Hast du in der Sommerzeit einen Campingurlaub oder einen Festivalbesuch geplant? Oder wünschst du dir auch im Garten ein kühles Getränk? Dann bist du hier genau richtig! Ich habe mich in Vorbereitung auf meinen Campingurlaub mit der Frage beschäftigt, wie sich Lebensmittel und Getränke ohne Strom kühlen lassen. BILD: (ein „kühler Gartenschrank“unsplash)
Kühlen ohne Strom
Du hast ein Gartenhäuschen oder willst Dinge in deinem Haus unabhängig vom Kühlschrank kühlen? Hier sind deine Möglichkeiten:
- Dein Keller: Manchmal muss es gar nicht kompliziert sein. Oft reicht ein kühler, dunkler Keller aus. Dabei entstehen von selbst verschiedene Temperaturzonen. Am kühlsten ist es am Boden, während es unter der Decke etwas wärmer wird. Deshalb sollten Lebensmittel möglichst bodennah gelagert werden. Wichtig ist auch eine regelmäßige Lüftung. Mehr Tipps findest du hier.
- Erdkeller: Wenn dein Haus über keinen eigenen verfügt, könntest du auch über die Anlage eines Erdkellers nachdenken. So haben schon viele Generationen vor uns ihre Lebensmittel gekühlt. Das kannst du in kleineren Dimensionen sogar selbst umsetzen. Hier findest du eine Anleitung. Du kannst auch „Ready for Home“-Systeme kaufen. Unser Green Pearls®-Partner SCHWAZWALD PANORAMA nutzt beispielsweise die HopfenHöhle, um Biere zu kühlen.
- Tongefäße: Tongefäße eignen sich hervorragend als Unterstützung. In ihnen bleibt beispielsweise Gemüse länger haltbar. Wenn du einen „Tonkühlschrank“ baust, kannst du diesen Effekt sogar noch verstärken.
- Verdunstungkälte: Ein weiterer nützlicher Tipp ist die Nutzung von Verdunstungskälte. Hierzu wickelt man Getränke oder Lebensmittel in ein feuchtes Tuch und lagert sie lichtgeschützt. Beim Verdunsten des Wassers wird dem Inhalt Wärme entzogen, sodass er sich abkühlt. Das solltest du dir auch definitiv für unterwegs im Kopf behalten!
Unterwegs kühlen
- Getränke im Wasser kühlen: Seen, Bäche oder Flüsse eignen sich sehr gut als natürliche Kühlquelle. Verpacke deine Getränke einfach in einem luftdichten Beutel und tauche diesen ins Wasser. Achte aber darauf, dass du ihn richtig befestigst! Alternativ kann sogar ein mit Wasser gefüllter Eimer oder etwas Ähnliches einen Unterschied machen.
- Lebensmittel eingraben: Unter der Erde ist es immer kühler als an der Oberfläche. Schon eine kleine Kuhle kann einen großen Unterschied machen. Einfach die Lebensmittel wieder luftdicht verpacken, einbuddeln und mit einem Stock oder Ähnlichem markieren. Das beste Ergebnis erzielst du übrigens etwa einen Meter unter der Erde.
Ich hoffe, ich konnte dir einige Ideen für deinen nächsten Campingurlaub oder einen stromfreieren Sommer zu Hause geben. Wenn du noch eigene Tipps hast, dann schreib sie gerne in die Kommentare!


