Heute entführen wir euch in eine ganz besondere Region Thailands: in die Region Nan im Nordosten des Landes. Ihr habt noch nie von Nan gehört? Da seid ihr nicht die einzigen.
Deswegen könnt ihr hier tatsächlich noch das wirkliche Thailand besuchen – abseits von Full-Moon-Parties, endlosen Souvenir-Meilen und überlaufenen Stränden. Früher war Nan ein Fürstentum, durch die umliegenden Berge eher abgeschieden vom restlichen Thailand. Der Einfluss der ehemaligen Königreiche Lanna, Sukhothai und Burma ist noch heute erkennbar und sorgt für viele spannende Aktivitäten für Kultur-Liebhaber. Aber auch Entdecker und Wander-Fans sind hier gut aufgehoben: mit Regenwald bedeckte Berge, Kalksteinhöhlen, abgelegen Bergdörfer und Flüsse… hier ist für jeden was dabei! Aber zurück zum Anfang.
Die Provinzhauptstadt Nan
Wie so häufig in Thailand, trägt auch hier die Hauptstadt den gleichen Namen wie die Provinz – und auch der Fluss, der an der Stadt vorbeifließt heißt Nan. Die Stadt bietet einen spannenden Mix aus verschiedenen Epochen, was sich zum Beispiel an den Tempelanlagen erkennen lässt. Einen ganz anderen Stil verkörpern die einfachen Holzhäuser und die gemütliche Altstadt. Es fühlt sich fast an, als wäre die Zeit stehen geblieben. Doch auch wenn die Stadt bzw. die Region früher eher abgeschieden war, so gibt es inzwischen doch tägliche Verbindungen nach Bangkok und zu anderen Städten.

Ausflüge in die Region
Von Nan aus könnt ihr einen Ausflug zum Phra That Khao Noi Tempel unternehmen, der sich auf dem gleichnamigen Berg befindet und neben einer beeindruckenden neun Meter hohen Buddhastatue auch eine wunderschöne Aussicht auf die umliegenden Dörfer und Berge bietet. Apropos Bergdörfer: einige der Dörfer haben sich dem Tourismus geöffnet und ihr könnt hier einen spannenden Eindruck in das traditionelle Leben der Bewohner bekommen. So zum Beispiel im Dorf Ban Nong Bua, das vom Volksstamm der Tai Lue bewohnt wird, die für ihre schönen Stoffe mit typischen Musterzeichnungen bekannt sind. Im Bezirk Boklua lernt ihr, wie das besondere „Bergsalz“ abgebaut wird.
Verantwortungsbewusst Reisen – mit Siam Rise Travel
Um die unberührte Natur und den authentischen Charakter der Provinz zu erhalten, ist es natürlich auch hier wichtig, auf verantwortungsbewussten Tourismus zu setzen. Empfehlen können wir euch daher zum Beispiel den thailändischen Tourenanbieter Siam Rise Travel, der aktives Mitglied der Thai Responsible Tourism Association ist. Eine der angebotenen Touren ist die zweitägige „Hidden Craft & Creative Experience“: hierbei stehen Tempel, aber auch der Besuch des typischen Lanna-Hauses Chao Fong Tham auf dem Plan und ihr lernt viel der das kulturelle Erbe der Lanna und ihr Kunsthandwerk. Das könnt ihr übrigens auch hautnah miterleben, denn ihr nehmt auf der Tour an einem Workshop zur Laternen-Herstellung teil. Einem alten Glauben nach bringen die Laternen Glück und Licht ins Leben. Außerdem lernt ihr noch Kunsthandwerk aus dünnen Bambusrohren zu flechten und habt so auch direkte in schönes Souvenir für Zuhause.

Outdoor-Aktivitäten in unberührter Natur
Wenn ihr neben der abwechslungsreichen Kultur auch Lust auf Ausflüge in die Natur habt, ist der Doi Pukha Nationalpark mit 2.000 Meter hohen Gebirgszügen, Kalksteinfelsen, Wasserfällen, Höhlen und jeder Menge wilder Tiere genau das Richtige! Besonders schön ist es hier übrigens im Februar, wenn die Blüten der seltenen Baumart Chomphu Phu Kha den Park in ein rosa Blütenmeer verwandeln. Ein besonderes Highlight für Adrenalin-Junkies ist das White Water Rafting auf Fluss Wa im Mae Chari Nationalpark: auf den ein- oder mehrtägigen Touren geht es auf dem wilden Fluss Richtung Nan – insbesondere kurz vor der Mündung wird es abenteuerlich! Abends stärkt ihr euch mit leckerem Thaifood am Lagerfeuer und übernachtet im Zelt am Ufer.




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