Amaya Lake Archive - GREEN TRAVEL BLOG

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Glücksmomente am Tag des Glücks

Glücksmomente am Tag des Glücks

Seid ihr glücklich? Was bedeutet Glück? Zum heutigen Internationalen Tag des Glücks sind wir diesen Fragen auf den Grund gegangen. Zunächst einmal lässt sich jedoch festhalten, dass ganz individuell ist, was Glück für den einzelnen bedeutet.

Nachhaltige Geschenke – 7 grüne Tipps

Nachhaltige Geschenke – 7 grüne Tipps

Wenn wir jemanden beschenken, möchten wir dem Empfänger eine Freude machen und ihm ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Dann machen Geschenke Spaß und verbinden. Viel zu häufig schenken wir allerdings aus Pflichtgefühl, kaufen noch schnell irgendetwas, damit wir nicht mit leeren Händen dastehen.

Veganer im Alltag und im Urlaub?

Der anhaltende Trend des veganen Lebensstils hat ein Update erhalten. So haben Wissenschaftler am Massachusetts General Hospital herausgefunden, dass man durch vegane Ernährung seine Lebensdauer verlängern kann. Sie fanden einen Zusammenhang zwischen einer niedrigeren Sterberate und der Menge pflanzlicher Proteine in der Ernährung. Sich vegan zu ernähren ist inzwischen für viele eine Lebenseinstellung. Aber könnt Ihr diesen Ernährungsstil auch im Urlaub pflegen? Gerade in anderen Ländern sind die Inhaltsstoffe der Speisen in Supermarkt und Hotelrestaurant selten klar ausgewiesen. Dies erschwert es für Veganer, ihrer Ernährungseinstellung treu zu bleiben. Da kulinarische Experimente einen wesentlichen Bestandteil beim Entdecken fremder Länder bilden, möchten natürlich auch Veganer regionale Essen probieren. Wir haben für Euch einige Hotels mit veganem Angebot recherchiert.

Besuch im Paradies der Aromen


Obwohl der Vegetarismus aus Indien stammt, kann es hier problematisch sein einem veganen Lebensstil zu folgen, denn Milchprodukte sind ein essenzieller Bestandteil der indischen Küche. Daher ist es kein Wunder, dass Indien mehr Milch produziert als alle anderen Länder auf der Welt. Mittlerweile führen viele indische Restaurants auch vegane Gerichte, da sich Reisende diese Option bei der Speisewahl wünschen. Die Vielfältigkeit des veganen Angebots am Buffet des Spice Village wird jeden Foodie überraschen und erfreuen. Bei Kochkursen mit frischem Gemüse, aus dem eigenen, zertifizierten Biogarten, können Gäste Gerichte aus Keralas regionaler Küche zubereiten. Ihr solltet auf jeden Fall den Okra Eintopf probieren! Er schmeckt nicht nur köstlich, sondern wird auch nach typisch indischer Art mit vielen Gewürzen zubereitet, die einfach nur himmlisch duften.

Sri Lanka = vegan leicht gemacht


Feurige Currys, vielfältige Aromen, ayurvedische Speisen und natürliche, leckere Zutaten zeichnen die Küche Sri Lankas aus. Die Fülle an Gemüse und exotischen Früchten macht für Veganer eine Reise durch Sri Lanka kulinarisch unkompliziert. Die Gäste im Amaya Lake loben die Frische der Küche, da die meisten veganen Zutaten im hoteleigenen, organischen Garten angebaut werden. Erfahrene und preisgekrönte Köche bereiten natürliche und authentische sri-lankische Gerichte zu, die mit internationaler Küche verschmelzen. Eine vegane Offenbarung ist das Gemüse-Curry – ich könnte es täglich essen!

