Dies ist ein Update zu unserem Artikel über ein plastikfreies Badezimmer vom 29. Mai 2018 Von Verpackungen über Hygieneprodukte bis hin zu Mikroplastik in Kosmetika: Im durchschnittlichen Badezimmer ist Plastik ziemlich präsent. Dabei gibt es ein paar ganz einfache Wege, um Kunststoffe im Bad zu…
Wir haben hier schon öfter über grüne und soziale Tourismusangebote sowie nachhaltige Regionen in Thailand geschrieben. Für ihren nachhaltigen Ansatz sind einige dieser Angebote sogar ausgezeichnet worden: so zum Beispiel die Organisation HiveSters mit ihrem APPEAR-Projekt, das Reisende in die ursprünglichen Stadtviertel Bangkoks entführt oder…
Ihr kommt vom Wocheneinkauf nach Hause, räumt eure Einkäufe aus und der Mülleimer ist direkt voller Verpackungsmüll? Das weltweite Plastikproblem ist in aller Munde, Kunststoff im Alltag zu vermeiden ist trotzdem nicht immer einfach. Wir haben uns deshalb das Thema Küche vorgenommen und ein paar praktische Tipps für euch gesammelt. Denn auch, wenn sich vielleicht nicht alles gleich umsetzen lässt: Was zählt, ist ein steigendes Bewusstsein – und als gutes Vorbild voranzugehen. Klar, dass wir unsere Küchen nicht von heute auf morgen plastikfrei bekommen. Aber jeder kleine Schritt in Sachen Plastikvermeidung ist wichtig. Schaut einfach selbst, was ihr in euren Alltag integrieren könnt:
Euer bester Nachhaltigkeits-Freund? Der Stoffbeutel!
So einfach, so effektiv: Packt immer einen Stoffbeutel in eure Tasche. Und bunkert am besten auch gleich noch einen im Büro und im Auto oder im Fahrradkörbchen. Das verbraucht kaum Platz und ihr geratet bei Spontankäufen nie wieder in ein Plastiktütendilemma. Gilt natürlich nicht nur im Supermarkt, sondern auch für Bücher oder Kleidung. Tipp: Zücke deinen Beutel, bevor dir überhaupt eine Plastiktüte angeboten werden kann. In manchen Läden werden die Einkäufe sonst (leider) ganz automatisch in eine Tüte gepackt.
Auf dem Markt, in Hofläden und Bäckereien, beim Bauern, im Bio-Supermarkt, in Fachgeschäften oder „Unverpackt“-Läden könnt ihr Lebensmittel mindestens verpackungsreduziert einkaufen, meist sogar komplett plastikfrei. Hier können die Waren direkt in den Stoffbeutel wandern (den ihr ja immer dabei habt) oder in das eigens mitgebrachte Gefäß gefüllt werden. Mehrweggläser sind für allerhand Lebensmittel bestens geeignet – und sehen auch im Regal schöner aus als Kunststoffpackungen.
Augen auf: plastikfreie Alternativen im Supermarkt
Obst, Gemüse und Kräuter gibt es oft auch im Supermarkt lose – ihr könnt die Sachen entweder einfach direkt aufs Band legen oder euch ein leichtes Obstnetz zulegen, statt sie in die oft noch angebotenen Plastiktütchen zu packen. Und Milch, Sahne, Joghurt, Öl, Essig, Ketchup, Senf, Säfte und Joghurt werden nicht nur in Plastikbehältern und Tetrapacks angeboten, sondern auch in Glasflaschen und Mehrweggläsern (die ihr bei eurem nächsten Unverpackt-Einkauf direkt wieder benutzen könnt – praktisch).
Ihr seht im Kühlregal des Supermarkts nur noch Plastik? Dann schaut mal an der Frischetheke im Markt, beim Metzger oder im Käseladen vorbei. Dort werden euch die Produkte auf Anfrage immer öfter in eure mitgebrachten Behälter gepackt. Einfach freundlich nachfragen!
Einfrieren ohne Gefrierbeutel
Wusstet ihr, dass man viele Lebensmittel ganz prima in Schraubgläsern (da sind sie schon wieder im Einsatz, die Mehrweggläser) einfrieren kann? Ideal sind gerade geformte Gläser mit großer Öffnung. Beim Befüllen solltet ihr beachten, dass das Glas nicht ganz voll ist, am besten stehend einfrieren. Wenn ihr besorgt seid, dass euer Glas platzen könnte: den Deckel zunächst nur auflegen und erst fest verschließen, wenn alles gefroren ist. So könnt ihr wunderbar saisonales Obst und Gemüse konservieren und rund ums Jahr genießen – doppelt nachhaltig also.
Aufbewahrung ohne Einwegfolien
Habt ihr schon mal von Wachstüchern gehört? Sie können eigentlich alles leisten, was Frischhaltefolie kann, sind fettdicht und halten Lebensmittel genauso gut frisch. Die Tücher können ganz einfach kalt abgespült und immer wieder benutzt werden. Außerdem können sie – wenn sie irgendwann ihre Lebensdauer überschritten haben – umweltfreundlich entsorgt werden, weil sie aus reinem Zellstoff bestehen, der mit Wachs beschichtet ist. Alternative: Statt eine Schüssel mit Folie abzudecken, tut’s oft auch der angenehm unkomplizierte Trick von Oma – einen umgedrehten Teller drauflegen. Ebenfalls bestens zur Aufbewahrung von Lebensmitteln aller Art geeignet sind (natürlich) ebenfalls Schraubgläser.
