann’s in Warpe in Niedersachsen gibt es solch selbst gemachte Leckereien. Kräuter und Obst kommen aus dem hoteleigenen Garten. Spargel und Heidelbeeren vom benachbarten Hof. Und wenn ihr ein bisschen Urlaubsgefühl mitnehmen wollt: In dem angeschlossenen Concept-Store könnt ihr nach weiteren Besonderheiten stöbern.
Das Creativhotel Luise mitten in Erlangen setzt ebenfalls auf heimische Obstbäume. Besonderen Wert legt das fränkische Hotel allerdings auf naturnahe Grünflächen, die aus bienen- und insektenfreundlichen Pflanzen bestehen.
Diesen Grundsatz wahren sie auch, wenn es um die Gartenpflege geht: Laub wegmachen oder den Rasen zu kurzhalten – das ist für die Umwelt gar nicht gut. Zum einen nehmt ihr so kleinen Tieren Nahrung und Zufluchtsorte weg, zum anderen trocknet der Boden so schneller aus. Wenn ihr also das nächste Mal ein schlechtes Gewissen habt, dass der Rasen zu hoch ist, denkt einfach daran: Für eure Umwelt ist das viel besser!
Für den Grünschnitt, der das Jahr über immer wieder anfällt gibt es übrigens auch eine bessere Verwendung, als ihn in die Tonne zu werfen. Ihr könnt ihn entweder kompostieren und so euren eigenen, natürlichen Dünger produzieren. Oder ihr bindet lange Triebe mit Jute zusammen und legt diese Bündel unter eure Sträucher. Das Ergebnis: Ganz natürliche „Insektenhäuser“.
Diese Woche gibt es noch mehr Infos rund um das Thema Garten. Am Donnerstag geht es weiter mit Beetbeschilderungen und am Freitag mit den eigenen Gärten der Hotels. Schaut vorbei!
Ihr wollt euren Garten noch ein bisschen aufwerten? Dann lest doch hier weiter: PALETTEN-UPCYCLING: VERTIKALE GÄRTEN
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Cooler Beitrag, danke! Ich versuche gerade, meinen kleinen Garten ein bisschen umweltfreundlicher zu machen – gar nicht so leicht, wenn man vorher nie drauf geachtet hat 😅
Hast du vielleicht nen Tipp, was man als Erstes ändern sollte, wenn man nachhaltig gärtnern will? Gibt ja echt viele Möglichkeiten, da weiß man gar nicht, wo man anfängt.
Hallo Lilly, danke für den Kommentar. (Ich war im Urlaub, darum antworte ich etwas spät). Ein umweltfreundlicher Tipp für den Garten ist z. B. die „Wilde Ecke“ – das heißt: du suchst eine Stelle aus, die du vollkommen der Natur überlässt (wo also auch Unkraut wachsen darf). Ansonsten mögen Insekten und Bestäuber gern Pflanzen mit Blüten. Bei Bäumen kannst du z. B. darauf achten, bei einer Bio-Baumschule zu kaufen. Das wären jetzt so die ersten Tipps von mir. Wie groß ist denn dein Garten? Beste Grüße, Laura