Thailands kulinarische Vielfalt


In Thailand werden kaum Milchprodukte bei der Essenszubereitung verwendet. Daher ist in vielen traditionellen Gerichten, wie beispielsweise Nudeln oder Reis, die Hauptzutat Ei kaum vermeidbar. Die Nachfrage nach veganen Optionen steigt stetig, da immer mehr Reisende einen veganen Lebensstil bevorzugen, und die lokale Gastronomie sich langsam aber sicher umstellt. Die variantenreiche und frische Küche Thailands präsentiert eindrucksvoll das Zeavola Resort. Im Strandrestaurant Tacada gibt es frische und zeitgenössische mediterrane Gerichte, während das Restaurant Baxil einen Einblick in die authentische, lokale Küche bietet. Besonders lecker sind die frischen Fruchtshakes aus Eiswürfeln und Früchten, und das grüne Tofu-Curry Geang Kiew Wan Pak begeistert jeden Veganer!

Heidi mag es vegan


Selbst im fleischlastigen Deutschland ist der Veganismus als Trend angekommen. Besonders markierte Produkte im Supermarkt erleichtern den Einkauf von veganen Lebensmitteln im Alltag. Viele Restaurants bieten mittlerweile mindestens ein veganes Gericht an, da die Nachfrage stetig steigt. Im HUBERTUS Alpin Lodge & Spa wählen Gäste ihr Essen individuell, was eine vegane Ernährung im Urlaub erleichtert. Alle Gerichte werden aus regionalen und saisonalen Produkten zubereitet, und Gäste können die Liste der Lieferanten im Hotel einsehen. Bevor das Hotel den Schritt in Richtung vegan wagte, gab es auch schon ein Angebot an LOGI Kost (Verwendung niedrig-glykämische Lebensmittel). Und was könnte die vegane Ernährung besser ergänzen als ein Almspaziergang bei frischer Bergluft und ein Besuch des Wellnessbereiches!?

“Bei diesem Rezept geht es genau um eine Zutat: die Zwiebel. In all ihren Leben, in einem Ozean von Umami.” – Aggeliki Charami 

 

Handgemachte Tortellini mit Umami-Füllung

Portrait Aggeliki Charami at Omnia Restaurant
Chef Aggeliki Charami ©Paradiso Pure.Living Vegan Hotel

Aggeliki Charami, Executive Chef vom Paradiso Pure.Living Vegan Hotel, LA VIMEA und OMNIA Plant Based Restaurant, hat ein Faible für asiatische und japanische Techniken sowie den Umami-Geschmack. Das vegane Rezept, das sie uns verraten hat, ist bisher das aufwendigste auf unserem Blog und etwas für wirklich besondere Anlässe. Am einfachsten ist der Nudelteig, welcher mit etwas Turmerik/Kurkuma (Gelbwurz) eingefärbt wird. 

Die Zwiebel-Umami-Füllung erfordert dagegen zunächst einen Gang ins japanische Fachgeschäft. Kombu (Algen), Shiro Miso (japanische Würzpaste), Umeboshi (fermentierte japanische Frucht) sowie Reiswein untermalen hier den Geschmack der karamellisierten Hauptzutat: der Zwiebel.

 

Nachhaltigkeitsfakt: Algen gelten als Gemüse der Zukunft. Sie wachsen ohne Süßwasser oder Dünger und binden riesige Mengen CO₂. Doch: Der Import aus Japan zerstört die Ökobilanz durch lange Transportwege. Die klimafreundliche Alternative sind Algen (Kelp) aus Europa, zum Beispiel aus Frankreich oder von der Ostsee! 

 

Doch damit ist das Gericht noch lang nicht fertig. Wir werden im Verlauf des Rezepts eigenes Rosmarinöl herstellen (nicht so schwierig wie es klingt!) und dann drei verschiedene Zwiebel-Toppings (für die Fortgeschrittenen) sowie eine Algen-Bisque (Suppe) und eine Zitronen-Kartoffelcreme zubereiten, mit welcher das Gericht vor seiner Vollendung “betupft” wird.

