Ein Wochenende im Berghotel Rehlegg

Ein Wochenende im Berghotel Rehlegg

Ein Wochenende im Berghotel Rehlegg
© Berghotel Rehlegg

Es schneit. Eigentlich die perfekte Ausgangslage für ein Wochenende im Berghotel Rehlegg. Wenn da nicht die völlig verschneiten Straßen gewesen wären. Vielleicht kennt ihr das Gefühl, wenn man sehr aufrecht im Auto sitzt und quasi versucht, durch ein nach vorne Lehnen das Auto Richtung Bergkuppe zu bewegen? Zum Glück haben wir es geschafft.

 

Ankommen, willkommen sein und wohlfühlen

Angekommen im Hotel, schalten wir gleich in den Entspannungsmodus, denn zum Ausfüllen der Papiere werde wir gleich ins Restaurant zum Lunch- und Kuchenbuffet geschickt. In unser Zimmer Lichtnelke werden wir dann sogar persönlich begleitet, denn hier gibt es einiges zu beachten. In diesem Zimmer steht kein normales, sondern ein Schaukelbett. Dieses ist, ganz aus Holz, dem Prinzip der Babywiegen nachempfunden. Zum Glück gibt es einen Stopper, der an den Seiten befestigt werden kann, denn es schaukelt ganz schön stark! Das Thema Schlafen steht im Zimmertyp Lichtnelke sowieso an ganz vorderster Stelle. Alle E-Störquellen wie Fernseher, Tablet und Minibar sind aus dem Zimmer entfernt, können aber auf Wunsch besorgt werden. Dafür gibt ein großes Teleskop um den Sternenhimmel zu erkunden. Eine Emaille-Schüssel mit Essenz wartet auf ein entspannendes Fußbad vor dem Schlafen und außerdem gehören zur Zimmerausstattung noch ein Päckchen Nuss-Wildkirsche-Mischung mit schlaffördernden Hormonen, eine Schlaffibel und ein Schlaftee.

 

Kissenmenü und Schlaftee zur guten Nacht

Was im Rehlegg alles dafür getan wird, damit die Gäste gut schlafen, ist beeindruckend: Jedes Bett ist mit einer Hästens-Matratze ausgestattet. Hästens ist ein schwedisches Unternehmen, das seine hohen, komfortablen Matratzen nach einem komplett nachhaltigen Ansatz herstellt. Und so, wie ihr in anderen Hotels die Cocktailkarte lest, könnt ihr im Rehlegg das Kissenmenü studieren. 15! verschiedenen Kissentypen gibt es. Vorab per App gebucht, liegt das gewünschte Kuschelkissen schon im Zimmer. Die große Auswahl hat uns neugierig gemacht. Zusätzlich zum Alpen-Zirbenkissen, dem 7-Kräuter-Ruhekissen und dem Seitenschläferkissen, haben wir noch die Gewichtsdecke und ein White-Noise-Gerät bestellt.

 

Berghotel Rehlegg, Zimmer Lichtnelke
©georggrainer fotografie

 

Das gibt weißes Rauschen wieder. Ein gleichmäßiges Geräusch, in dem alle Frequenzbereiche gleichmäßig vertreten sind und den Unterschied zwischen Hintergrundgeräuschen und lauteren Tönen reduziert. So, wie ihr das von prasselndem Regen, Bildrauschen am alten Fernseher oder von einem Ventilator kennt. Der Test war interessant, aber dann haben wir uns doch dazu entschieden, das Gerät wieder auszustellen. Unser Kissenfavorit das Alpen-Zirbenkissen und die Gewichtsdecken mussten aber das ganze Wochenende über im Bett bleiben.

 

Wellness mit Kräuterduft, Mandelöl und Schaukelliegen

Berghotel Rehlegg, Ruheraum, Heubett
© Nele Maixner

Jetzt aber genug zum Thema Schlafen, es wartet ja noch ein Wellnessbereich mit (aktuell) drei unterschiedlichen Saunen, einem Indoor- und einem Outdoorpool auf uns – und der wohlig duftende und vogelzwitschernde Spa-Bereich. Gefühlt gibt in jedem Winkel des Hotels einen Ruheraum. Ob Heubett, Hängematte oder Schaukelliege, alle Räume sind liebevoll dekoriert und hochwertig ausgestattet. Sehr gespannt war ich auf die Gesichtsbehandlung mit der hauseigenen Kosmetiklinie, frisch gemixt von der Rehlegger Kräuterfee. Erst durfte ich den Tee und eine Ruheliege für die Entspannung nach der Behandlung auswählen. Dann wurden mir ausführlich die verwendeten Produkte erklärt. Aprikose, Walnuss, Latschenkiefer, Gurke, Apfelblütenwasser und Mandelöl – was sich anhört, wie die Zutaten für das vegane Menü des Tages, hat anschließend auf meinem Gesicht seinen Platz gefunden. Alles ohne Zusatzstoffe, natürlich und nachhaltig.

 

Berghotel Rehlegg, Wellness
© Nele Maixner

 

Nachhaltig durch und durch

Berghotel Rehlegg, Dekoration
© Nele Maixner

Apropos Nachhaltigkeit: die begegnet euch überall im Rehlegg: in Form der alten Naturholzböden, beim abfallfreien Frühstücksbuffet, den regionalen und saisonalen Zutaten, beim Ausleihen des E-Smarts, und bei vielem mehr. Das Hotel verzichtet außerdem auf einen Großteil an Pflegeprodukten in den Badezimmern, diese gibt es aber bei Bedarf an der Rezeption. Die vorhandene Duschseife hat uns so gut gefallen, dass wir gleich eine im Shop für zu Hause besorgt haben.

 

Die Umgebung entdecken

Berghotel Rehlegg, Hintersee
© Nele Maixner
Pfarrkirche St. Sebastian, Berghotel Rehlegg
© Nele Maixner

So, und jetzt noch schnell eine Runde um den Hintersee, auf zum Watzmann, zur Pfarrkirche Ramsau und zum Langlaufen! Geht nicht? Stimmt! Aber ein bisschen was davon.

Schlafen, Genießen, Verwöhnen, Aktivität – es ist gar nicht so einfach, alles an einem Wochenende unter einen Hut zu bringen. Aber wunderschön!

 

 

 

 

Weiterlesen: NACHHALTIGER URLAUB IM WINTER TEIL 1

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