Ob Städtetrip oder Traumdestination: In unserer modernen Zeit ist Reisen oft mit Überoptimierung verbunden. Aber braucht es das? Verliert man dadurch nicht viel vom Reiz, einen neuen Ort zu erforschen? Ich finde ja. Deshalb habe ich dir hier fünf schlechte Reisegewohnheiten zusammengetragen, die man meiner Meinung nach am besten zuhause lassen sollte. BILD: Pexels
Fünf schlechte Reisegewohnheiten
1. Seine Reise überoptimieren
Das kennt jeder: Wenn man zum ersten Mal in einer neuen Stadt ist, möchte man eigentlich alles sehen, was man kann. Also packt man den Tag so voll wie nur irgendwie möglich. Das führt jedoch nicht nur zu Stress, sondern man kann die besuchten Orte auch nicht wirklich genießen. Meine Empfehlung deshalb: Less is more!
2. Immer ein Ziel vor Augen haben
In einem Zeitalter, in dem man alles googeln kann und zu jedem Ort, den man besucht, Millionen von Bewertungen findet, gerät die Spontanität oft in Vergessenheit. Dabei entstehen die schönsten Erinnerungen meist dann, wenn man sich treiben lässt, ziellos durch die Stadt geht und Dinge spontan ausprobiert. Warum also nicht das kleine Restaurant an der Ecke ausprobieren, ohne vorher Bewertungen zu lesen? Oder einfach mal der schönen Gasse folgen, egal, wohin sie führt?
3. Seine Reise immer mit anderen vergleichen
Eine Beschwerde, die ich von Freunden im Alltag schon oft gehört habe und die vor allem durch Instagram Stories und soziale Medien genährt wird, ist das ständige Vergleichen und der FOMO (fear of missing out). Warum sitze ich nur entspannt am Strand, während meine Freunde*innen die Mona Lisa sehen? Muss ich zu dem instagrammable Wasserfall wandern, wenn ich eigentlich lieber entspannt herumliegen würde? Nicht jeder Augenblick einer Reise muss spektakulär sein, damit sie zu einer unvergleichlichen Erinnerung wird.
4. Seine Reise nur zur Selbstdarstellung benutzen
Damit eng verbunden ist das Phänomen der ständigen Selbstdarstellung. Wenn die Frage „Wie präsentiere ich das am besten (in einer Story zum Beispiel)?” wichtiger wird als „Wie fühle ich mich dabei?” oder „Habe ich Spaß?”, dann ist das meist ein Rezept für Stress und Unmut. Meine Empfehlung? Lass das Handy einfach Handy sein und nutze den Urlaub für ein bisschen Achtsamkeit.
5. Angst davor haben, wie ein Tourist rüberzukommen
Niemand mag Touristen weniger als Touristen. Aber das sind wir nun mal. Zeig deshalb einfach keine Scheu, deine Kellner*innen nach coolen Orten zu fragen oder im gebrochenen Italienisch irgendwo zu bestellen. Niemand wird dir dafür den Kopf abreißen (ausgenommen vielleicht die Franzosen :D).
Fallen dir noch andere schlechte Reisegewohnheiten ein? Dann schreib sie mir gerne in die Kommentare!