Aggeliki sagt über dieses Rezept übrigens:

„Dieses Rezept ist noch simpel. Ich habe es extra so kreiirt, dass man es auch zu Hause nachkochen kann – ganz ohne spezielles Restaurant-Equipment oder schwierige Techniken.“

Na dann! Trau dich ran und überrasche deine Gäste (oder einfach deinen Lieblingsmenschen) mit diesem besonderen Gericht. Wir wünschen dir gutes Gelingen und guten Appetit!

PS: Wenn du beim Servieren des Gerichts deinen Gästen noch etwas über die Schöpferin dieser Kreation erzählen willst, dann sieh dir hier das Interview mit Aggeliki Charmi an.

Weiße, wellenförmige Schale mit veganen Onion & Sea Tortellini auf blauem Untergrund, Text mit Rezepttitel und Hinweis auf Green Travel Blog

Veganes Tortellini Rezept "ONION & SEA" von Aggeliki Charami

Fine-Dining-Rezept: Selbstgemachte Kurkuma-Tortellini mit Algen, Rosmarinöl, eingelegten Zwiebeln und Crumble aus karamellisierten Zwiebeln.
Vorbereitungszeit 3 Stunden
Gericht Main Course
Küche European, Japanese, Vegan
Portionen 4 Personen

Kochutensilien

  • Nudelmaschine optional
  • Teigmaschine optional
  • Küchenmaschine/ Food-Processor

Zutaten
  

Tortellini-Teig mit Kurkuma

  • 450 g Mehl
  • 225 g Wasser
  • 15 g Salz
  • 15 g Kurkuma auch: Turmeric oder Gelbwurz

Zwiebel-Umami-Füllung

  • 450 g karamellisierte Zwiebeln vorher vorbereiten
  • Margarine und Butter zum Karamellisieren
  • 40 g Kombu (Seetang/Kelp)
  • 30 g Ingwer Pulver
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 80 g Pfeffer schwarz
  • 80 g helle Miso-Paste (Shiro Miso)
  • 100 g Mirin (japanischer Reiswein)
  • 100 g Walnüsse
  • 40 g Ahornsirup
  • 15 g Umeboshi (fermentierte Ume-Früchte)
  • 40 g Sesamöl
  • 80 g Apfelessig
  • Salz und weißer Pfeffer zum Abschmecken

Crumble mit gerösteten Zwiebeln

  • 500 g im Ofen geröstete Zwiebeln vorher vorbereiten
  • 100 g Mandelplättchen
  • 500 g gehackte Mandeln
  • 250 g Haferflocken
  • 42 g Backpulver
  • 260 g Weichweizenmehl (z. B. italienisches Tipo 00 Mehl)
  • 240 g Aquafaba (Kirchererbsenwasser)
  • 12 g Salz
  • 120 g Sonnenblumenöl

Rosmarinöl

  • 130 g Spinat
  • 50 g Rosmarin
  • 400 g Sonnenblumenöl

Geröstete & karamellisierte Zwiebeln

  • 2-6 ganze Zwiebeln mit Schale (je nach Größe und wie viele Zwiebeln man mag oder zu Hause hat)

Eingelegte Zwiebeln

  • 500 g Zwiebeln in feine Scheiben geschnitten
  • 300 g Apfelessig (alternativ Reisessig)
  • 120 g Zucker
  • 20 g Salz
  • 50 g Mirin (Reiswein)
  • 1 Blatt Kombu (Seetang)
  • 5 g Pfeffer schwarz

Zitronen-Kartoffelcreme

  • 170 g Zitronensaft
  • 35 g Zucker
  • 500 g Gekochte Kartoffeln
  • 250 ml Olivenöl
  • Salz zum Abschmecken

Seetang-Bisque (Suppe)

  • 40 g Kombu (Seetang)
  • 20 g Wakame (Algen)
  • 10 g Nori (Algen)
  • 300 g Zwiebeln
  • 200 g Lauch/Porree
  • 100 g Sellerie
  • 250 g Pilze nach Wahl
  • 6 Zehen Knoblauch
  • 80 g Tomatenmark
  • 60 g helles Miso (Shiro Miso)
  • 100 g Mirin (Reiswein)
  • 150 g Weißwein
  • 30 g Ahornsirup
  • 2 l Wasser
  • 80 g Olivenöl

Anleitungen
 

Für das Rosmarinöl

  • Erhitze das Öl auf ca. 40 °C
  • Gib Spinat und Rosmarin hinzu und rühre es 5 Minuten lang gleichmäßig.
  • Durch ein feines Tuch abseihen.

