Sind digitale Tickets immer besser?

Sind digitale Tickets immer besser?

Sind digitale Tickets immer besser?

Ob Zugticket, Bordkarte, Hotelbuchung oder Museumseintritt: Wenn du dein Smartphone ohnehin dabeihast, ist die digitale Variante in den allermeisten Fällen die ressourcenschonendere Wahl. BILD: 

 

Warum sind E-Tickets ökologisch sinnvoller?

Für den QR-Code wird kein zusätzliches Gerät benötigt – das Handy ist ohnehin dabei. So entfallen Papier, Druck und gegebenenfalls der Ausdruck am Automaten oder zu Hause. Die wenigen Sekunden, in denen das Display zum Scannen eingeschaltet wird, fallen im Vergleich kaum ins Gewicht. Lebenszyklusanalysen schätzen die Emissionen einer gedruckten A4-Seite auf etwa 4 bis 6 Gramm CO₂.

Wenn Millionen Reisende ihre Tickets digital nutzen, summiert sich der Effekt. Allein über den DB Navigator wurden 2025 mehr als 87 Millionen Handytickets gebucht. Zusammen mit den Online-Tickets über bahn.de entspricht das theoretisch über 120 Millionen nicht benötigten Papierausdrucken. 

Unser Tipp: Speichere Tickets nicht nur in der App, sondern zusätzlich im E-Mail-Postfach oder in einer Cloud. So kannst du auch dann darauf zugreifen, wenn dein Smartphone-Akku leer ist oder das Gerät verloren geht – etwa über ein anderes Smartphone oder einen Computer.

Die wenigen Ausnahmen, wann ein Ausdruck trotzdem sinnvoll sein kann: 

  • Wenn eine Airline oder ein Reiseziel ausdrücklich Papierdokumente verlangt
  • Wenn du unterwegs keinen zuverlässigen Zugriff auf dein Smartphone hast
  • oder wenn du ganz bewusst Digital Detox machen möchtest. Wer im Urlaub das Handy ausschaltet, darf die wenigen Seiten natürlich ausdrucken. Frei nach dem bekannten Leitsatz: „Think before you print.“

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