Öfter mal frisch kochen statt fertig kaufen
Tiefkühl-Pizza, Mikrowellen-Lasagne, Tütensuppe: Abgesehen von fragwürdigen Inhaltsstoffen kommen Fertiggerichte meistens in reichlich Plastik und Alu verpackt daher, und auch Konservendosen sind innen oft mit Kunststoff beschichtet. Wenn ihr euch selbst etwas Frisches kocht, zum Beispiel mit regionalen Produkten vom Markt, die gerade Saison haben, ist das nicht nur gesünder – es spart obendrein noch eine Menge Müll ein. Und schmeckt auch meistens deutlich besser.
Plastikfrei snacken – geht auch unterwegs
Noch ein Vorteil, wenn ihr selbst kocht: Macht eine Portion mehr und ihr seid direkt für den nächsten Tag versorgt. Die könnt ihr euch dann unterwegs schmecken lassen, zum Beispiel in der Mittagspause – und habt schon wieder ein Alu-Wegwerfbehältnis von der Imbissbude oder eine Bäckertüte eingespart. Bestens geeignet für viele Speisen sind (wer hätte das gedacht) die Allzweckwunder Schraubglas. Auch gut: Edelstahlboxen. Und für Brote eignen sich die bereits erwähnten Wachstücher ganz prima.
Ach, und wo wir schon unterwegs sind: Besorgt euch unbedingt einen wiederverwendbaren Kaffeebecher, zum Beispiel aus Bambus, wenn ihr zwischendurch gerne einen Kaffee im Gehen trinkt. Denn jeder eingesparte kunststoffbeschichtete To-go-Becher ist eine gute Sache. Darum bekommt ihr mittlerweile in vielen Cafés sogar Rabatt, wenn ihr einen Mehrwegbecher mitbringt. Keinen Mehrwegbecher dabei? Setzt euch einfach öfter mal kurz hin und trinkt in Ruhe. Pausen sind wichtig!
Ein Soda Jerk 1920 in Texas. BILD: Wikimedia Commons
Die Wurzeln des Getränks liegen in den USA. In den 1920er Jahren, als sogenannte Soda Bars Trend waren, mixten Soda Jerks die Getränke frisch mit Sodawasser und teilweise auch Milch, Eiscreme oder Ei.
Heute handelt es sich meist um eine süße Limonade mit Vanillearoma und Kohlensäure (allerdings ohne Milch oder Sahne). In den USA ist sie häufig goldbraun, in Japan gibt es auch pinke oder grüne Varianten mit Zuckerwatte- oder Melonengeschmack.
Im deutschsprachigen Raum, findest du Cream Soda nicht als Standard-Getränk im Supermarkt, sondern oft nur in speziellen USA/GB- oder Asia-Ecken als Importware. (Achtung: Massenprodukte wie A&W (USA) oder Barr (Großbritannien) enthalten in der Regel künstliche Aromen, Farbstoffe oder Maissirup.
Den geringsten ökologischen Fußabdruck erhältst du mit Cream-Soda-Sirups die du selbst aufsprudelst oder mit Sprudelwasser anmischst.)
Summer Smash Limonade mit Cream Soda und Beeren
Das SCHWARZWALD PANORAMA in Bad Herrenalb hat uns ihr Rezept für dieses coole Sommergetränk verraten. Raffinierter Geschmack mit Beeren, Cream Soda und am Ende noch eine Priese Salz und Chili!!
100mlHolunderblütensirup oder Agavendicksaft für natürliche Süße
150mlMineralwasserfrisch und sprudelnd
200mlCream Soda
Eiswürfel
2ELMinzblätterfrisch
Limettenscheiben zum Garnieren
SpritzerChili- oder Ingwersirup für einen Kick(optional)
Meersalz
Anleitungen
Die Beeren in eine kleine Schüssel geben und zu Beerenbrei zerdrücken. Ein paar ganze Beeren für die Garnitur zur Seite legen.
Den frisch gepressten Limettensaft in ein Glas oder Shaker geben und mit Holunderblütensirup (oder Agavendicksaft) gut vermischen.
Minzblätter von Hand zerpflücken und zusammen mit Eiswürfeln auf den Limettensaft geben. Kräftig Schütteln oder Rühren.
Jetzt in die 3 Serviergläser zuerst Beerenbrei geben und dann mit der Limetten-Minz-Mischung auffüllen.
Nun vorsichtig sprudelndes Mineralwasser und Cream Soda hinzugreben.
Optionaler Tipp vom Barkeeper des Hotels: " Wer es ein wenig schärfer mag, kann einen Spritzer Chili- oder Ingwersirup hinzufügen. Das verleiht der Limonade einen coolen Kick, der die fruchtige Süße perfekt ausbalanciert."
Garnitur & Servieren: Mit ein paar frischen Beeren, Limettenscheiben und Minzblättern garnieren. Eine kleine Priese Meersalz obenauf streuen – dieser Kick rundet das Aroma perfekt ab und bringt die Fruchtigkeit noch mehr zur Geltung.
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