Für die Umami-Zwiebel-Füllung

  • Gebe alle Zutaten in eine Küchenmaschine und mixe/püriere sie zu einer dicken Umami-Paste.
  • 2 Stunden kalt stellen.

Für das Zwiebel-Crumble

  • Mische alle Zutaten (Zwiebeln, Mandeln, Haferflocken, Mehl, Backpulver, Aquafaba, Öl, Salz).
  • Stelle die Mischung für 2 Stunden kalt.
  • Bei 170 °C Umluft bäckst du den Crumble für 15-20 Minuten im Backofen. Wende dabei öfter, bis das Crumble knusprig ist.

Für die eingelegten Zwiebeln

  • Koche alle Zutaten außer den Zwiebeln (also Essig, Wasser, Zucker, Salz, Mirin, Kombu, Pfeffer) in einem Topf auf.
  • Gieße die heiße Flüssigkeit über die Zwiebeln und lass das ganze 1 Stunde ziehen.
  • Wasser abgießen; die Zwiebeln sollten nicht komplett trocken sein.

Für die Seetang Bisque (Suppe)

  • Brate die Zwiebeln und das Gemüse an (Sellerie, Lauch, Pilze).
  • Füge das Tomatenmark hinzu und lösche mit Wein und Mirin ab.
  • Füge Seetang und Wasser hinzu und lasse das ganze für rund 45 Minuten köcheln.
  • Anschließend pürierst du die Suppe und rundest den Geschmack mit Misopaste und Ahornsirup ab.

Für den Tortellini-Teig

  • Mische Mehl, Kurkuma und Salz.
  • Gib das Wasser hinzu und knete den Teig 8 bis 10 Minuten lang.
  • Fülle ihn in einen Zipbeutel oder wickle ihn in Frischhaltefolie oder Wachstücher (wichtig ist, dass die obere Schicht nicht austrocknen kann!) und lass den Teig 30-45 Minuten ruhen.
  • Rolle den Teig in dünne Teigblätter (Nudelmaschine Stufe 6 oder 7) und schneide ihn anschließend in ca. 6 x 6 cm große Quadrate.
  • Fülle jedes Nudelquadrat mit ca. 6–8 g Füllung und falte es zu Tortellini zusammen. Das erfordert ein bisschen Übung, aber du wirst den Dreh schon rausbekommen.

Für die gerösteten und karamellisierten Zwiebeln

  • Backe die ganzen Zwiebeln mit Schale bei 180 °C Umluft für 30 Minuten.
  • Entferne die Schale und unterteile die Zwiebeln in ihre Schichten.
  • Anschließend karamellisierst du sie leicht in einer Pfanne.

Für die Zitronen-Kartoffel-Creme

  • Alle Zutaten (Zitronensaft, Olivenöl, Kartoffeln, Zucker, Salz) in einer Küchenmaschine zu einer glatten, säuerlichen Creme pürieren.

Anrichten

  • Koche die Tortellini für ca. 2-4 Minuten in einem großen (!) Topf.
  • Gib die Algenbisque in eine Schüssel.
  • Füge die gekochten Tortellini dazu und garniere mit der Zitronen-Kartoffel-Creme.
  • Füge karamellisierte Zwiebelstreifen hinzu.
  • Danach folgen die eingelegten Zwiebeln.
  • Bestreue das Gericht nun mit den gerösteten Zwiebel Crumble.
  • Zum Schluss mit Rosmarinöl und Nori-Pulver verfeinern.
Suchbegriff Home-made Pasta, Vegan